Unter Dampf
Mittwoch, 11. Januar 2012, 13:11 Uhr
Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 3,0 Prozent gewachsen. Für Thüringen rechnet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt sogar mit einer Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes leicht über dem bundesweiten Durchschnittswert...
Dabei verweisen die Experten auf das schon bessere Halbjahresergebnis (Deutschland 3,9 / Thüringen 4,1). Trotz Schuldenkrise, Sparpaket und Rezessionsangst war das Jahr 2011 für viele Branchen in Thüringen ein ausgesprochen gutes Jahr. Immerhin vermeldete allein die Industrie fast monatlich neue Rekordzahlen, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Und auch das Baugewerbe habe von der zunehmenden Nachfrage im Wohnungsbau profitiert und steigende Umsätze verbuchen können.
Zudem laufe der Arbeitsmarkt gut, die Einkommen seien stabil und der private Konsum wäre eine wichtige Stütze der Konjunktur geworden. So hätte sich die Schuldenkrise nur wenig in der Verbraucherstimmung und im tatsächlichen Kaufverhalten bemerkbar gemacht. Im Ergebnis konnte der Einzelhandel seine lange Durststrecke beenden und im Umsatz zumindest eine schwarze Null verzeichnen.
Im laufenden Jahr 2012 flache die Entwicklung aber allein schon aus statistischen Gründen deutlich ab. Es gelte jetzt, das hohe Niveau der erreichten Wirtschaftsleistung zu festigen. Selbst Steigerungsraten von 0,5 bis 1 Prozent wären da schon ein schöner Erfolg, so der IHK-Chef.
Autor: nnzDabei verweisen die Experten auf das schon bessere Halbjahresergebnis (Deutschland 3,9 / Thüringen 4,1). Trotz Schuldenkrise, Sparpaket und Rezessionsangst war das Jahr 2011 für viele Branchen in Thüringen ein ausgesprochen gutes Jahr. Immerhin vermeldete allein die Industrie fast monatlich neue Rekordzahlen, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Und auch das Baugewerbe habe von der zunehmenden Nachfrage im Wohnungsbau profitiert und steigende Umsätze verbuchen können.
Zudem laufe der Arbeitsmarkt gut, die Einkommen seien stabil und der private Konsum wäre eine wichtige Stütze der Konjunktur geworden. So hätte sich die Schuldenkrise nur wenig in der Verbraucherstimmung und im tatsächlichen Kaufverhalten bemerkbar gemacht. Im Ergebnis konnte der Einzelhandel seine lange Durststrecke beenden und im Umsatz zumindest eine schwarze Null verzeichnen.
Im laufenden Jahr 2012 flache die Entwicklung aber allein schon aus statistischen Gründen deutlich ab. Es gelte jetzt, das hohe Niveau der erreichten Wirtschaftsleistung zu festigen. Selbst Steigerungsraten von 0,5 bis 1 Prozent wären da schon ein schöner Erfolg, so der IHK-Chef.
