kn-Betrachtung: Paradoxe Entwicklung
Montag, 27. Februar 2012, 08:25 Uhr
Viel im Gespräch ist das geflügelte Wort von "Kurze Beine - Kurze Wege. In Sondershausen gibt es da seltsame Entwicklung in der Städtebau- bzw. Schulentwicklung. Worum es geht erfahren Sie hier...
Als kn jüngst durch das Östertal ging, wurde er mit einer Frage konfrontiert, die nicht ohne ist, und die sich auch die Stadträte bei der zukünftigen Stadtentwicklung mal näher durch den Kopf gehen lassen sollten. Die Frage erscheint simpel. die kn gestellt bekam:
"Warum wurde von den Wohnungsgesellschaften bevorzugt zuerst der Wohnraum im Wohngebiet Borntal saniert und zeitgleich ließen die Behörden die Schulen verfallen, so dass es dort keine Regelschule und keine Grundschule mehr gibt. Im Wohngebiet Hasenholz / Östertal wurde sowohl die Regelschule als auch die Grundschule umfangreich saniert. Die an diese Schulen angrenzenden Wohngebiete Wippertor und erst recht Hasenholz / Östertal wurden weniger stark saniert, und der Drang dort wegzuziehen war groß. Folglich wurde abgerissen. Das ist doch einfach paradox", so der Leser.
Und in der Tat, weil im Wippertor gerade immer noch abgerissen wird, und das Wohngebiet Hasenholz / Östertal nochmals erheblich an Wohnraum abspecken muss, von 360 Wohneinheiten ist die Rede laut jüngster Stadtentwicklungskonzeption, wird es wohl bald so sein, dass das Gebäude der Östertalschule bald wie ein Leuchtturm in einer wohnungslosen Landschaft stehen wird. Keine Wohnungen, keine Schüler, heißt auch die kurzen Wege nützen niemanden! Während dessen müssen alle Schüler aus dem Borntal mit dem Bus (zumindest die Regelschüler) durch Sondershausen gefahren werden.
Hier muss man langsam die Politiker und Stadtentwickler fragen, hat man hier eine Entwicklung verschlafen oder falsch eingeschätzt? Die Zukunft der Franzbergschule steht in den Sternen wegen der finanziellen Mittel, die Borntalschule ist eine Ruine und die Gegend um die Östertalschule wird planmäßig entvölkert. Wie sieht die Entwicklung unter diesem Gesichtpunkt gesehen wirklich aus? Hier wird es Zeit, das die Politiker Zeichen setzen. Die Macher der Stadtentwicklungskonzeption können nicht im Kaffeesatz lesen um zu wissen, was man überhaupt will. Oder sieht man das im Östertal/Hasenholz nur falsch? Es ist an der Zeit, dass sich die Politiker mal zu diesem Thema äußern, meint zu mindestens Ihre kn.
Karl-Heinz Herrmann
Autor: khhAls kn jüngst durch das Östertal ging, wurde er mit einer Frage konfrontiert, die nicht ohne ist, und die sich auch die Stadträte bei der zukünftigen Stadtentwicklung mal näher durch den Kopf gehen lassen sollten. Die Frage erscheint simpel. die kn gestellt bekam:
"Warum wurde von den Wohnungsgesellschaften bevorzugt zuerst der Wohnraum im Wohngebiet Borntal saniert und zeitgleich ließen die Behörden die Schulen verfallen, so dass es dort keine Regelschule und keine Grundschule mehr gibt. Im Wohngebiet Hasenholz / Östertal wurde sowohl die Regelschule als auch die Grundschule umfangreich saniert. Die an diese Schulen angrenzenden Wohngebiete Wippertor und erst recht Hasenholz / Östertal wurden weniger stark saniert, und der Drang dort wegzuziehen war groß. Folglich wurde abgerissen. Das ist doch einfach paradox", so der Leser.
Und in der Tat, weil im Wippertor gerade immer noch abgerissen wird, und das Wohngebiet Hasenholz / Östertal nochmals erheblich an Wohnraum abspecken muss, von 360 Wohneinheiten ist die Rede laut jüngster Stadtentwicklungskonzeption, wird es wohl bald so sein, dass das Gebäude der Östertalschule bald wie ein Leuchtturm in einer wohnungslosen Landschaft stehen wird. Keine Wohnungen, keine Schüler, heißt auch die kurzen Wege nützen niemanden! Während dessen müssen alle Schüler aus dem Borntal mit dem Bus (zumindest die Regelschüler) durch Sondershausen gefahren werden.
Hier muss man langsam die Politiker und Stadtentwickler fragen, hat man hier eine Entwicklung verschlafen oder falsch eingeschätzt? Die Zukunft der Franzbergschule steht in den Sternen wegen der finanziellen Mittel, die Borntalschule ist eine Ruine und die Gegend um die Östertalschule wird planmäßig entvölkert. Wie sieht die Entwicklung unter diesem Gesichtpunkt gesehen wirklich aus? Hier wird es Zeit, das die Politiker Zeichen setzen. Die Macher der Stadtentwicklungskonzeption können nicht im Kaffeesatz lesen um zu wissen, was man überhaupt will. Oder sieht man das im Östertal/Hasenholz nur falsch? Es ist an der Zeit, dass sich die Politiker mal zu diesem Thema äußern, meint zu mindestens Ihre kn.
Karl-Heinz Herrmann
