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Ausbau B4 Kirchengel/Westerengel

Freitag, 02. Dezember 2011, 10:45 Uhr
Zum Ausbau der B4 im Raum Westerengel liegt eine Stellungnahme des Bürgermeisters der Stadt Großenehrich, Maik Göllert (CDU) vor. Kreuzungsknoten Kirchengel/Westerengel als Vorzugsvariante gesehen. Hier die Einzelheiten..

Konnte man bisher lediglich aus der Presse erfahren, dass ein 3-spuriger Ausbau ab dem Merkental erfolgen, die Auffahrt Otterstedt nach Feldengel verzogen und die Auffahrt Kirchengel abgehängt werden soll, so nutzte die Stadt Großenehrich nunmehr selbst die Gelegenheit, im Rahmen der Vorstellung der Planungen der DEGES zur Ortsumfahrung Greußen der B4 in Grüningen die Planungen zum Ausbau der B4 südlich von Westerengel erstmalig vorgestellt zu bekommen. Anzumerken ist hierbei, dass die Stadt Großenehrich bisher von den beabsichtigten Planungen in keinster Weise in Kenntnis gesetzt wurde.

Nach den Planungen sollen 3,3 km der B4 von der Abfahrt Obertopfstedt bis Westerengel ausgebaut werden. Der mehrspurige Ausbau ist sinnvoll. Ebenso ist für den Ortsteil Feldengel die Notwendigkeit einer verkehrssichereren Abfahrt unstrittig. Dies belegen allein die Zahlen der Unfallstatistik.

Aber nun stellt sich die Frage, muss der Verkehr von Trebra, Nieder- und Oberbösa, Holzengel und Kirchengel unbedingt an die Grundschule und den Kindergaten vorbei verstärkt und als Hauptlinie verlegt werden?
Daraus ergeben sich Belastungen und Gefährdungen, die in einer sachlichen Abwägung vordergründig zu berücksichtigen sein sollten.

Könnte man notfalls nicht den bestehenden Knotenpunkt Kirchengel/Otterstedt aufrechterhalten sowie für Feldengel Abbiegespuren schaffen? Darüber muss in den weiteren Planungen diskutiert werden, bevor das Planfeststellungsverfahren abschließend das hierfür erforderliche Baurecht schafft.

Denn auch mit dieser Variante hat man nicht mehr 2 Knotenpunkte (Westerengel-Süd und Kirchengel) in unmittelbarer Nähe. Unter dem Aspekt bzw. Betrachtung der Finanzen ist dies auch die kostengünstigere Alternative, da der Eingriff in landwirtschaftliche Nutzflächen, damit ebenso verbunden der Aufwand für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen so gering wie möglich gehalten wird. Und letztendlich wird damit das Gefährdungspotential für die Betroffenen des Bildungsstandortes Westerengel minimiert anstatt erhöht.
Daher wird sich die Stadt Großenehrich mit der DEGES diesbezüglich ins Benehmen setzen.
Maik Göllert
Bürgermeister Großenehrich
Autor: khh

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