Neujahrsansprache des Wunderpräsidenten
Samstag, 31. Dezember 2011, 07:00 Uhr
Lieber VW-Vorstand, liebe Luxusvillenbesitzer, liebe Kreditgeber, Landsleute und andere Deutsche!
Ich freue mich sehr, heute zu Ihnen sprechen zu können. Schon weil ich dadurch endlich mal aus meinem engen Klinkerbau raus komme, den sich meine dritte – oder ist sie erst die zweite? - Frau Bett-Ina so sehnlichst gewünscht hatte. Was für ein Glück auch – und ich finde – das kann man als Spitzenpolitiker verlangen, dass die Familie Geerkens gerade eine halbe Million Euro anlegen wollte und kein geeignetes Objekt dafür fand. Ich finde, dafür sind Freunde doch da, dass sie einen umsonst wohnen lassen und Geld leihen. Wie soll denn ein einfacher Ministerpräsident mit seinen spärlichen Bezügen sonst in der Krise über die Runden kommen?
Doch werfen wir jetzt noch einmal einen Blick zurück ins letzte Jahr, ehe ich Sie mit meinen humorigen Ausführungen zum neuen Jahr unterhalten möchte. Was gab es denn da schönes?
Ich wurde zum Bundespärsidenten gewählt und bin es im Gegensatz zum Köhler-Horstl immer noch. Im Schloss Bellevue musste ein Spülkasten im Gästeklo erneuert werden und im letzten Kurzurlaub bei Gerrkens zog ich mir eine Muskelzerrung im Mund zu, denn ich musste darüber lachen, dass die FDP diesen kleinen Männchen mit Migrationshintergrund aus meinem ehemaligen Bundesland zum Chef ernannt hat. Tja und dann war noch diese Euro-Krise, was die Zinsen bei dringend notwendigen Krediten so unsicher macht.
Ich wünsche mir doch so sehr ein neues Auto. Ein VW UP würde gut zu meinem neuen Haus passen. Vielleicht schaut ja einer der Herren aus der Wulfsburger Vorstandsetage jetzt gerade hier zu und kommt auf die Idee, mir einen zu schenken? Hm?
Als Staatspräsident werde ich auch in 2012 viel unterwegs sein. So möchte ich z. B. die Menschen in Meppen besuchen und sie trösten, weil ihr Fußballverein nicht mehr in der zweiten Liga spielt. Und ihnen versichern, dass ich schon früher gekommen wäre, hätte ich es nur gewusst. Aber die ganze Sache mit Bett-Ina und derm Häuslekauf war schon anstrengend und dann war auch noch der Ratzinger da und hat mir erzählt, er wäre jetzt Papst.
Naja, jedenfalls bin ich dafür, dass wir dieses Jahr an der Seite unserer amerikanischen Waffenbrüder in den Iran einmarschieren. Die haben nämlich Uran im Urin,nee Iran, und das will ich gar nicht. Außerdem lebten nämlich früher die Perser dort und die haben immer diese Teppiche geknüpft. Und genau so einen wünscht sich Bett-Ina doch und ich wüßte sonst wieder nicht, wie ich den bezahlen soll. Und Geerkens will ich deshalb nicht fragen, denn letztens hat unser Staubsauger so komische Geräusche gemacht und ich fürchte, wir brauchen bald einen neuen.
Sollte von Ihnen, liebes Volk, noch irgendwer einen unbenutzen Beutel für den Siemens HSS 312i besitzen, so wünsche ich mir als Ihr Präsident nichts sehnlicher, als dass sie den mal gelegentlich im Schloss Bellevue vorbei bringen.
Schönes Jahr noch wünscht Ihnen Ihr Präsident. Und wenn Sie zufällig auch mit der Familie Geerkens befreundet sein sollten, liebe Deutsche, dann treffen wir uns vielleicht mal irgendwo im Urlaub.
Autor: nnzIch freue mich sehr, heute zu Ihnen sprechen zu können. Schon weil ich dadurch endlich mal aus meinem engen Klinkerbau raus komme, den sich meine dritte – oder ist sie erst die zweite? - Frau Bett-Ina so sehnlichst gewünscht hatte. Was für ein Glück auch – und ich finde – das kann man als Spitzenpolitiker verlangen, dass die Familie Geerkens gerade eine halbe Million Euro anlegen wollte und kein geeignetes Objekt dafür fand. Ich finde, dafür sind Freunde doch da, dass sie einen umsonst wohnen lassen und Geld leihen. Wie soll denn ein einfacher Ministerpräsident mit seinen spärlichen Bezügen sonst in der Krise über die Runden kommen?
Doch werfen wir jetzt noch einmal einen Blick zurück ins letzte Jahr, ehe ich Sie mit meinen humorigen Ausführungen zum neuen Jahr unterhalten möchte. Was gab es denn da schönes?
Ich wurde zum Bundespärsidenten gewählt und bin es im Gegensatz zum Köhler-Horstl immer noch. Im Schloss Bellevue musste ein Spülkasten im Gästeklo erneuert werden und im letzten Kurzurlaub bei Gerrkens zog ich mir eine Muskelzerrung im Mund zu, denn ich musste darüber lachen, dass die FDP diesen kleinen Männchen mit Migrationshintergrund aus meinem ehemaligen Bundesland zum Chef ernannt hat. Tja und dann war noch diese Euro-Krise, was die Zinsen bei dringend notwendigen Krediten so unsicher macht.
Ich wünsche mir doch so sehr ein neues Auto. Ein VW UP würde gut zu meinem neuen Haus passen. Vielleicht schaut ja einer der Herren aus der Wulfsburger Vorstandsetage jetzt gerade hier zu und kommt auf die Idee, mir einen zu schenken? Hm?
Als Staatspräsident werde ich auch in 2012 viel unterwegs sein. So möchte ich z. B. die Menschen in Meppen besuchen und sie trösten, weil ihr Fußballverein nicht mehr in der zweiten Liga spielt. Und ihnen versichern, dass ich schon früher gekommen wäre, hätte ich es nur gewusst. Aber die ganze Sache mit Bett-Ina und derm Häuslekauf war schon anstrengend und dann war auch noch der Ratzinger da und hat mir erzählt, er wäre jetzt Papst.
Naja, jedenfalls bin ich dafür, dass wir dieses Jahr an der Seite unserer amerikanischen Waffenbrüder in den Iran einmarschieren. Die haben nämlich Uran im Urin,nee Iran, und das will ich gar nicht. Außerdem lebten nämlich früher die Perser dort und die haben immer diese Teppiche geknüpft. Und genau so einen wünscht sich Bett-Ina doch und ich wüßte sonst wieder nicht, wie ich den bezahlen soll. Und Geerkens will ich deshalb nicht fragen, denn letztens hat unser Staubsauger so komische Geräusche gemacht und ich fürchte, wir brauchen bald einen neuen.
Sollte von Ihnen, liebes Volk, noch irgendwer einen unbenutzen Beutel für den Siemens HSS 312i besitzen, so wünsche ich mir als Ihr Präsident nichts sehnlicher, als dass sie den mal gelegentlich im Schloss Bellevue vorbei bringen.
Schönes Jahr noch wünscht Ihnen Ihr Präsident. Und wenn Sie zufällig auch mit der Familie Geerkens befreundet sein sollten, liebe Deutsche, dann treffen wir uns vielleicht mal irgendwo im Urlaub.
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