Kein Selbstläufer
Donnerstag, 17. November 2011, 00:01 Uhr
In einem kurzen, aber sehr wichtigen Festakt wurde heute offiziell, dass der DRK Krankenhausverbund Thüringen Brandenburg zum "Akademischen Lehrkrankenhaus" wurde, und damit auch die DRK Krankenhäuser in Bad Frankenhausen und Sondershausen...
Neben Vorstandsmitgliedern der DRK gemeinnützige KrankenhausgesellschaftThüringen-Brandenburg mbH waren zahlreiche Ehrengäste zu dieser Feierstunde erscheinen, so Adelheid Laute, Vizepräsidentin DRK Landesverband Thüringen e.V., der Landrat des Kyffhäuserkreises Peter Hengstermann (CDU), die Bügermeister der Städte Bad Frankenhausen, Matthias Strejc (SPD) und Sondershausen, Joachim Kreyer (CDU), erschienen. Zur Krankenhausgesellschaft zählen die DRK-Krankenhäuser Sondershausen, Bad Frankenhausen, Sömmerda und Luckenwalde.
Die Begrüßung und Einführung in die Thematik übernahm der Geschäftsführer Reinhardt H. Posininsky. Er machte klar, dass die Ernennung zum Lehrkrankenhaus kein Selbstläufer war, sondern das dahinter harte Arbeit des medizinischen Fachpersonals und auch der Leitung dahinter steckte, weshalb sich auch Posininsky bei Ärzten und Fachpersonal bedankte. Es sei eine Ehre, dass man einen Kooperartionsvertrag über Forschung, aus- und Weiterbildung mit der Universitätsklinik Jena abgeschlossen habe.
Allein der Abschluss der Kooperation reicht nicht, so Posininsky, er muss jetzt mit Leben erfüllt werden zum Wohle der Menschen und Patienten. Fortgeschrittene Studenten haben jetzt die Möglichkeit, in einem der Krankenhäuser ihr praktisches Jahr abzuhalten. Auch wenn es noch keine Berufsanfänger als Ärtze sind, können sie jetzt den Krankenhäuser Hilfe sein, aber haben auch die Möglichkeit ihr Fachwissen zu erweitern.
Schwerpunkt werde Qualität und Sicherheit für die Patienten sein. Dazu brauche man entsprechend qualifiziertes Personal. Für den Krankenhausverbund und natürlich auch für das Haus hier in Sondershausen sei es ein Höhepunkt, das wollen wir untermauern und unteretzen, so Posininsky, und verwies auf die Auszeichnungen, die man jüngst auch von der Technikerkrankenkasse und der AOK erhalten hatte.
Posininsky wurde in seinen Begrüßungsworten sehr kritisch. Es sei unverständlich, dass für Banken Milliarden von Euros bereitgestellt werden, während die Krankenhäuser stark unter wirtschaftlichen Zwängen stehen.
Landrat Hengstermann sprach die Glückwünsche gleich im Viererpack aus, in seinem Namen, des Landrats Sömmerda und der beiden Bürgermeister. Der Termin 15:00 Uhr war für ihn recht knapp denn schon 16:00 Uhr musste er ja an seiner Kreisausschusssitzung teilnehmen, was die Festreden insgesamt kurz hielt. Auch Hengstermann verwies darauf, dass neben dem Nutzen der Ausbildung auch Vorteile für die Patienten herausspringen werden. Er freute sich, dass mal nicht nur Ballungszentren unterstützt werden, sondern die Unterstützung auch in die Fläche ginge. Hochwertige medizinische Versorgung und ausbildung für die Studenten veranlassten ihn zum Spruch, "nöge die Quelle der Heilkunst weiter sprudeln".
Prof. Dr. O Guntinas-Lichius von der Universitätsklinik Jena machte aber auch in anderer Hinsicht klar, dass die Ernennung allein zum Lehrkrankenhaus noch kein Selbstläufer sei. Laut Aprobationsordnung dürfen die Studenten sich aussuchen, in welchem Krankenhaus sie ihr praktisches Jahr abhalten werden. Es reiche nicht, nur eine gute Küche zu haben. Es werde darauf ankommen wie die Lernbedingungung in den Krankenhäusern für die Studenten geschaffen werden und wie es gelingt, das Wissen des medizinischen Personals an die Studenten weiterzugeben.
Mit Sicherheit ist diese Ernennung zum Fachkrankenhaus eine große Ehrung auch für die Region. Und so ein bißchen ist im Hintergrund sicher im Kopf, wenn man den Studenten beste Lernbedingungen bietet, dann bleibt er vielleicht auch als späterer Arzt hier. Der Region wäre es zu gönnen.
Viel Beifall gab es für die beiden kleinen Künstlerinnen der Musikschule Sondershausen, die mit Geige und Flöte schon ihr Können zeigten.
Autor: khhNeben Vorstandsmitgliedern der DRK gemeinnützige KrankenhausgesellschaftThüringen-Brandenburg mbH waren zahlreiche Ehrengäste zu dieser Feierstunde erscheinen, so Adelheid Laute, Vizepräsidentin DRK Landesverband Thüringen e.V., der Landrat des Kyffhäuserkreises Peter Hengstermann (CDU), die Bügermeister der Städte Bad Frankenhausen, Matthias Strejc (SPD) und Sondershausen, Joachim Kreyer (CDU), erschienen. Zur Krankenhausgesellschaft zählen die DRK-Krankenhäuser Sondershausen, Bad Frankenhausen, Sömmerda und Luckenwalde.
Die Begrüßung und Einführung in die Thematik übernahm der Geschäftsführer Reinhardt H. Posininsky. Er machte klar, dass die Ernennung zum Lehrkrankenhaus kein Selbstläufer war, sondern das dahinter harte Arbeit des medizinischen Fachpersonals und auch der Leitung dahinter steckte, weshalb sich auch Posininsky bei Ärzten und Fachpersonal bedankte. Es sei eine Ehre, dass man einen Kooperartionsvertrag über Forschung, aus- und Weiterbildung mit der Universitätsklinik Jena abgeschlossen habe.
Allein der Abschluss der Kooperation reicht nicht, so Posininsky, er muss jetzt mit Leben erfüllt werden zum Wohle der Menschen und Patienten. Fortgeschrittene Studenten haben jetzt die Möglichkeit, in einem der Krankenhäuser ihr praktisches Jahr abzuhalten. Auch wenn es noch keine Berufsanfänger als Ärtze sind, können sie jetzt den Krankenhäuser Hilfe sein, aber haben auch die Möglichkeit ihr Fachwissen zu erweitern.
Schwerpunkt werde Qualität und Sicherheit für die Patienten sein. Dazu brauche man entsprechend qualifiziertes Personal. Für den Krankenhausverbund und natürlich auch für das Haus hier in Sondershausen sei es ein Höhepunkt, das wollen wir untermauern und unteretzen, so Posininsky, und verwies auf die Auszeichnungen, die man jüngst auch von der Technikerkrankenkasse und der AOK erhalten hatte.
Posininsky wurde in seinen Begrüßungsworten sehr kritisch. Es sei unverständlich, dass für Banken Milliarden von Euros bereitgestellt werden, während die Krankenhäuser stark unter wirtschaftlichen Zwängen stehen.
Landrat Hengstermann sprach die Glückwünsche gleich im Viererpack aus, in seinem Namen, des Landrats Sömmerda und der beiden Bürgermeister. Der Termin 15:00 Uhr war für ihn recht knapp denn schon 16:00 Uhr musste er ja an seiner Kreisausschusssitzung teilnehmen, was die Festreden insgesamt kurz hielt. Auch Hengstermann verwies darauf, dass neben dem Nutzen der Ausbildung auch Vorteile für die Patienten herausspringen werden. Er freute sich, dass mal nicht nur Ballungszentren unterstützt werden, sondern die Unterstützung auch in die Fläche ginge. Hochwertige medizinische Versorgung und ausbildung für die Studenten veranlassten ihn zum Spruch, "nöge die Quelle der Heilkunst weiter sprudeln".
Prof. Dr. O Guntinas-Lichius von der Universitätsklinik Jena machte aber auch in anderer Hinsicht klar, dass die Ernennung allein zum Lehrkrankenhaus noch kein Selbstläufer sei. Laut Aprobationsordnung dürfen die Studenten sich aussuchen, in welchem Krankenhaus sie ihr praktisches Jahr abhalten werden. Es reiche nicht, nur eine gute Küche zu haben. Es werde darauf ankommen wie die Lernbedingungung in den Krankenhäusern für die Studenten geschaffen werden und wie es gelingt, das Wissen des medizinischen Personals an die Studenten weiterzugeben.
Mit Sicherheit ist diese Ernennung zum Fachkrankenhaus eine große Ehrung auch für die Region. Und so ein bißchen ist im Hintergrund sicher im Kopf, wenn man den Studenten beste Lernbedingungen bietet, dann bleibt er vielleicht auch als späterer Arzt hier. Der Region wäre es zu gönnen.
Viel Beifall gab es für die beiden kleinen Künstlerinnen der Musikschule Sondershausen, die mit Geige und Flöte schon ihr Können zeigten.











