kyffhaeuser-nachrichten.de

kn-Forum: Kriegsrhetorik

Sonntag, 13. November 2011, 16:59 Uhr
Ein Leserbrief, der kn erreichte, befasst sich mit dem Thema "Friedensnobelpreisträger mit Kriegsrhetorik"...

Es hat sich beim israelischen Präsidenten Peres immer noch nicht herumgesprochen, dass Kriege keine Probleme lösen und die Welt permanent unsicherer machen. Nun rasselt der Friedensnobelpreisträger, als wäre es das Normalste, laut und unverblümt mit dem Säbel. Iran ist der Bösewicht. Es könnte sein, dass hier an einer Atombombe gebastelt wird.

Könnte? Es gäbe Anzeichen und es würde nicht mehr lange dauern. Dieses Strickmuster kommt uns doch sehr bekannt vor. Damit wurde doch auch der Irakkrieg begründet. Gefunden wurde nichts, aber Krieg und Chaos sind das Ergebnis. Sicher hat der iranische Präsident Israel mit starken Worten bedroht. Aber nun die Welt davon zu überzeugen, dass der Iran eventuell an einer Bombe baut ist doch sehr vage. Man ist sich nicht sicher aber dass scheint für eine recht offene Kriegserklärung tu reichen.

Nun hofft Israel auf Solidaritätsbekundungen aus dem Westen und das damit auch die Kritik an der Siedlungspolitik und der mangelnden Verhandlungsbereitschaft mit den Palästinensern verstummt. Jeder neue Krieg ist einer zuviel. Wann endlich wächst die Erkenntnis, endlich miteinander zu Sprechen und die Probleme dieser Welt friedlich zu regeln. Da könnten sich doch Friedensnobelpreisträger hervortun. Das wäre doch ein Anfang, der vor allem den Interessen der Menschen entspricht, die längst von Kriegen und Säbelrasseln die Schnauze voll haben.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khh

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 kyffhaeuser-nachrichten.de