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Wackelt Haushalt?

Montag, 23. Januar 2012, 23:17 Uhr
Die Andeutungen, die Sondershausens Bürgermeister heute machte, klingen nicht gerade optimistisch. Aber auch anders Interessantes kam heute zu Tage...

Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) berichtete heute in der Einwohnerversammlung der Sonderhäuserwohngebiete Borntal / Jecha auch über den Haushalt 2012. Der Verwaltungshaushalt könne bereits ausgeglichen dargestellt werden und bei Vermögenshaushalt nähere man sich auch schon. Die letzten Informationen die er allerdings aus Richtung Landesregierung Erfurt erhielt klangen nicht optimistisch. Offenbar könnten Fördermittel, die bereits in den Haushaltsplänen eingerechnet sind, wohl doch nicht so kommen.

Da könnte der Haushalt schon kippen, ehe er beschlossen wurde. Hoffentlich fallen die Fördermittel für den geplanten Kreisel Franzberg nicht weg, bangte schon Bauamtsleiter Manfred Kucksch.

Aber auch in anderer Hinsicht war Bürgermeister Kreyer sauer auf die Landesregierung. Auf die Frage der Gebührenerhöhungen bei Trinkwasser angesprochen (ab 1.12.2011 wirksam) machte er klar und deutlich: "Schuld ist nicht der TAZ, nicht die Stadt Sondershausen und nicht der Göllert, sondern einzig allein die Thüringer Landesregierung. Mit Göllert meinte der Maik Göllert, den Vorsitzenden des Trink- und Abwasserverbandes Helbe- Wipper (TAZ).

Auf der Einwohnerversammlung kündigte Kreyer auch die Schaffung einer "Eingreiftruppe" beim Bauhof an. Diese Gruppe soll in nächster Zeit verstärkt Kleinstreparaturen besonders an Gehwegen durchführen, ehe sie erst zum Problem werden. Eine ganze Reihe Tipps durfte er sich, und der Bauamtsleiter, gleich notieren, die ihm bei der Einwohnerversammlung gleich aufgezeigt wurden.

In das Thema Haus 2 des Gymnasiums (ehemalige Thälmannschule) scheint Bewegung reingekommen zu sein. Für das Gelände sollen sich wohl zwei Investoren interessieren. Aber es gibt noch einige Probleme zu klären. Denn auf dem Gelände steht ja schließlich auch noch die stark benutzte Borntalturnhalle. Auch will Bauamtsleiter Kucksch verhindern, dass nur die "Filetstücke" des Geländes genommen werden und die Stadt auf den übrigen Flächen sitzen bleibt. Die Investoren planen offensichtlich im Wohnungsbau.

Hinsichtlich Schulen gab es auch noch andere Signale. Wie Kreyer sagte, wie die ehemalige Schule Jecha nun wohl doch von der privaten Schule IBKM Heldrungen übernommen und betrieben werden.
Klar machte Kreyer aber auch etwas anderes und das ging in Richtung Kreis. Wir wollen, so Kreyer, die Widerbelebung der Franzbergschule. Die "ausgelagerte" Regelschule soll wieder an den Franzberg zurück. Kreyer machte deutlich, das sei nicht nur eine Bitte. Die Stadtentwicklungskonzeption für diese Region der Stadt sieht diesen Standort nun mal vor. Über die Problematik hatte kn bereits öfter berichtet.
Autor: khh

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