Sicher in den Winterurlaub
Donnerstag, 29. Dezember 2011, 00:31 Uhr
Auf das richtige Beladen des Autos kommt es an, so der Tipp der Deutschen Verkehrswacht für unsere Leser...
Berlin, 28. Dezember 2011: Koffer, Schneeketten, Skier, Skibekleidung. Urlauber, die per PKW in diesen Tagen in die Winterferien starten, haben meist viel Gepäck in ihrem Auto zu verstauen. Die Deutsche Verkehrswacht empfiehlt Reisenden, beim Beladen des Autos einige Regeln zu beachten, um ihre Verkehrssicherheit durch falsches Beladen nicht zu gefährden.
Das ist vor allem mit Blick auf die durch Zuladung veränderten Fahreigenschaften des PKW von großer Bedeutung. Schwere Gepäckstücke gehören im Kofferraum stets nach unten und unmittelbar hinter die Rücksitzwand. Dort bleiben sie auch bei einer Vollbremsung an ihrem Platz und verlagern den Schwerpunkt des Autos nicht zu weit nach oben. Wichtig ist zudem, dass das Gepäck gleichmäßig verteilt wird, da anderenfalls das Auto einseitig überladen wird.
Die Gepäckstücke sollten am besten nur bis zur Oberkante der Rücksitzlehne gestapelt werden nach vorne durch ein stabiles Netz oder Gitter gesichert werden. Dieser Schutz ist notwendig, damit Koffer nicht im Fall einer starken Bremsung nach vorne katapultiert werden und sich in gefährliche Geschosse verwandeln. Aus dem gleichen Grund sollten auch auf der Hutablage oder im Fahrgastraum keine ungesicherten Gegenstände transportiert werden. Selbst die Brotdose kann im Falle einer Vollbremsung zum gefährlichen Geschoss werden.
Alles was die Reisenden während der Fahrt benötigen wie Getränke, Proviant und Karten, werden am besten im Handschuhfach deponiert. Zusätzlich zu Warndreieck und Verbandskasten ist es sinnvoll Warnwesten in ausreichender Anzahl mitzunehmen und griffbereit unter den Beifahrersitz zu legen.
Fürs Dach: Gepäckträger und Boxen
Winterurlauber, die keine Möglichkeit haben, Skier, Schlitten, Snowboards im Inneren des Wagens zu verstauen, nutzen am besten einen Dachgepäckträger oder eine Dachbox. Dort sollten allerdings nur sperrige und keine schweren Gegenstände untergebracht werden, damit der Schwerpunkt des Wagens nicht zu weit nach oben verlagert wird. Der Hintergrund: Schweres Dachgepäck hat deutliche Auswirkungen auf die Straßenlage des Fahrzeugs. Mit einer größeren Seitenneigung in Kurven und einer erhöhten Seitenwindempfindlichkeit lässt es sich schwerer unter Kontrolle halten. Zu beachten außerdem: Die maximale Last für die Box sowie die zulässige Dachlast des PKW darf nicht überschritten werden. Entsprechende Angaben finden sich in den Informationen des Herstellers sowie im Fahrzeugschein.
Nicht zuletzt kann vor Reiseantritt eine Testfahrt nicht schaden, um sich mit dem veränderten Fahrverhalten des beladenen PKW beim Bremsen, Beschleunigen und in Kurven vertraut zu machen. Zudem sollten Reifendruck und Einstellung der Scheinwerfer der Last entsprechend angepasst werden.
Autor: khhBerlin, 28. Dezember 2011: Koffer, Schneeketten, Skier, Skibekleidung. Urlauber, die per PKW in diesen Tagen in die Winterferien starten, haben meist viel Gepäck in ihrem Auto zu verstauen. Die Deutsche Verkehrswacht empfiehlt Reisenden, beim Beladen des Autos einige Regeln zu beachten, um ihre Verkehrssicherheit durch falsches Beladen nicht zu gefährden.
Das ist vor allem mit Blick auf die durch Zuladung veränderten Fahreigenschaften des PKW von großer Bedeutung. Schwere Gepäckstücke gehören im Kofferraum stets nach unten und unmittelbar hinter die Rücksitzwand. Dort bleiben sie auch bei einer Vollbremsung an ihrem Platz und verlagern den Schwerpunkt des Autos nicht zu weit nach oben. Wichtig ist zudem, dass das Gepäck gleichmäßig verteilt wird, da anderenfalls das Auto einseitig überladen wird.
Die Gepäckstücke sollten am besten nur bis zur Oberkante der Rücksitzlehne gestapelt werden nach vorne durch ein stabiles Netz oder Gitter gesichert werden. Dieser Schutz ist notwendig, damit Koffer nicht im Fall einer starken Bremsung nach vorne katapultiert werden und sich in gefährliche Geschosse verwandeln. Aus dem gleichen Grund sollten auch auf der Hutablage oder im Fahrgastraum keine ungesicherten Gegenstände transportiert werden. Selbst die Brotdose kann im Falle einer Vollbremsung zum gefährlichen Geschoss werden.
Alles was die Reisenden während der Fahrt benötigen wie Getränke, Proviant und Karten, werden am besten im Handschuhfach deponiert. Zusätzlich zu Warndreieck und Verbandskasten ist es sinnvoll Warnwesten in ausreichender Anzahl mitzunehmen und griffbereit unter den Beifahrersitz zu legen.
Fürs Dach: Gepäckträger und Boxen
Winterurlauber, die keine Möglichkeit haben, Skier, Schlitten, Snowboards im Inneren des Wagens zu verstauen, nutzen am besten einen Dachgepäckträger oder eine Dachbox. Dort sollten allerdings nur sperrige und keine schweren Gegenstände untergebracht werden, damit der Schwerpunkt des Wagens nicht zu weit nach oben verlagert wird. Der Hintergrund: Schweres Dachgepäck hat deutliche Auswirkungen auf die Straßenlage des Fahrzeugs. Mit einer größeren Seitenneigung in Kurven und einer erhöhten Seitenwindempfindlichkeit lässt es sich schwerer unter Kontrolle halten. Zu beachten außerdem: Die maximale Last für die Box sowie die zulässige Dachlast des PKW darf nicht überschritten werden. Entsprechende Angaben finden sich in den Informationen des Herstellers sowie im Fahrzeugschein.
Nicht zuletzt kann vor Reiseantritt eine Testfahrt nicht schaden, um sich mit dem veränderten Fahrverhalten des beladenen PKW beim Bremsen, Beschleunigen und in Kurven vertraut zu machen. Zudem sollten Reifendruck und Einstellung der Scheinwerfer der Last entsprechend angepasst werden.
