Kläranlage eingeweiht
Montag, 28. November 2011, 15:37 Uhr
Umweltminister Reinholz nahm heute am Vormittag neue Kläranlage in Artern in Betrieb. Für Sie war kn vor Ort...
Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) hat heute die neu gebaute Kläranlage in Artern feierlich in Betrieb genommen. Der Schutz der Oberflächengewässer und des Grundwassers bleibt ein zentrales Ziel der Thüringer Umweltpolitik. Beim Anschlussgrad an Kläranlagen ist Thüringen Schlusslicht in Deutschland. Hier besteht Nachholbedarf, sagte Reinholz. Derzeit werden im Freistaat die Abwässer von 71 Prozent der Bevölkerung kommunalen Kläranlagen zugeleitet.
Der Werkleiter Falk Bartels, der Verbandsvorsitzende des Kyffhäuser Abwasser- und Trinkwasserverband (KAT) Wolfgang Koenen, Minister Jürgen Reinholz und Landtagsmitglied Gudrun Holbe (CDU) zerschnitten das obligatorische Band.
Der Neubau in Artern ersetzt eine Kläranlage, die noch aus DDR-Zeiten stammt. Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlage werden 65 Prozent der Einwohner direkt angeschlossen. Bis 2015 soll sich der Anschlussgrad auf 70 Prozent erhöhen, auch der Anschluss zukünftiger Gewerbegebiete ist vorgesehen. Insgesamt ist die neue Kläranlage für eine Abwasserlast von 11.000 Einwohnerwerten (Einwohner plus Vergleichswerte für gewerbliche Anschlüsse) ausgelegt.
Der Kyffhäuser Abwasser- und Trinkwasserverband (KAT) investierte rund neun Millionen Euro für die Kläranlage, ein Regenüberlaufbecken sowie ein Hauptpumpwerk. 4,2 Millionen Euro davon waren Fördermittel von Freistaat, Bund und der Europäischen Union. Hier wurde gutes Geld in eine hochmoderne Anlage gesteckt, freute sich Gudrun Holbe bei ihrer Ansprache und fühlte sich beim Rundgang bestätigt.
Seit 1990 wurden in Thüringen etwa 4,8 Milliarden Euro in die Abwasserentsorgung investiert, rund 1,4 Milliarden Euro davon waren vom Land ausgereichte Fördermittel. Durch die Investitionen hat sich die Gewässerqualität im Land kontinuierlich verbessert, sagte Reinholz zum Abschluss.
Der Verbandsvorsitzende Koenen erinnerte daran, dass im Februar 2008 mit der Planung des Baus begonnen wurde und 2009 das eigentliche Baugeschehen begann. Als Bürgermeister Wolfgang Koenen (Die Linke) freute er sich, das viele Nachfolgeaufträge in der Region geblieben sind.
Für Falk Bartels gab es noch eine kleine Überraschung. Von Kai Exel der ARGE bestehend aus den Firmen Schachtbau Nordhausen, Bilfinger und Berger Erfurt und BN Automation Erfurt vertrat, gab es ein Bild als Aufmerksamkeit. War drauf war präsentierten Reinholz und Bartels für kn in der Bildergalerie.
Zum Zweckverband gehören 18 Gemeinden mit rund 28.800 Einwohnern. Der Zweckverband betreibt noch drei weitere zentrale Kläranlagen: in Donndorf, in Bad Frankenhausen und in Roßleben. Die zentrale Anlage in Artern ist die größte im Zweckverband.
Zu jeder Einweihungsfeier gehört eine musikalische Umrahmung. Zur Einleitung und hier im Bild zur Freigabe des in dem Falle warmen Büffets blies die Jagdhornbläsergruppe "Die Wilderer" der Jägerschaft Kyffhäuser, Mönchpfiffel.
Autor: khhThüringens Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) hat heute die neu gebaute Kläranlage in Artern feierlich in Betrieb genommen. Der Schutz der Oberflächengewässer und des Grundwassers bleibt ein zentrales Ziel der Thüringer Umweltpolitik. Beim Anschlussgrad an Kläranlagen ist Thüringen Schlusslicht in Deutschland. Hier besteht Nachholbedarf, sagte Reinholz. Derzeit werden im Freistaat die Abwässer von 71 Prozent der Bevölkerung kommunalen Kläranlagen zugeleitet.
Der Werkleiter Falk Bartels, der Verbandsvorsitzende des Kyffhäuser Abwasser- und Trinkwasserverband (KAT) Wolfgang Koenen, Minister Jürgen Reinholz und Landtagsmitglied Gudrun Holbe (CDU) zerschnitten das obligatorische Band.
Der Neubau in Artern ersetzt eine Kläranlage, die noch aus DDR-Zeiten stammt. Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlage werden 65 Prozent der Einwohner direkt angeschlossen. Bis 2015 soll sich der Anschlussgrad auf 70 Prozent erhöhen, auch der Anschluss zukünftiger Gewerbegebiete ist vorgesehen. Insgesamt ist die neue Kläranlage für eine Abwasserlast von 11.000 Einwohnerwerten (Einwohner plus Vergleichswerte für gewerbliche Anschlüsse) ausgelegt.
Der Kyffhäuser Abwasser- und Trinkwasserverband (KAT) investierte rund neun Millionen Euro für die Kläranlage, ein Regenüberlaufbecken sowie ein Hauptpumpwerk. 4,2 Millionen Euro davon waren Fördermittel von Freistaat, Bund und der Europäischen Union. Hier wurde gutes Geld in eine hochmoderne Anlage gesteckt, freute sich Gudrun Holbe bei ihrer Ansprache und fühlte sich beim Rundgang bestätigt.
Seit 1990 wurden in Thüringen etwa 4,8 Milliarden Euro in die Abwasserentsorgung investiert, rund 1,4 Milliarden Euro davon waren vom Land ausgereichte Fördermittel. Durch die Investitionen hat sich die Gewässerqualität im Land kontinuierlich verbessert, sagte Reinholz zum Abschluss.
Der Verbandsvorsitzende Koenen erinnerte daran, dass im Februar 2008 mit der Planung des Baus begonnen wurde und 2009 das eigentliche Baugeschehen begann. Als Bürgermeister Wolfgang Koenen (Die Linke) freute er sich, das viele Nachfolgeaufträge in der Region geblieben sind.
Für Falk Bartels gab es noch eine kleine Überraschung. Von Kai Exel der ARGE bestehend aus den Firmen Schachtbau Nordhausen, Bilfinger und Berger Erfurt und BN Automation Erfurt vertrat, gab es ein Bild als Aufmerksamkeit. War drauf war präsentierten Reinholz und Bartels für kn in der Bildergalerie.
Zum Zweckverband gehören 18 Gemeinden mit rund 28.800 Einwohnern. Der Zweckverband betreibt noch drei weitere zentrale Kläranlagen: in Donndorf, in Bad Frankenhausen und in Roßleben. Die zentrale Anlage in Artern ist die größte im Zweckverband.
Zu jeder Einweihungsfeier gehört eine musikalische Umrahmung. Zur Einleitung und hier im Bild zur Freigabe des in dem Falle warmen Büffets blies die Jagdhornbläsergruppe "Die Wilderer" der Jägerschaft Kyffhäuser, Mönchpfiffel.




































