Neues Projekt gestartet
Mittwoch, 07. Dezember 2011, 00:02 Uhr
Gestern am Nachmittag die Eröffnungsveranstaltung des Projektes "LEA - Lernen und Arbeiten in Europa" ein. Um was es dabei geht, hat kn erfahren.
Der Projektverbund, bestehend aus dem Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V., dem Sondershäuser Bildungsverein e.V. und dem Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. in Bad Frankenhausen, setzt damit im Rahmen des ESF-Bundesprogramms "IdA - Integration durch Austausch" ein in der Region einmaliges Vorhaben um:
Durch transnationale Austausche ins EU-Ausland und Förderung der transnationalen Mobilität bekommen benachteiligte junge Menschen die Chance, ihre berufspraktischen Erfahrungen und berufsspezifischen Kompetenzen zu erweitern und so leichter den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Marcel Sievers vom Kreisjugendring. Neben Mitgliedern des oben genannten Projektverbundes (Geschäftsführer Hartmut Bärwinkel und Ausbildungsleiterin Ariana Schröter - Sondershäuser Bildungsverein e.V und Standortleiterin Barbara Hempowicz - Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. in Bad Frankenhausen) konnte sie weitere Gäste begrüßen, so die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters von Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD) und Gabriela Helbing, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Nordhausen.
Helbing verwies in ihrer Gastrede, dass in Deutschland jeder fünfte Jugendliche arbeitslos ist. Trotzdem ist die Lage im Vergleich zu einigen anderen Ländern sogar noch gut, sieht nach Spanien oder Griechenland. Durch die Schuldenkrise wird das noch verstärkt.
Der Arbeitsmarkt in Deutschland verbessert sich, dass haben die letzten Zahlen gezeigt, so Helbing. Auch im Kyffhäuserkreis soll sich viel tun. Die Arbeitslosenquote von 2009 für Jugendliche in Höhe von 13,4 Prozent soll bis 2013 halbiert werden. Im Jahre 2012 soll sie unter 330 sinken. Im Jahre 2011 steht man dabei im Durchschnitt bei 370 Jugendlichen.
Projektleiterin Sabine Meier (Kreisjugendring Kyffhäuserkreis. e.V.). stellte das Projekt vor: Informationen zum "IdA - Programm" und zum Projekt "LeA - Lernen und Arbeiten in Europa"
Das Projekt "LeA":
"LEA- Lernen und Arbeiten in Europa" ist ein Projekt, welches im Rahmen des bundesweiten ESF- Programms "IdA- Integration durch Austausch" durchgeführt wird. Das Ziel besteht darin, die Beschäftigungschancen von jungen Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durch die Förderung transnationaler Mobilitätsvorhaben und Expertenaustausche zu fördern.
"LEA- Lernen und Arbeiten in Europa" wird durch einen Projektverbund, bestehend aus dem Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V., dem Sondershäuser Bildungsverein e.V. und dem Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V., umgesetzt. In den beiden EU-Partnerländern Spanien und Frankreich wir das Vorhaben von den kooperierenden Organisationen "Integra" und "Afec" unterstützt.
Während der Projektlaufzeit (01.04.2011 bis 30.06.2011) bekommen insgesamt 56 benachteiligte junge Menschen oder Menschen mit Behinderung die Chance, ein einmonatiges Praktikum bei einem Arbeitgeber in Spanien oder Frankreich zu absolvieren. Ihre dadurch gesammelten Berufserfahrungen sowie der Ausbau der eigenen Kompetenzen sollen ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz oder auf dem ersten Arbeitsmarkt erhöhen.
In einer vierwöchigen Vorbereitungsphase werden die Jugendlichen für das Auslandpraktikum, unter anderem durch Sprachtraining und interkulturelles Training (Landeskunde), fit gemacht. Während des darauffolgenden einmonatigen Auslandsaufenthaltes absolvieren die Jugendlichen ein Berufspraktikum bei einem Arbeitgeber in Spanien oder Frankreich und durchlaufen weitere Sprachtrainings vor Ort.
Dadurch sammeln die Jugendlichen wertvolle Berufserfahrungen und erweitern ihre persönlichen Kompetenzen. Nach dem Auslandsaufenthalt werten die Sozialpädagoginnen mit den Jugendlichen im Rahmen einer Nachbereitungsphase den Auslandsaufenthalt aus, reflektieren gemeinsam die gewonnenen Kompetenzen und Eindrücke und begleiten die Teilnehmer/innen individuell beim Übergang in Ausbildung oder Arbeit. Das Projekt "LEA - Lernen und Arbeiten in Europa" wird in Kooperation mit dem Jobcenter Kyffhäuserkreis und der Agentur für Arbeit Nordhausen durchgeführt.
Insgesamt sind im Projektzeitraum sieben Auslandsaufenthalte geplant- im Herbst 2011 fand bereits der erste Aufenthalt in Spanien statt- mit großem Erfolg. In den Jahren 2012 und 2013 werden jeweils ein Aufenthalt in Spanien und zwei in Frankreich stattfinden.
Im September/ Oktober begann die Vorbereitungsphase für den ersten Austausch nach Spanien (La Coruna/ Galizien) beim Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. in Bad Frankenhausen mit acht Teilnehmer/innen. Die Teilnehmerinnen wurden durch eine Sozialpädagogin begleitet, die auch während des gesamten Auslandsaufenthaltes als Ansprechpartnerin zur Verfügung stand.
Die Zielgruppe:
Am Projekt "LeA" teilnehmen können arbeitslose junge Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren aus dem Kyffhäuserkreis, die nach Beendigung der Schulzeit oder der Berufsvorbereitung noch keinen Ausbildungs- oder Studienplatz bekommen haben, oder
Jugendliche die nach der Berufsausbildung noch ohne Arbeitsplatz sind. Auch diejenigen, die Ihre Berufschancen durch ein Auslandspraktikum verbessern möchten, können am Projekt teilnehmen. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos.
Die Zuweisung in das Projekt erfolgt durch den örtlichen Träger der Grundsicherung-Jobcenter oder Agentur für Arbeit.
Interessenten können sich ab sofort beim Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. (Frau Tauer und Frau Stockamp 034671/51318) oder beim Sondershäuser Bildungsverein e.V. (Frau Schröter- 03632/543825) anmelden bzw. sich weitere Informationen zur Teilnahme einholen. Ansprechpartnerin für das Projekt beim Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. ist Frau Meier- 03632/544654.
Das Projekt "LEA - Lernen und Arbeiten in Europa" wird im Rahmen des Programms "IdA -Integration durch Austausch" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
Hendrik Abel, Projektleiter "Herausforderung Ausland) vom IdA Projekt der Stadt Göttingen konnte auf positive Erfahrungen zurück blicken. Dortige Teilnehmer waren zu 80 Prozent aus SGB II Bezieher, aber auch nicht Bezieher konnten teilnehmen. Zwei Drittel der Teilnehmer waren nach einem halben Jahr in Ausbildung oder in Arbeit, eine Quote die sich sehen lässt.
Steffen Himmel, Nadine Eilert und Mark Zimmermann schilderten ihre Arbeit bei dem Spanieneinsatz in einem Spezialitätenrestaurant. Birgit Tauer, Lehrkraft und Sozialpädogogin des Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. in Bad Frankenhausen konnte auf einen erfolgreichen Einsatz zurück blicken. Barbara Hempowicz übergab abschließend Zertifikate über die Teilnahme an die Jugendlichen. Gerade bei Bewerbungen, dass berichtete Abel, seien solche Zertifikate bei Arbeitgebern gut angekommen.
Autor: khhDer Projektverbund, bestehend aus dem Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V., dem Sondershäuser Bildungsverein e.V. und dem Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. in Bad Frankenhausen, setzt damit im Rahmen des ESF-Bundesprogramms "IdA - Integration durch Austausch" ein in der Region einmaliges Vorhaben um:
Durch transnationale Austausche ins EU-Ausland und Förderung der transnationalen Mobilität bekommen benachteiligte junge Menschen die Chance, ihre berufspraktischen Erfahrungen und berufsspezifischen Kompetenzen zu erweitern und so leichter den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Marcel Sievers vom Kreisjugendring. Neben Mitgliedern des oben genannten Projektverbundes (Geschäftsführer Hartmut Bärwinkel und Ausbildungsleiterin Ariana Schröter - Sondershäuser Bildungsverein e.V und Standortleiterin Barbara Hempowicz - Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. in Bad Frankenhausen) konnte sie weitere Gäste begrüßen, so die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters von Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD) und Gabriela Helbing, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Nordhausen.
Helbing verwies in ihrer Gastrede, dass in Deutschland jeder fünfte Jugendliche arbeitslos ist. Trotzdem ist die Lage im Vergleich zu einigen anderen Ländern sogar noch gut, sieht nach Spanien oder Griechenland. Durch die Schuldenkrise wird das noch verstärkt.
Der Arbeitsmarkt in Deutschland verbessert sich, dass haben die letzten Zahlen gezeigt, so Helbing. Auch im Kyffhäuserkreis soll sich viel tun. Die Arbeitslosenquote von 2009 für Jugendliche in Höhe von 13,4 Prozent soll bis 2013 halbiert werden. Im Jahre 2012 soll sie unter 330 sinken. Im Jahre 2011 steht man dabei im Durchschnitt bei 370 Jugendlichen.
Projektleiterin Sabine Meier (Kreisjugendring Kyffhäuserkreis. e.V.). stellte das Projekt vor: Informationen zum "IdA - Programm" und zum Projekt "LeA - Lernen und Arbeiten in Europa"
Das Projekt "LeA":
"LEA- Lernen und Arbeiten in Europa" ist ein Projekt, welches im Rahmen des bundesweiten ESF- Programms "IdA- Integration durch Austausch" durchgeführt wird. Das Ziel besteht darin, die Beschäftigungschancen von jungen Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durch die Förderung transnationaler Mobilitätsvorhaben und Expertenaustausche zu fördern.
"LEA- Lernen und Arbeiten in Europa" wird durch einen Projektverbund, bestehend aus dem Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V., dem Sondershäuser Bildungsverein e.V. und dem Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V., umgesetzt. In den beiden EU-Partnerländern Spanien und Frankreich wir das Vorhaben von den kooperierenden Organisationen "Integra" und "Afec" unterstützt.
Während der Projektlaufzeit (01.04.2011 bis 30.06.2011) bekommen insgesamt 56 benachteiligte junge Menschen oder Menschen mit Behinderung die Chance, ein einmonatiges Praktikum bei einem Arbeitgeber in Spanien oder Frankreich zu absolvieren. Ihre dadurch gesammelten Berufserfahrungen sowie der Ausbau der eigenen Kompetenzen sollen ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz oder auf dem ersten Arbeitsmarkt erhöhen.
In einer vierwöchigen Vorbereitungsphase werden die Jugendlichen für das Auslandpraktikum, unter anderem durch Sprachtraining und interkulturelles Training (Landeskunde), fit gemacht. Während des darauffolgenden einmonatigen Auslandsaufenthaltes absolvieren die Jugendlichen ein Berufspraktikum bei einem Arbeitgeber in Spanien oder Frankreich und durchlaufen weitere Sprachtrainings vor Ort.
Dadurch sammeln die Jugendlichen wertvolle Berufserfahrungen und erweitern ihre persönlichen Kompetenzen. Nach dem Auslandsaufenthalt werten die Sozialpädagoginnen mit den Jugendlichen im Rahmen einer Nachbereitungsphase den Auslandsaufenthalt aus, reflektieren gemeinsam die gewonnenen Kompetenzen und Eindrücke und begleiten die Teilnehmer/innen individuell beim Übergang in Ausbildung oder Arbeit. Das Projekt "LEA - Lernen und Arbeiten in Europa" wird in Kooperation mit dem Jobcenter Kyffhäuserkreis und der Agentur für Arbeit Nordhausen durchgeführt.
Insgesamt sind im Projektzeitraum sieben Auslandsaufenthalte geplant- im Herbst 2011 fand bereits der erste Aufenthalt in Spanien statt- mit großem Erfolg. In den Jahren 2012 und 2013 werden jeweils ein Aufenthalt in Spanien und zwei in Frankreich stattfinden.
Im September/ Oktober begann die Vorbereitungsphase für den ersten Austausch nach Spanien (La Coruna/ Galizien) beim Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. in Bad Frankenhausen mit acht Teilnehmer/innen. Die Teilnehmerinnen wurden durch eine Sozialpädagogin begleitet, die auch während des gesamten Auslandsaufenthaltes als Ansprechpartnerin zur Verfügung stand.
Die Zielgruppe:
Am Projekt "LeA" teilnehmen können arbeitslose junge Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren aus dem Kyffhäuserkreis, die nach Beendigung der Schulzeit oder der Berufsvorbereitung noch keinen Ausbildungs- oder Studienplatz bekommen haben, oder
Jugendliche die nach der Berufsausbildung noch ohne Arbeitsplatz sind. Auch diejenigen, die Ihre Berufschancen durch ein Auslandspraktikum verbessern möchten, können am Projekt teilnehmen. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos.
Die Zuweisung in das Projekt erfolgt durch den örtlichen Träger der Grundsicherung-Jobcenter oder Agentur für Arbeit.
Interessenten können sich ab sofort beim Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. (Frau Tauer und Frau Stockamp 034671/51318) oder beim Sondershäuser Bildungsverein e.V. (Frau Schröter- 03632/543825) anmelden bzw. sich weitere Informationen zur Teilnahme einholen. Ansprechpartnerin für das Projekt beim Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. ist Frau Meier- 03632/544654.
Das Projekt "LEA - Lernen und Arbeiten in Europa" wird im Rahmen des Programms "IdA -Integration durch Austausch" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
Hendrik Abel, Projektleiter "Herausforderung Ausland) vom IdA Projekt der Stadt Göttingen konnte auf positive Erfahrungen zurück blicken. Dortige Teilnehmer waren zu 80 Prozent aus SGB II Bezieher, aber auch nicht Bezieher konnten teilnehmen. Zwei Drittel der Teilnehmer waren nach einem halben Jahr in Ausbildung oder in Arbeit, eine Quote die sich sehen lässt.
Steffen Himmel, Nadine Eilert und Mark Zimmermann schilderten ihre Arbeit bei dem Spanieneinsatz in einem Spezialitätenrestaurant. Birgit Tauer, Lehrkraft und Sozialpädogogin des Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. in Bad Frankenhausen konnte auf einen erfolgreichen Einsatz zurück blicken. Barbara Hempowicz übergab abschließend Zertifikate über die Teilnahme an die Jugendlichen. Gerade bei Bewerbungen, dass berichtete Abel, seien solche Zertifikate bei Arbeitgebern gut angekommen.













