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Manchmal läuft es nicht so recht

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 14:38 Uhr
So ein scheinbar einfacher Mittwoch kann doch so erhebliche Probleme bereiten. Was allein kn heute allein am Vormittag so alles widerfahren ist, und wem es teils noch schlechter erging, erfahren Sie hier...

Der Tag fängt ja gut an. Zu nachtschlafender Zeit ging es im geruhsamen Östertal etwas lauter zu. Gleich eine Reihe Autofahrer hatten erst mal zu tun, die Autoscheiben frei zu kratzen. Selber Schuld wenn man gesund bei leicht geöffnetem Fenster schläft. Macht nichts, wenn man schon mal wach ist, kann man ja auch schon mal sein E-Mailverkehr durchsehen.

Ein Unglück kommt selten allein. Der Internetanbieter per DSL-Leitung kommt seinen Lieferpflichten nicht nach. Kein Zugang zum Internet und das bei einer Online-Zeitung. Zu was hat man seinen Laptop. Per Stick ins Internet und zappenduster war es. Auf die verrückte Idee sind aber auch noch andere Leute gekommen, und ehe sich eine Seite aufgebaut hatte, konnte man in aller Ruhe sein Frühstück einnehmen.

Zum Glück gab es einen Frühtermin. Um 08:45 hatte die Bundeswehr zu einem Pressetermin geladen. Beim Umwelttag sollte ein Bergepanzer zeigen, was man auch bei der Bundeswehr für die Umwelt macht (Mit 1.000 PS für die Natur). Aber das gute Gefährt kam nicht gleich. Was war passiert?

Das Eiskratzen hatte es angedeutet. Nicht nur Scheiben waren gefroren, sondern auch einige Straßen. Ausgerechnet eine Bundeswehrfahrzeug hatte Pech, man kam auf dem Eis ins Rutschen bis in einen Graben sogar und machte dann noch eine ganze Rolle. Schwere Verletzungen gab es nicht, aber da bei der Aktion auch Öl auslief, musste dieses erst von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Jecha beseitigt werden. Und schon war die Panzerstraße zeitweilig dicht, denn in dieser dortigen Doppelkurve war der Unfall bereits passiert.

Pech für den Bergepanzer, denn die Feuerwehr sagte, erst saubermachen dann durchfahren. Wer denkt, so eine Bergepanzer darf beliebig durch die Stadt brausen, der irrt. So warte der Bergepanzer und auch schon eine ganze Reihe Beteiligte hatte sich schon auf dem Dickkopf eingefunden. Dort kam nun auch noch Wind auf, was die Sache nicht gemütlicher machte. Am geschriebenen Bericht über den Umwelttag bei der Bundeswehr sieht man, es ging doch noch weiter. Allerdings kehrte jetzt das Pech zu kn zurück, denn ein leichter Regen bekleckste durch den Wind immer wieder die Linse. Es war halt heute am Vormittag der Wurm drin.

Aber jede Pechgeschichte sollte ein optimistisches Ende haben. Natürlich auch diese Heutige. Weil ausgerechnet das Sicherungsfahrzeug für das Schießen verunfallt war, wurde das Schießen abgesagt und der Bergpanzer konnte in Bereichen seine Tätigkeit verrichten, die sonst im gefährliche Schussbereich gelegen hätte. Mit diesem optimistischen Ausblick harrt man bei kn, was der Tag auch so noch bringen kann. Vielleicht eine spannende Kreistagssitzung? Abwarten und Grog trinken bei dem Schmuddelwetter. Pardon, natürlich heißen Tee.
Autor: khh

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