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Forscherbox übergeben

Dienstag, 10. Januar 2012, 00:14 Uhr
Dass die Sondershäuser Fa WAGO Kontakttechnik Vorbildliches in der Ausbildung leistet, darüber hatte kn schon öfter berichten dürfen. Aber nicht nur in die eigene Ausbildung wir "investiert"...


Forscherbox übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Forscherbox übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Am gestrigen Nachmittag übergab Kathrin Schenke (Personalentwicklung WAGO) eine Forscherbox an die Grundschule "Käthe-Kollwitz" Sondershausen. In dieser Forscherbox befinden sich zahlreiche Utensilien, welche bei Experimenten ganz besonders die Hortarbeit der Grundschule am Nachmittag unterstützen soll.

Forscherbox übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Forscherbox übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Schuldirektorin Ellen Neumann (re.) bedankte sich bei Kathrin Schenke für die Unterstützung der außerschulischen Arbeit. Schon seit vier Jahren besteht eine sehr fruchtbare Patenschaft zwischen WAGO und der Grundschule. Bei vielen Schulveranstaltungen sind Vertreter der Firma WAGO zu gegen. So war Kathrin Schenke auch erst jüngst bei der großen Weihnachtsfeier der Käthe-Kollwitz-Schule dabei (kn berichtete). Bemerkenswert, wie WAGO bereits die Kleinsten fördert, denn die Nachwuchsförderung wird in den nächsten Jahren sicher noch an Bedeutung zunehmen, Stichwort demografischer Wandel.

Forscherbox übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Forscherbox übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Mit dieser Forscherbox wird auch die Arbeitsgruppe Experimentieren der nachmittäglichen Hortarbeit unterstützt. Der gestrige Termin war ganz bewusst gewählt worden, waren doch wieder Mitarbeiter der Stiftung Bildung für Thüringen (im Bild oben ganz rechts Anja Liebscher) vom Haus der kleinen Forscher. Denn einmal im Monat kommt man vorbei, um am Nachmittag in gemischen Hortgruppen aller Altersklassen kindgerechte Experimente gemeinsam mit den Kindern durchzuführen.

Ziel dabei die Experimentierfreude der Kinder zu wecken, damit sich dass auch auf den Unterricht überträgt. Wichtig dabei, die Experimente werden nicht vorgeführt, sondern die Kinder führen unter der professionellen Anleitung die Experimente selbst durch, was natürlich die Begeisterung steigert. Über die Erzeugung eines Flaschentornados hatte kn bereits berichtet.

Heute waren Kinder der zweiten und dritten Klasse dabei, um zu prüfen, ob man einen Luftballon auch aufblasen kann, ohne dass man ihn aufpusten muss, wie man es sonst immer macht. Als Hilfsmittel hatte man nur Backpulver, und je eine Flasche Essig und Zitronensaft. Zuerst wurden die neuen Luftballons mal vorgedehnt und auch mal geprüft, ob sie überhaupt dicht sind.

Dann das Backpulver in ein Glas mit enger Öffnung gegeben und der Luftballon vorsichtig wahlweise mit Zitronensaft oder Essig befüllt. Dann wurde der Luftballon über die Flasche gestreift und dann so angehoben, dass die eingefüllte Flüssigkeit in das Glas laufen konnte. Und siehe da, wie von "Wunderhand" bliesen sich die Luftballons wie von selbst auf.

Natürlich war das kein "Teufelswerk" sondern eine einfache chemische Reaktion. Obwohl es keiner der Erwachsenen vorher gesagt hatte, eines der Kinder wusste, dass sich bei dem Vorgang Kohlensäure gebildet hatte. Hier wird aber nicht verraten, bei welchem Mittel sich mehr Kohlensäure, genauer gesagt Kohlendioxid (CO2) gebildet hatte.
Autor: khh

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