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Friedenslicht mit Hindernissen

Freitag, 23. Dezember 2011, 16:19 Uhr
Das Friedenslicht aus Bethlehem ist im Kyffhäuserkreis angekommen. Aber beim Abtransport gab es ein kleines Problem...

In den letzten Jahren kam das Friedenslicht immer aus Richtung Erfurt. Dieses Jahr war es in einem Zug der aus Nordhausen kam. Aber auch vieles war anderes, als in den letzten Jahr.

Friedenslicht mit Hindernissen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Friedenslicht mit Hindernissen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Statt viel Schnee, wie im letzten Jahr, war es eher frühlingshaft warm bei trübem Wetter. Auffällig war, dass dieses Jahr deutlich mehr Gläubige Menschen ihr Friedenslicht in die Kirchgemeinde oder nach Hause holen wollten.

Friedenslicht mit Hindernissen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Friedenslicht mit Hindernissen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auch sind kn erstmalig deutlich mehr Kinder aufgefallen, die mit kleinen Laternen das Friedenslicht holten. Wegen der veränderten Fahrtroute ergab sich, dass dieses Jahr kein Friedenslicht Richtung Artern fuhr. Man merkte selbst bis aus Esperstedt holte man sich in Sondershausen das Licht.

Neu in diesem Jahr war aber auch, dass der Abtransport des Lichtes Probleme bereitete, zumindest für einen Autofahrer und eine Autofahrerin. Beim Ausparken in der Bahnhofsstraße kam man sich ganz schön in die Quere. Beim Vorbeifahren sah kn eine recht heftige Delle in den beiden Türen der rechten Seite eines der Fahrzeuge. Ob die beiden Beteiligten mit einem Friedenslicht unterwegs waren, oder nur zufällig zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren, war nicht klar.


Hintergrund

Bereits zum 22. Mal fährt am heutigen Freitag das ORF-Friedenslicht durch Thüringen. Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU), die Schirmherrin der weihnachtlichen Tradition ist, nahm an der offiziellen Aussendungsfeier in Neudietendorf teil und empfing mit den Anwesenden das Thüringer Friedenslichtkindes Clemens Riese (11 Jahre), der sich am 20. Dezember auf den Weg nach Linz gemacht hatte, um das ORF-Friedenslicht nach Thüringen zu holen. Die Thüringer Landtagspräsidentin hielt ein Grußwort.

„Im Friedenslicht aus Bethlehem liegt der Kern der Weihnachtsbotschaft verborgen“, so Frau Diezel im Vorfeld. „Das Kerzenlicht verleiht unserem Wunsch nach Frieden und brüderlichem Miteinander Ausdruck. Es verbreitet die Botschaft von Frieden und Eintracht in der ganzen Welt. Gerade zu Weihnachten sollten wir uns den Versöhnungsgedanken des Friedenslichts ins Gedächtnis rufen und ihn auch selbst leben. Im Kleinen sollte es uns nicht schwer fallen, Frieden zu gestalten. Frieden im Kleinen heißt: Menschen Halt, Sicherheit, Geborgenheit und Möglichkeiten der Entfaltung bieten. Das kann in der Familie, in einer starken Klassengemeinschaft, in einem aktiven Verein oder im solidarischen Kollegenkreis geschehen. Wichtig ist, wie wir Menschen miteinander umgehen und gemeinsam unser Leben gestalten. Ich freue mich sehr, dass das Friedenslicht aus Bethlehem nun bereits zum 22. Mal in Thüringen aufleuchtet und die Menschen so an die Weihnachtsbotschaft erinnert.“
Autor: khh

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