Gift in der Hausapotheke/ Reiseapotheke
Montag, 13. Februar 2012, 15:49 Uhr
Wer Medikamente in der Hausapotheke aufbewahrt, sollte ab und an einen Blick auf das aufgedruckte Datum werfen. das rät die Barmer-GEK Krankenkasse.
Beim aufgedruckten Datum handelt es sich nicht um ein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern um ein tatsächliches Verfallsdatum. Und das heißt: Nach Ablauf darf die entsprechende Arznei auf keinen Fall mehr verwendet werden.
Tabletten, Salben, Zäpfchen oder Tropfen
Oft wandern angebrochene Medikamenten-Packungen nach Gebrauch in die Hausapotheke und geraten dann erstmal in Vergessenheit. Bei der nächsten Erkältung holt man sie hervor und stellt manchmal fest: Das Datum ist bereits abgelaufen. "Wer diese Medikamente trotzdem verwendet, spielt mit seiner Gesundheit", sagt Frank Krüger, Bezirksgeschäftsführer bei der BARMER GEK in Artern.
Der äußere Schein kann trügen
Im besten Fall haben sie einfach ihre Wirkung verloren, im schlimmsten Fall bewirken sie sogar das Gegenteil. So könnten etwa überlagerte Salben, zu Hautreizungen führen. "Das Trügerische dabei ist, dass selbst angebrochene Arzneien optisch oft noch einen einwandfreien Eindruck machen. Doch das Zersetzen eines Wirkstoffs ist ein innerer Prozess, den man in der Regel gar nicht sehen kann", weiß Krüger. Besondere Vorsicht ist bei Medikamenten geboten, die nach Anbruch nur eine bestimmte Zeit haltbar sind. Hier empfiehlt Frank Krüger, das Datum der ersten Anwendung direkt auf der Packung zu vermerken und sich unbedingt an die Hinweise auf dem Beipackzettel zu halten. Im Übrigen haben auch Verbandsmaterialien ein Verfallsdatum. So können beispielsweise Pflaster ihre Klebefähigkeit verlieren und Druckverbände unsteril werden.
Wohin mit alter Medizin?
Abgelaufener Medikamente bringt man am besten zurück in die Apotheke. Dort werden sie als Sondermüll behandelt und entsprechend entsorgt.
Autor: khhBeim aufgedruckten Datum handelt es sich nicht um ein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern um ein tatsächliches Verfallsdatum. Und das heißt: Nach Ablauf darf die entsprechende Arznei auf keinen Fall mehr verwendet werden.
Tabletten, Salben, Zäpfchen oder Tropfen
Oft wandern angebrochene Medikamenten-Packungen nach Gebrauch in die Hausapotheke und geraten dann erstmal in Vergessenheit. Bei der nächsten Erkältung holt man sie hervor und stellt manchmal fest: Das Datum ist bereits abgelaufen. "Wer diese Medikamente trotzdem verwendet, spielt mit seiner Gesundheit", sagt Frank Krüger, Bezirksgeschäftsführer bei der BARMER GEK in Artern.
Der äußere Schein kann trügen
Im besten Fall haben sie einfach ihre Wirkung verloren, im schlimmsten Fall bewirken sie sogar das Gegenteil. So könnten etwa überlagerte Salben, zu Hautreizungen führen. "Das Trügerische dabei ist, dass selbst angebrochene Arzneien optisch oft noch einen einwandfreien Eindruck machen. Doch das Zersetzen eines Wirkstoffs ist ein innerer Prozess, den man in der Regel gar nicht sehen kann", weiß Krüger. Besondere Vorsicht ist bei Medikamenten geboten, die nach Anbruch nur eine bestimmte Zeit haltbar sind. Hier empfiehlt Frank Krüger, das Datum der ersten Anwendung direkt auf der Packung zu vermerken und sich unbedingt an die Hinweise auf dem Beipackzettel zu halten. Im Übrigen haben auch Verbandsmaterialien ein Verfallsdatum. So können beispielsweise Pflaster ihre Klebefähigkeit verlieren und Druckverbände unsteril werden.
Wohin mit alter Medizin?
Abgelaufener Medikamente bringt man am besten zurück in die Apotheke. Dort werden sie als Sondermüll behandelt und entsprechend entsorgt.
