Positiv angekommen
Freitag, 18. November 2011, 00:05 Uhr
Das Hausbesuchsprogramm des Jugendamtes Kyffhäuserkreis wird vom weitaus überwiegenden Teil der besuchten Eltern positiv aufgenommen, dass ergab ein Stichprobenanalyse über die Reaktion besuchter Eltern...
Das Projekt der Stichprobenanalyse von Julia Schinköthe (BA-Studentin, Soziale Dienste) wurde jüngst auf einer Sitzung des Jugendhilfeausschusses vorgestellt.
Ausgangspunkt: Das Baby-Hausbesuchs-Programm des Kyffhäuserkreises läuft seit Juni 2008. Basis für die Entstehung des Programms war ein Modellprojekt "Guter Start ins Kinderleben" des Universitätsklinikums Ulm.
Über das Hausbesuchsprogramm hatte kn bereits berichtet, so auch über den damaligen Start, Hausbesuche, hatte kn berichtet.
Welche Ziele hatte man damit verfolgt? Zur Glückwunschüberbringung, zur der auch ein Scheck über 25 Euro gehörte, gesellte sich natürlich ein Beratungsangebot, Präventivarbeit mit dem Ziel der Verbesserung des des Kinderschutzes.
Zum fachliche Inhalte der Baby-Hausbesuche kann gesagt werden, dass solche Problemkreise wie Schütteltrauma (ein sehr ernst zu nehmendes und oft unterschätztes Problem), Hinweise zu den U-Untersuchungen und zum Elternordner. Es gibt Hinweise zu Hilfsangeboten im Kyffhäuserkreis und beim Besuch wirft man einen Blick auf die Eltern-Kind-Beziehung, gibt es Überforderungsanzeichen und wie ist das häusliche Umfeld.
Und wie sind die Besuche angenommen worden? Das sollte diese Analyse zeigen.Im Untersuchungszeitraum 01.01.2010-31.12.2010 gab es 563 Neugeburtenmeldungen, die davon aufgesuchte Kinderzahl betrug 534. Keine Hausbesuche gab es bei 29 Kindern.
Ziel der Projektarbeit war einen Einblickes in die Wirkung der Baby-Hausbesuche bei besuchten Eltern zu bekommen, insbesondere welchen Eindruck haben die Eltern über den Hausbesuch und wie fassen die Eltern den Kontrollaspekt auf? ?
Als Befragungszeitraum wurde der Februar 2011 gewählt und die Anzahl der befragten Elternteile betrug 50. Für die Befragung mittels Fragebogen gab es keine geschlechtliche Differenzierung der Elternteile, aber vorgegebene Antwortmöglichkeiten im Fragebogen. Welche Fragen wurden gestellt?
Waren Sie im Voraus skeptisch oder kritisch bezüglich des angemeldeten Hausbesuches? Hier antworteten immerhin 54 Prozent mit Ja. Anmerkung der Redaktion: Offensichtlich war als 2010 das Besuchsprogramm wohl noch nicht so bekannt!
Hat der Baby- Hausbesuch einen positiven Eindruck bei Ihnen hinterlassen? Hier gab es eine 100- prozentige Befürwortung.
Haben Sie in irgendeiner Weise das Gefühl gehabt durch den Hausbesuch des Jugendamtes kontrolliert oder begutachtet zu werden? Hier fühlten sich nur 10 Prozent als "ausspioniert"
Wie zufrieden sind Sie mit der Informationsvermittlung und dem Beratungsangebot der MitarbeiterInnen des Jugendamtes? Rund 76 Prozent fühlen sich sehr zufrieden und 24 Prozent zufrieden. Ein unzufrieden gab es nicht.
Das gezogen Resümee bei der Untersuchung: es wurde ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht. Man schätzte ein, dass skeptische und kritische Vormeinungen der Eltern aufgehoben werden konnten.
Sieht man sich als Außenstehender die Untersuchungsergebnisse an, kann man wohl einschätzen, dass das Hausbesuchsprogramm gut bei den Eltern ankommt. Auf Grund dessen sollte die Einschätzung wohl eindeutig lauten, das Besuchsprogramm weiter beizubehalten.
Autor: khhDas Projekt der Stichprobenanalyse von Julia Schinköthe (BA-Studentin, Soziale Dienste) wurde jüngst auf einer Sitzung des Jugendhilfeausschusses vorgestellt.
Ausgangspunkt: Das Baby-Hausbesuchs-Programm des Kyffhäuserkreises läuft seit Juni 2008. Basis für die Entstehung des Programms war ein Modellprojekt "Guter Start ins Kinderleben" des Universitätsklinikums Ulm.
Über das Hausbesuchsprogramm hatte kn bereits berichtet, so auch über den damaligen Start, Hausbesuche, hatte kn berichtet.
Welche Ziele hatte man damit verfolgt? Zur Glückwunschüberbringung, zur der auch ein Scheck über 25 Euro gehörte, gesellte sich natürlich ein Beratungsangebot, Präventivarbeit mit dem Ziel der Verbesserung des des Kinderschutzes.
Zum fachliche Inhalte der Baby-Hausbesuche kann gesagt werden, dass solche Problemkreise wie Schütteltrauma (ein sehr ernst zu nehmendes und oft unterschätztes Problem), Hinweise zu den U-Untersuchungen und zum Elternordner. Es gibt Hinweise zu Hilfsangeboten im Kyffhäuserkreis und beim Besuch wirft man einen Blick auf die Eltern-Kind-Beziehung, gibt es Überforderungsanzeichen und wie ist das häusliche Umfeld.
Und wie sind die Besuche angenommen worden? Das sollte diese Analyse zeigen.Im Untersuchungszeitraum 01.01.2010-31.12.2010 gab es 563 Neugeburtenmeldungen, die davon aufgesuchte Kinderzahl betrug 534. Keine Hausbesuche gab es bei 29 Kindern.
Ziel der Projektarbeit war einen Einblickes in die Wirkung der Baby-Hausbesuche bei besuchten Eltern zu bekommen, insbesondere welchen Eindruck haben die Eltern über den Hausbesuch und wie fassen die Eltern den Kontrollaspekt auf? ?
Als Befragungszeitraum wurde der Februar 2011 gewählt und die Anzahl der befragten Elternteile betrug 50. Für die Befragung mittels Fragebogen gab es keine geschlechtliche Differenzierung der Elternteile, aber vorgegebene Antwortmöglichkeiten im Fragebogen. Welche Fragen wurden gestellt?
Waren Sie im Voraus skeptisch oder kritisch bezüglich des angemeldeten Hausbesuches? Hier antworteten immerhin 54 Prozent mit Ja. Anmerkung der Redaktion: Offensichtlich war als 2010 das Besuchsprogramm wohl noch nicht so bekannt!
Hat der Baby- Hausbesuch einen positiven Eindruck bei Ihnen hinterlassen? Hier gab es eine 100- prozentige Befürwortung.
Haben Sie in irgendeiner Weise das Gefühl gehabt durch den Hausbesuch des Jugendamtes kontrolliert oder begutachtet zu werden? Hier fühlten sich nur 10 Prozent als "ausspioniert"
Wie zufrieden sind Sie mit der Informationsvermittlung und dem Beratungsangebot der MitarbeiterInnen des Jugendamtes? Rund 76 Prozent fühlen sich sehr zufrieden und 24 Prozent zufrieden. Ein unzufrieden gab es nicht.
Das gezogen Resümee bei der Untersuchung: es wurde ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht. Man schätzte ein, dass skeptische und kritische Vormeinungen der Eltern aufgehoben werden konnten.
Sieht man sich als Außenstehender die Untersuchungsergebnisse an, kann man wohl einschätzen, dass das Hausbesuchsprogramm gut bei den Eltern ankommt. Auf Grund dessen sollte die Einschätzung wohl eindeutig lauten, das Besuchsprogramm weiter beizubehalten.
