Neues aus Berlin (22)
Dienstag, 28. Februar 2012, 10:47 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Griechenland und bekräftigt, ein linkes ‚Nein!‘ zum Griechenlandpaket
DIE LINKE hat geschlossen gegen das Griechenlandpaket der Bundesregierung gestimmt. Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen, kritisiert die vorgeschlagenen Maßnahmen als untauglich und unsozial.
Den deutschen Bürgerinnen und Bürgern wird vorgegaukelt, dass mit ihren Steuermilliarden Griechenland gerettet wird. Zuerst einmal wird jedoch den Banken geholfen, an die rund 81 Prozent der Gelder direkt zurückfließen, so Steinke. Dabei bleibt die griechische Wirtschaft und auch die griechische Bevölkerung auf der Strecke. Die griechische Wirtschaft ist seit 2009 um 15 Prozent eingebrochen und wird 2012 weiter schrumpfen. Gleichzeitig wird bei den kleinen Leuten gespart: gekürzt werden der Mindestlohn, die Renten und beim öffentlichen Dienst.
Griechenland braucht jedoch kein Bankenrettungsprogramm, sondern ein Konjunkturprogramm, ähnlich dem Marshallplan für Westeuropa nach dem zweiten Weltkrieg, so Steinke. Kersten Steinke sieht jedoch auch Griechenland in der Pflicht: die griechische Regierung soll mit ihrer unsozialen Politik aufhören und die Militärausgaben senken sowie die Reichen zur Kasse bitten. Immerhin besitzen knapp 2.000 Familien rund 80 Prozent des gesamten griechischen Vermögens.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhDIE LINKE hat geschlossen gegen das Griechenlandpaket der Bundesregierung gestimmt. Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen, kritisiert die vorgeschlagenen Maßnahmen als untauglich und unsozial.
Den deutschen Bürgerinnen und Bürgern wird vorgegaukelt, dass mit ihren Steuermilliarden Griechenland gerettet wird. Zuerst einmal wird jedoch den Banken geholfen, an die rund 81 Prozent der Gelder direkt zurückfließen, so Steinke. Dabei bleibt die griechische Wirtschaft und auch die griechische Bevölkerung auf der Strecke. Die griechische Wirtschaft ist seit 2009 um 15 Prozent eingebrochen und wird 2012 weiter schrumpfen. Gleichzeitig wird bei den kleinen Leuten gespart: gekürzt werden der Mindestlohn, die Renten und beim öffentlichen Dienst.
Griechenland braucht jedoch kein Bankenrettungsprogramm, sondern ein Konjunkturprogramm, ähnlich dem Marshallplan für Westeuropa nach dem zweiten Weltkrieg, so Steinke. Kersten Steinke sieht jedoch auch Griechenland in der Pflicht: die griechische Regierung soll mit ihrer unsozialen Politik aufhören und die Militärausgaben senken sowie die Reichen zur Kasse bitten. Immerhin besitzen knapp 2.000 Familien rund 80 Prozent des gesamten griechischen Vermögens.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
