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Wachstumsinitiative Kyffhäuser wird fortgesetzt

Dienstag, 10. Januar 2012, 12:04 Uhr
Landesentwicklungsminister Carius legt im Thüringer Kabinett eine gute Zwischenbilanz vor. Hier die Einzelheiten die kn aus Erfurt erreichten...

„Die Wachstumsinitiative Kyffhäuser ist ein Erfolg. In einer ersten Phase konnten mehr als 10 Projekte mit Gesamtkosten von 9,5 Millionen Euro abgeschlossen werden. Die Landesregierung hat ressortübergreifend diese Investitionen mit Fördermitteln von 7,1 Millionen Euro unterstützt. 2011 haben wir zwölf weitere Maßnahmen mit einem Volumen von über 24 Millionen Euro definiert. Ziel der Wachstumsinitiative ist es, ausgewählte Schlüsselprojekte zügig umzusetzen, von denen strukturwirksame Effekte für die Region zu erwarten sind.“ Dies sagte heute (Dienstag) Landesentwicklungsminister Christian Carius (CDU) in Erfurt anlässlich der Beratung des jährlichen Berichts über die Wachstumsinitiative Kyffhäuser im Thüringer Kabinett.

„Die Wachstumsinitiative setzt konsequent auf nachhaltige Infrastruktur und sichert zudem Arbeitsplätze in Nordthüringen“, so Carius weiter. „Im Ergebnis geht es um die Stärkung von Räumen mit besonderen Entwicklungsaufgaben.“ Im Jahr 2011 konnte so die Sanierung und der Ausbau der Wasserburg Heldrungen zu einem Jugendhotel begonnen werden. Die Investition von 5,4 Millionen Euro wird mit 3,75 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln unterstützt. Für die Revitalisierung des Kurparks in Bad Frankenhausen mit Kosten von rund 6,5 Millionen Euro wurden im Dezember 2011 Wirtschaftsfördermittel in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro bewilligt. Gefördert werden konnten 2011 durch Städtebaufördermittel beispielsweise auch die Sanierung der Schlossstraße in Bad Frankenhausen, die Sanierung eines Bürgerhauses im Ortsteil Himmelsberg der Stadt Sondershausen und der Umbau einer ehemaligen Grundschule zu einem soziokulturellem Zentrum für die Stadt Roßleben. Wichtige weitere Vorhaben sind für den Kyffhäuserkreis die Fertigstellung der A 71 und die Anbindung der Industriegroßfläche Artern an die Autobahn, die Errichtung einer Liftanlage (GeoLift) am Kyffhäuserdenkmal und der schrittweise weitere Ausbau des Unstrut-Werra-Radweges.

„Die 2008 gestartete Wachstumsinitiative Kyffhäuser entfaltet bereits – wie auch die Wachstumsinitiative Altenburger Land - eine positive strukturelle Wirkung“, sagte Landesentwicklungsminister Carius. „Gleichwohl kann die Strukturschwäche der Regionen noch nicht als überwunden angesehen werden. Deshalb werden wir die Wachstumsinitiativen auch künftig fortsetzen.“
Autor: khh

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