Zum Thema Brenntage
Donnerstag, 10. November 2011, 11:39 Uhr
Das Thema Qualmwolken durch Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt ist immer wieder Thema vieler Leserzuschriften. Heute ist so eine Zuschrift mit einer interessanten Frage verbunden...
Zum Thema Verbrennen kam ein Vorschlag, den wir auch gleich als Frage weiterleiten wollen. Ralf Weiland stellt fest:
Andere Landkreise lösen das Problem auch ohne offene Feuer. Zudem hat Sondershausen mit dem neuen "Öko-Heizwerk" eine Alternative geschaffen, die es ermöglicht:
a) alle brennbaren Materialien in Heizwärme umzuwandeln,
b) hierfür einen CO2- Beitrag zu leisten und
c) ein umweltgerechtes Klima im Talgebiet SDH zu erhalten, welches asthmageschädigten Bürgern entgegenkommt!
Wir leiten die Frage an die Stadtwerke weiter, ist es technisch möglich und auch ökonomisch sinnvoll einfach Baum. und Strauchschnitt im neuen Heizhaus zu verbrennen?
Nachtrag
Hier geht es zur Stellungnahme der Stadtwerke Sondershausen Nicht so einfach
Seit Mitte Oktober die Herbstbrenntage bis Ende November freigegeben wurden, hatte das Wetter eigentlich allen Brennaktionen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotz wenig oder gar keinen Regen war es Morgens und oft bis in die Mittagsstunden so diesig und feucht, das selbst trockener Baumschnitt Feuchtigkeit aufnahm und eben nicht qualmfrei verbrannte. Die Letzten Tage waren mit dem Nebel der teils den ganzen Tag andauerte sogar besonders schlimm.
Es grenzt wirklich schon an Behördenirrsinn, die Brenntag ausgerechnet in diese Jahreszeit reinzulegen. Die jetzigen Wetterlagen sind ja kein Zufall sondern kehren Jahr für Jahr wieder. Eigentlich sind wirklich trockene Abschnitte in dieser Jahreszeit die Ausnahme. Zusätzlich kommt dazu, dass die Helligkeit dem Verbrennen in den späten Nachmittagsstunden jetzt auch einen Riegel vorschiebt.
Es gibt genügend Vorschläge, keine speziellen Brenntag festzulegen, Ausnahme immer Sonn- und Feiertage, damit sich keine Häufung des Verbrennens ergibt. Wenn das Wetter und das Verbrennmaterial trocken ist, dann ergeben sich auch keine Probleme beim Verbrennen. Beim ganzjährigen Verbrennen gibt es auch keinen Zwang, unbedingt die Brenntage einhalten zu wollen und es gibt keine Häufung weil alle zu gleich Zeitpunkten verbrennen wollen, so die Argumente der jenigen. die für ein ganzjähriges Verbrennen sind,
Der Leser regte nochmals an, eine Umfrage zu dem Thema zu starten:
Sind Sie für ein Verbot des offenen Abbrennens von Gartenlaub und Kleinholz?
Verbieten von Verbrenntagen
- Ja, generell verbieten
- Verbot nur für Spätherbst
- Verbrennen zu bestimmten Zeiten
- Keinen Terminzwang für Brenntage
- bin mir unsicher
- interessiert mich nicht
- Verbrennen in Heizhaus
Wobei so eine Umfrage sicher immer ein zweischneidiges Schwert ist. Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt hat durchaus auch einen umweltschonenden Aspekt. Gärtner häckseln ja gern ihren Baum- und Strauchschnitt, weil er wertvollen Kompost liefert. Das darf nicht vergessen werden. Sind aber Krankheitserreger drin, sollte solche Abfälle eben nicht kompostiert werden, um die Weiterverbreitung zu stoppen. Das spart Spritzmittel für spätere Bekämpfung der Parasiten! Auch das sind Argumente, die von Befürwortern gern, und wohl nicht ganz unberechtigt, ins Feld geführt werden.
Autor: khhZum Thema Verbrennen kam ein Vorschlag, den wir auch gleich als Frage weiterleiten wollen. Ralf Weiland stellt fest:
Andere Landkreise lösen das Problem auch ohne offene Feuer. Zudem hat Sondershausen mit dem neuen "Öko-Heizwerk" eine Alternative geschaffen, die es ermöglicht:
a) alle brennbaren Materialien in Heizwärme umzuwandeln,
b) hierfür einen CO2- Beitrag zu leisten und
c) ein umweltgerechtes Klima im Talgebiet SDH zu erhalten, welches asthmageschädigten Bürgern entgegenkommt!
Wir leiten die Frage an die Stadtwerke weiter, ist es technisch möglich und auch ökonomisch sinnvoll einfach Baum. und Strauchschnitt im neuen Heizhaus zu verbrennen?
Nachtrag
Hier geht es zur Stellungnahme der Stadtwerke Sondershausen Nicht so einfach
Seit Mitte Oktober die Herbstbrenntage bis Ende November freigegeben wurden, hatte das Wetter eigentlich allen Brennaktionen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotz wenig oder gar keinen Regen war es Morgens und oft bis in die Mittagsstunden so diesig und feucht, das selbst trockener Baumschnitt Feuchtigkeit aufnahm und eben nicht qualmfrei verbrannte. Die Letzten Tage waren mit dem Nebel der teils den ganzen Tag andauerte sogar besonders schlimm.
Es grenzt wirklich schon an Behördenirrsinn, die Brenntag ausgerechnet in diese Jahreszeit reinzulegen. Die jetzigen Wetterlagen sind ja kein Zufall sondern kehren Jahr für Jahr wieder. Eigentlich sind wirklich trockene Abschnitte in dieser Jahreszeit die Ausnahme. Zusätzlich kommt dazu, dass die Helligkeit dem Verbrennen in den späten Nachmittagsstunden jetzt auch einen Riegel vorschiebt.
Es gibt genügend Vorschläge, keine speziellen Brenntag festzulegen, Ausnahme immer Sonn- und Feiertage, damit sich keine Häufung des Verbrennens ergibt. Wenn das Wetter und das Verbrennmaterial trocken ist, dann ergeben sich auch keine Probleme beim Verbrennen. Beim ganzjährigen Verbrennen gibt es auch keinen Zwang, unbedingt die Brenntage einhalten zu wollen und es gibt keine Häufung weil alle zu gleich Zeitpunkten verbrennen wollen, so die Argumente der jenigen. die für ein ganzjähriges Verbrennen sind,
Der Leser regte nochmals an, eine Umfrage zu dem Thema zu starten:
Sind Sie für ein Verbot des offenen Abbrennens von Gartenlaub und Kleinholz?
Verbieten von Verbrenntagen
- Ja, generell verbieten
- Verbot nur für Spätherbst
- Verbrennen zu bestimmten Zeiten
- Keinen Terminzwang für Brenntage
- bin mir unsicher
- interessiert mich nicht
- Verbrennen in Heizhaus
Wobei so eine Umfrage sicher immer ein zweischneidiges Schwert ist. Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt hat durchaus auch einen umweltschonenden Aspekt. Gärtner häckseln ja gern ihren Baum- und Strauchschnitt, weil er wertvollen Kompost liefert. Das darf nicht vergessen werden. Sind aber Krankheitserreger drin, sollte solche Abfälle eben nicht kompostiert werden, um die Weiterverbreitung zu stoppen. Das spart Spritzmittel für spätere Bekämpfung der Parasiten! Auch das sind Argumente, die von Befürwortern gern, und wohl nicht ganz unberechtigt, ins Feld geführt werden.

