Auf Abstand achten
Samstag, 11. Februar 2012, 10:17 Uhr
Drängler sind auch nicht schneller – Warum Sicherheitsabstand wichtig ist, Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Tipp der Deutschen Verkehrswacht...
Der richtige Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ist nicht nur für die Sicherheit wichtig, sondern sorgt auch für eine entspannte Fahrweise aller Verkehrsteilnehmer. Bei einer plötzlichen Vollbremsung des vorausfahrenden Fahrzeugs muss der Hintermann rechtzeitig zum Stehen kommen. Die Deutsche Verkehrswacht empfiehlt daher, die Faustregel Abstand in Metern ist gleich halbes Tempo unbedingt einzuhalten.
Oftmals wird der richtige Abstand aus Routine oder Termindruck nicht eingehalten. Wer jeden Tag dieselbe Strecke fährt, achtet mitunter nicht auf den korrekten Abstand. Allerdings kann selbst auf einer bekannten Strecke jederzeit etwas Unvorhergesehenes passieren und der Fahrer muss eine Vollbremsung einleiten. Ohne ausreichenden Abstand kommt es dann schnell zu einem Unfall.
Wer drängelt, kommt auch nicht schneller zum Ziel, aber er gefährdet sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. Der Fahrer des vorausfahrenden Fahrzeugs wird durch zu dichtes Auffahren nicht schneller und der Stresspegel geht bei allen Beteiligten nach oben. Ausreichender Abstand ist Sicherheits- und Bremsreserve.
Folgendes Rechenbeispiel verdeutlicht die Notwendigkeit des richtigen Abstands: Der Fahrer eines PKW hält bei Tempo 70 zum vorausfahrenden Fahrzeug einen Abstand von zehn Metern. In der Regel dauert es eine Sekunde, bis der Fahrer auf eine Gefahrensituation reagieren kann. Bei einer Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern hat er nach einer Sekunde bereits eine Strecke von rund 20 Metern ungebremst zurückgelegt und durch den geringen Abstand einen Auffahrunfall verursacht.
Wer ausreichend Abstand zum Vordermann hält, hat zudem die Straße besser im Blick und kann auf Hindernisse rechtzeitig reagieren. Da Entfernungen meist unterschätzt werden, dienen als Orientierung für den richtigen Abstand die Leitpfosten am Straßenrand, die in einem Abstand von 50 Metern zueinander aufgestellt sind.
Nebel oder dichtes Schneetreiben führen häufig dazu, dass sich Autofahrer an den Rücklichtern des vorausfahrenden Fahrzeugs orientieren und deshalb zu dicht auffahren. Allerdings sieht bei schlechten Sichtbedingungen der Vordermann die Straße auch nicht besser als die Fahrer der nachfolgenden Fahrzeuge. Genügend Abstand zum Vordermann sorgt zudem für eine flüssige und spritsparende Fahrweise.
Wie wichtig ein ausreichender Abstand zum Vordermann ist, zeigt auch die Statistik. Mangelnder Sicherheitsabstand ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2010 bei über 42.000 Unfällen mit Personenschaden der Unfallgrund.
Autor: khhDer richtige Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ist nicht nur für die Sicherheit wichtig, sondern sorgt auch für eine entspannte Fahrweise aller Verkehrsteilnehmer. Bei einer plötzlichen Vollbremsung des vorausfahrenden Fahrzeugs muss der Hintermann rechtzeitig zum Stehen kommen. Die Deutsche Verkehrswacht empfiehlt daher, die Faustregel Abstand in Metern ist gleich halbes Tempo unbedingt einzuhalten.
Oftmals wird der richtige Abstand aus Routine oder Termindruck nicht eingehalten. Wer jeden Tag dieselbe Strecke fährt, achtet mitunter nicht auf den korrekten Abstand. Allerdings kann selbst auf einer bekannten Strecke jederzeit etwas Unvorhergesehenes passieren und der Fahrer muss eine Vollbremsung einleiten. Ohne ausreichenden Abstand kommt es dann schnell zu einem Unfall.
Wer drängelt, kommt auch nicht schneller zum Ziel, aber er gefährdet sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. Der Fahrer des vorausfahrenden Fahrzeugs wird durch zu dichtes Auffahren nicht schneller und der Stresspegel geht bei allen Beteiligten nach oben. Ausreichender Abstand ist Sicherheits- und Bremsreserve.
Folgendes Rechenbeispiel verdeutlicht die Notwendigkeit des richtigen Abstands: Der Fahrer eines PKW hält bei Tempo 70 zum vorausfahrenden Fahrzeug einen Abstand von zehn Metern. In der Regel dauert es eine Sekunde, bis der Fahrer auf eine Gefahrensituation reagieren kann. Bei einer Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern hat er nach einer Sekunde bereits eine Strecke von rund 20 Metern ungebremst zurückgelegt und durch den geringen Abstand einen Auffahrunfall verursacht.
Wer ausreichend Abstand zum Vordermann hält, hat zudem die Straße besser im Blick und kann auf Hindernisse rechtzeitig reagieren. Da Entfernungen meist unterschätzt werden, dienen als Orientierung für den richtigen Abstand die Leitpfosten am Straßenrand, die in einem Abstand von 50 Metern zueinander aufgestellt sind.
Nebel oder dichtes Schneetreiben führen häufig dazu, dass sich Autofahrer an den Rücklichtern des vorausfahrenden Fahrzeugs orientieren und deshalb zu dicht auffahren. Allerdings sieht bei schlechten Sichtbedingungen der Vordermann die Straße auch nicht besser als die Fahrer der nachfolgenden Fahrzeuge. Genügend Abstand zum Vordermann sorgt zudem für eine flüssige und spritsparende Fahrweise.
Wie wichtig ein ausreichender Abstand zum Vordermann ist, zeigt auch die Statistik. Mangelnder Sicherheitsabstand ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2010 bei über 42.000 Unfällen mit Personenschaden der Unfallgrund.
