Neuer Träger
Donnerstag, 01. Dezember 2011, 23:24 Uhr
Das Haus der Jugend Sondershausen hat ab Januar eine neue Betreiber. Das Beschlossen heute die Stadträte von Sondershausen...
Der Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen war heute festlich geschmückt mit Weihnachtsbau, weißen Tischdecken, Kerzen und weihnachtlichem Gebäck. Aber leider wurde dann das große Licht angeschaltet und die schnöde Politik hielt wieder Einzug. Aber was sein muss, muss nun mal sein.
Ein wichtiger Punkt war dabei, wie geht es mit dem Haus der Jugend weiter. Die Stadträte beschlossen, bei fünf Gegenstimmen und zwei Stimmenthaltungen, dass die Stadt Sondershausen diese Jugendeinrichtung nicht mehr selbst betreiben wird, sondern durch den Stadtjugendring Sondershausen e.V., und das ab Januar 2012.
In der Begründung der Beschlussvorlage hieß es:
Die Jugendarbeit gehört nicht zu den Pflichtaufgaben" der Stadtverwaltung Sondershausen. Das Haus der Jugend" ist die einzige in Trägerschaft der Stadtverwaltung verbliebene Jugendeinrichtung. Freie Träger werden im Rahmen der Fördermittelberechtigung privilegiert. Eine hohe Angebotsvielfalt aufgrund der jeweiligen Förderbedingungen sowie eine attraktive Finanzierung der gesamten Arbeit werden dabei gewährleistet. Dem freien Träger ist eine kostengünstigere Betreibung des Hauses möglich, was dessen Bestand als Jugendeinrichtung sichert. Das vorgelegte Konzept des Stadtjugendrings Sondershausen e. V." hat sich in Bezug auf den Betrieb des Hauses als positiv und praxisnah erwiesen. Zudem besitzt der Stadtjugendring" in Bezug auf Jugendarbeit unterschiedlichste Erfahrungen, die dem Weiterbetrieb des Hauses ebenso zu Gute kommen und dessen Qualität fördern.
Recht heftig reagierte Stadtrat Gerhard Axt (Nubi). Er warf der Stadt vor, sich aus der Verantwortung zu stehlen und ging in seinen Äußerungen sogar soweit zu gehen, man dürfe das Haus der Jugend nict Berufsjugendlichen übertragen. Auch die Linke um Sigrid Rössner forderte den Verbleib bei der Stadt.
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und seine Vize Cornelia Kraffzick (SPD) stellten klar, die grundlegenden Dinge werden bleiben. So der Hausbeirat (hier wird ein Vertreter der Stadt dabei sein), die Öffnungszeiten werden sich verbessern und durch die Einbindung in einen freien Träger werden sich die Fördermöglichkeiten so gar verbessern, weil Freie Träger noch dort Fördermittel bekommen, wo eine Kommune schon keine Fördermittel mehr bekommt (u.a. Sabine Bräunicke SPD).
Die Stadträte Tobias Schneegans (Volkssolidarität) und Hartmut Thiele (CDU) forderten ein Nachkontrolle der Stadt.
Mit der Übernahme erhofft sich Kraffzick auch, dass in den Jugendklub Stockhausen mehr Schwung rein kommt, denn dort sind, wenn es seht hoch kommt zwei bis drei Besucher pro Tag, oft auch keiner.
Autor: khhDer Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen war heute festlich geschmückt mit Weihnachtsbau, weißen Tischdecken, Kerzen und weihnachtlichem Gebäck. Aber leider wurde dann das große Licht angeschaltet und die schnöde Politik hielt wieder Einzug. Aber was sein muss, muss nun mal sein.
Ein wichtiger Punkt war dabei, wie geht es mit dem Haus der Jugend weiter. Die Stadträte beschlossen, bei fünf Gegenstimmen und zwei Stimmenthaltungen, dass die Stadt Sondershausen diese Jugendeinrichtung nicht mehr selbst betreiben wird, sondern durch den Stadtjugendring Sondershausen e.V., und das ab Januar 2012.
In der Begründung der Beschlussvorlage hieß es:
Die Jugendarbeit gehört nicht zu den Pflichtaufgaben" der Stadtverwaltung Sondershausen. Das Haus der Jugend" ist die einzige in Trägerschaft der Stadtverwaltung verbliebene Jugendeinrichtung. Freie Träger werden im Rahmen der Fördermittelberechtigung privilegiert. Eine hohe Angebotsvielfalt aufgrund der jeweiligen Förderbedingungen sowie eine attraktive Finanzierung der gesamten Arbeit werden dabei gewährleistet. Dem freien Träger ist eine kostengünstigere Betreibung des Hauses möglich, was dessen Bestand als Jugendeinrichtung sichert. Das vorgelegte Konzept des Stadtjugendrings Sondershausen e. V." hat sich in Bezug auf den Betrieb des Hauses als positiv und praxisnah erwiesen. Zudem besitzt der Stadtjugendring" in Bezug auf Jugendarbeit unterschiedlichste Erfahrungen, die dem Weiterbetrieb des Hauses ebenso zu Gute kommen und dessen Qualität fördern.
Recht heftig reagierte Stadtrat Gerhard Axt (Nubi). Er warf der Stadt vor, sich aus der Verantwortung zu stehlen und ging in seinen Äußerungen sogar soweit zu gehen, man dürfe das Haus der Jugend nict Berufsjugendlichen übertragen. Auch die Linke um Sigrid Rössner forderte den Verbleib bei der Stadt.
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und seine Vize Cornelia Kraffzick (SPD) stellten klar, die grundlegenden Dinge werden bleiben. So der Hausbeirat (hier wird ein Vertreter der Stadt dabei sein), die Öffnungszeiten werden sich verbessern und durch die Einbindung in einen freien Träger werden sich die Fördermöglichkeiten so gar verbessern, weil Freie Träger noch dort Fördermittel bekommen, wo eine Kommune schon keine Fördermittel mehr bekommt (u.a. Sabine Bräunicke SPD).
Die Stadträte Tobias Schneegans (Volkssolidarität) und Hartmut Thiele (CDU) forderten ein Nachkontrolle der Stadt.
Mit der Übernahme erhofft sich Kraffzick auch, dass in den Jugendklub Stockhausen mehr Schwung rein kommt, denn dort sind, wenn es seht hoch kommt zwei bis drei Besucher pro Tag, oft auch keiner.
