Demokratie in Schulen
Donnerstag, 17. November 2011, 11:59 Uhr
Schule als ein Ort der Mitbestimmung und Mitgestaltung. Ein Workshop und eine Podiumsdiskussion beschäftigten sich mit einem wichtigen Thema...
Das Projekt Lernen vor Ort führt in Kooperation mit der Jugendschutzbeauftragten des Kyffhäuserkreises ein Modellvorhaben zum Thema Demokratieerziehung in der Schule durch.
Stichworte wie Schülerbeteiligung, Mitspracherecht und Kommunikation sind Schlüsselworte der Demokratieerziehung. Aber wie werden diese an den Schulen praktiziert? Welche Sicht haben die Lehrer/innen, welche Sicht haben die Schüler/innen? Wo und wie sollten Schüler/innen mitbestimmen? All dies sind Fragen, die in dem Modellprojekt Schule als ein Ort der Mitbestimmung und Mitgestaltung, wurden in einem zweitätigen Workshop gemeinsam mit den Klassensprecher/innen und deren Stellvertreter/innen der Klassenstufen 5 bis 10, den Lehrer/innen und Schulleiter/innen diskutiert An dem Modellprojekt beteiligen sich die 20 Schüler/innen und 4 Pädagog/innen der Franzbergschule sowie des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.
Am gestrigen Mittwoch fand eine öffentliche Podiumsdiskussion im Landratsamt Kyffhäuserkreis statt. Unter den Fragestellungen Was geht?, Wie geht’s? und Was geht nicht? diskutierten die Schüler/innen, genauer gesagt Schülersprecher der jeweiligen Schulen, sowie Pädagog/innen untereinander und mit zahlreichen Gästen, so dem Leiter des Staatlichen Schulamtes Rüdiger Kessler, der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses des Kyffhäuserkreises, Cornelia Kraffzick und dem Vorsitzenden des Bildungsausschusses Uwe Vogt (beide SPD), Vizelandrat Georg Schäfer (SPD), der Vorsitzenden des Sondershäuser Stadtrates Christine Kietzer und Stadtrat Hartmut Thiele (beide CDU) und Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU).
Für Rüdiger Kessler ist es wichtig, so in seinen Grußworten, dass in der Schule über Demokratie gesprochen wird. Es ist wichtig, so Rüdiger Kessler, dass es einen Dialog zwischen Schülern und Lehrern gibt. Es muss auch diskutiert werden, wie den Kindern genügend Raum geboten werden kann und welche Werte sind für die Kinder eigentlich wichtig?
Wenn das Projekt gelingen soll, so Kessler, müssen auch die Familien einbezogen werden. Einen besonderen Wunsch hatte Kessler. Es mögen doch noch weitere Schulen ins Projekt einbezogen werden.
Kraffzick erinnerte in ihren Worten an Biermann an einem Kämpfer für Demokratie. Kraffzick: Demokratie leben, heißt Demokratie lernen und das muss so früh wie möglich passieren, auch natürlich in der Schule. Ob man will oder nicht, die jetzigen Schüler sind zum Teil ja auch die zukünftigen Politiker, so Kraffzick-
Als Moderatoren waren David Wiegand und Ansgar Seng vom Bildungswerkes für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e. V. tätig. Kraffzick dankte auch dem Jugendamt um Katharina Töppe und Jacqueline Lange vom Kreisjugendring für die Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung.
Bei Interesse und für Fragen steht Ihnen Jacqueline Lange, telefonisch (03632 543771) oder per E-Mail (j.lange@kjr-kyffhäuserkreis.de), zur Verfügung.
Autor: khhDas Projekt Lernen vor Ort führt in Kooperation mit der Jugendschutzbeauftragten des Kyffhäuserkreises ein Modellvorhaben zum Thema Demokratieerziehung in der Schule durch.
Stichworte wie Schülerbeteiligung, Mitspracherecht und Kommunikation sind Schlüsselworte der Demokratieerziehung. Aber wie werden diese an den Schulen praktiziert? Welche Sicht haben die Lehrer/innen, welche Sicht haben die Schüler/innen? Wo und wie sollten Schüler/innen mitbestimmen? All dies sind Fragen, die in dem Modellprojekt Schule als ein Ort der Mitbestimmung und Mitgestaltung, wurden in einem zweitätigen Workshop gemeinsam mit den Klassensprecher/innen und deren Stellvertreter/innen der Klassenstufen 5 bis 10, den Lehrer/innen und Schulleiter/innen diskutiert An dem Modellprojekt beteiligen sich die 20 Schüler/innen und 4 Pädagog/innen der Franzbergschule sowie des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.
Am gestrigen Mittwoch fand eine öffentliche Podiumsdiskussion im Landratsamt Kyffhäuserkreis statt. Unter den Fragestellungen Was geht?, Wie geht’s? und Was geht nicht? diskutierten die Schüler/innen, genauer gesagt Schülersprecher der jeweiligen Schulen, sowie Pädagog/innen untereinander und mit zahlreichen Gästen, so dem Leiter des Staatlichen Schulamtes Rüdiger Kessler, der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses des Kyffhäuserkreises, Cornelia Kraffzick und dem Vorsitzenden des Bildungsausschusses Uwe Vogt (beide SPD), Vizelandrat Georg Schäfer (SPD), der Vorsitzenden des Sondershäuser Stadtrates Christine Kietzer und Stadtrat Hartmut Thiele (beide CDU) und Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU).
Für Rüdiger Kessler ist es wichtig, so in seinen Grußworten, dass in der Schule über Demokratie gesprochen wird. Es ist wichtig, so Rüdiger Kessler, dass es einen Dialog zwischen Schülern und Lehrern gibt. Es muss auch diskutiert werden, wie den Kindern genügend Raum geboten werden kann und welche Werte sind für die Kinder eigentlich wichtig?
Wenn das Projekt gelingen soll, so Kessler, müssen auch die Familien einbezogen werden. Einen besonderen Wunsch hatte Kessler. Es mögen doch noch weitere Schulen ins Projekt einbezogen werden.
Kraffzick erinnerte in ihren Worten an Biermann an einem Kämpfer für Demokratie. Kraffzick: Demokratie leben, heißt Demokratie lernen und das muss so früh wie möglich passieren, auch natürlich in der Schule. Ob man will oder nicht, die jetzigen Schüler sind zum Teil ja auch die zukünftigen Politiker, so Kraffzick-
Als Moderatoren waren David Wiegand und Ansgar Seng vom Bildungswerkes für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e. V. tätig. Kraffzick dankte auch dem Jugendamt um Katharina Töppe und Jacqueline Lange vom Kreisjugendring für die Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung.
Bei Interesse und für Fragen steht Ihnen Jacqueline Lange, telefonisch (03632 543771) oder per E-Mail (j.lange@kjr-kyffhäuserkreis.de), zur Verfügung.











