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Der 1.500.000. Besucher

Freitag, 02. März 2012, 18:05 Uhr
In der Kyffhäusertherme von Bad Frankenhausen gab es heute ein besonderes Jubiläum. Begrüßt wurde der seit der 1.500.000. Besucher, der seit 1998 die Kyffhäusertherme besucht hat. Wer es ist, und woher er kam? Wir waren für Sie vor Ort...

Der 1.500.000. Besucher (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der 1.500.000. Besucher (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Sehr erstaunt war dieser Besucher der Kyffhäusertherme als er kurz nach 11:00 Uhr an der Kasse bei Gästebetreuerin Karola Kolb bezahlte und plötzlich ein Alarmton erklang und dann noch die Blitzlichter der Medienvertreter losgingen. Marketing-Geschäftsführer Thomas Knorr leitete den überraschten Besucher dorthin, wo gleich vier Mann vehement ein Schild in der Luft hielten.

Der 1.500.000. Besucher (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der 1.500.000. Besucher (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bad Frankenhausen Bürgermeister Matthias Strejc (SPD), Landrat Peter Hengstermann (CDU), der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Kyffhäusertherme, Dr. Andreas Räuber, und Betriebsleiter Dieter Blumentritt waren da die Akteure. Und wer war, bzw. waren, die Glücklichen?

In Heringen, drüben über dem großen Kyffhäusergebirge in Heringen an der Helme hatten Freunde der Familie Tritt geraten, fahrt mal rüber nach Bad Frankenhausen, dort in der Kyffhäuser-Therme könnt ihr herrlich im warmen Solewasser planschen. Gesagt getan und so machte man sich heute das erste Mal (!) auf den Weg nach Bad Frankenhausen und erlebte eine tolle Überraschung.

Der große schöne Blumenstrauß war da noch das kleinste Geschenk. Der Überraschungspreis für den 1.500.000. Besucher war eine Jahreskarte für Therme und Sauna. Wenn man ihn maximal ausnutzt und fast jeden Tag reingeht, hat er einen Wert von rund 5.000 Euro. Aber dabei blieb es nicht. Die Geschäftsleitung der Therme spendierte noch einen „Kaisertag“. Der beinhaltete ein Glas Sekt, ein Bad in der goldenen Badewanne und eine Aroma-Öl-Massage!

Der 1.500.000. Besucher (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der 1.500.000. Besucher (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nach der Überraschung stellte man sich gern zum gemeinsamen Gruppenfoto auf. Zufrieden, dass das Tourismuskonzept in seinem Kyffhäuserkreis klappt, spendiert Landrat Peter Hengstermann einen Zwiebelzopf aus Heldrungen und einen Bismarck-Dinkeltaler vom Gutshof in Braunsroda, um gleich noch Werbung für andere Regionen des Kyffhäuserkreises zu machen.

Der 1.500.000. Besucher (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der 1.500.000. Besucher (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Das heutige Jubiläum ist ein guter Anlass einmal ein Bilanz über dieses touristische Highlight zu ziehen. Ja, touristische Highlight, denn die Besucher kommen nicht nur aus dem Kyffhäuserkreis um Artern und Sondershausen, und nicht nur, wie heute über den Berg, nein, selbst Gäste aus Halle, Leipzig und Erfurt kommen, um es sich in dieser Wohlfühloase gutgehen zu lassen, wie Thomas Knorr gegenüber kn berichtete.

Im Frühjahr 1996 war der Spatenstich für die Therme und am 28. Mai 1998 war die Eröffnung und seit dem sind nun schon über 1.500.000 Besucher in die Therme geströmt, muss man nun schon Schreiben. Von 2010 zu 2011 kamen 11.000 Besucher mehr, was eine Steigerung um rund 10 Prozent ausmacht. An „normalen“ Tagen kommen rund 450 Besucher täglich, an Spitzentagen sogar 700 bis 800 Besucher am Tag.

Seit dem Bau der Therme hat sich einiges verändert. Im Jahre 2002 kam nach dem 2. Bauabschnitt das 25 m Erlebnisbecken hinzu und die Wasserfläche wurde von 400 auf 650 Quadratmeter erweitert.
Im Jahr 2010, nach dem 3. Bauabschnitt, gab es eine Saunaerweiterung, wurde eine Panoramaruheraum geschaffen. Zusätzlich kam ein Wellness- und ein Beauty-Bereich hinzu.

Und das ist noch nicht das Ende, wie Thomas Knorr berichtete. Wenn es noch einige Fördermittel möglich sind, gibt es Gedanken über den Bau einer Salzgrotte, der Erneuerung der Rutsche und auch der Saunagarten soll erweitert werden.

Übrigens ist die Kyffhäusertherme auch ein wichtiger Arbeitgeber der Region. Auch wenn man nie so viele Leute sieht, 40 Arbeitskräfte sind im Zwei-Schicht-System tätig und nachts muss ja auch die Therme gereinigt werden, wofür es auch keine „Heinzelmännchen“ gibt.
Viele Gäste der Therme resultieren natürlich auch aus dem Kurbetrieb, und kommen aus den Hotels und Pensionen des Ortes, womit man den Bogen wieder zum Tourismus geschlagen hat.
Autor: khh

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