Kandidatin benannt
Montag, 05. März 2012, 13:25 Uhr
Auch Die Linke der Stadt Sondershausen wird zur Bürgermeisterwahl Sondershausen mit einer Kandidatin antreten. Bei kn stellte sich die Kandidatin Sigrid Rößner den Wählern vor, und erläutert erste Ziele...
Siegrid Rößner (Foto: Die Link Sondershausen)
Von der Partei Die Linke wurde ich für das Amt des Bürgermeisters nominiert und in der Mitgliederversammlung am 23. Februar einstimmig gewählt.
Ich habe viele Erfahrungen im Kommunalbereich gesammelt. Seit 2004 bin ich Mitglied des Stadtrates Sondershausen und im Sozialausschuss tätig und seit 2009 Abgeordnete des Kreistages.
Die Entscheidung für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, ist mir nicht leicht gefallen. In vielen Gesprächen mit meiner Familie, Freunden und Bekannten habe ich das Für und Wider abgewogen. Letztendlich habe ich mich zur Kandidatur entschlossen, weil wir dem konservativen Flügel etwas entgegenstellen müssen. Außerdem sind wir verpflichtet, den Wählern eine Alternative zu bieten, die die anderen Kandidaten nicht wählen wollen und am Wahltag zu Hause bleiben würden.
Ich bin 1963 in Sömmerda geboren und lebe seit über 20 Jahren in Sondershausen. Ich bin verheiratet und habe eine erwachsene Tochter.
Ich bin gelernter Wirtschaftskaufmann und Fachkraft Steuern. War viele Jahre arbeitssuchend und kenne die Situation keine Arbeit zu finden. Zurzeit arbeite ich als Betreuer im sozialpädagogischen Bereich, in einem Verein der sich sehr in der Jugendarbeit engagiert. Hier werde ich täglich mit den Problemen und Sorgen der Jugendlichen konfrontiert. Es ist mir ein Anliegen, die gute Jugendbetreuung weiter zu stärken und zu optimieren. Ich sehe es als eine wichtige Aufgabe, solche Einrichtungen zu erhalten und zu fördern, um den Jugendlichen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, helfen und unterstützen zu können.
Die Arbeit des künftigen Bürgermeisters wird nicht einfacher werden.
Sondershausen hat sich seit 1989 enorm entwickelt. Unser Stadtbild hat sich positiv verändert. Wir haben eine gute Ausstattung mit Kitas, Grund-, Regelschulen und Gymnasium, die es zu erhalten gilt. In unserer Stadt gibt es sehr viele engagierte und aktive Vereine deren Arbeit so gut wie möglich gefördert werden muss, denn sie bereichern das Leben in Sondershausen und leisten unbezahlbare Arbeit.
Dennoch ist nicht immer alles in Ordnung, was um uns herum geschieht bzw. geschehen ist. Unsere Stadt hat Wirtschaftskraft verloren, viele Menschen, vor allem junge, haben unsere Stadt verlassen. Dies geschieht nach wie vor. Gleichzeitig haben sich in den letzten Jahren die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen für eine gestaltende Kommunalpolitik verschlechtert.
Die Einleitung von Veränderungen wird sehr schwierig. Dennoch, eine andere Politik ist möglich. Der Druck auf die Bundes- und Landespolitik muss von unten aufgebaut werden.
Ich werde keine Luftschlösser bauen und Wohltaten versprechen, sondern ehrliche, solide und engagierte Arbeit zum Wohle der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger leisten.
Naturgemäß haben Seiteneinsteiger einen anderen Blick für die Bedürfnisse und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger und können daher auf ihre Weise neue Impulse vermitteln. Ich stehe für ein Gläsernes Rathaus, für mehr Bürgerbeteiligung in der Kommune. und eine bürgernahe Verwaltung. Die Entscheidungsprozesse müssen transparent und nachvollziehbar sein.
Für mich muss ein Bürgermeister für alle, vor allem auch für die sog. "kleinen Leute", da sein.
Ich würde mich freuen, von Ihnen Anregungen und Vorschläge zur Umsetzung meiner Wahlziele zu erhalten.
Teilen sie mir mit, wo Ihnen "Schuh drückt damit wir gemeinsame Lösungen finden können
Sigrid Rößner
Tel.: Büro DIE LINKE 03632 / 782795
Autor: khh
Siegrid Rößner (Foto: Die Link Sondershausen)
Von der Partei Die Linke wurde ich für das Amt des Bürgermeisters nominiert und in der Mitgliederversammlung am 23. Februar einstimmig gewählt.Ich habe viele Erfahrungen im Kommunalbereich gesammelt. Seit 2004 bin ich Mitglied des Stadtrates Sondershausen und im Sozialausschuss tätig und seit 2009 Abgeordnete des Kreistages.
Die Entscheidung für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, ist mir nicht leicht gefallen. In vielen Gesprächen mit meiner Familie, Freunden und Bekannten habe ich das Für und Wider abgewogen. Letztendlich habe ich mich zur Kandidatur entschlossen, weil wir dem konservativen Flügel etwas entgegenstellen müssen. Außerdem sind wir verpflichtet, den Wählern eine Alternative zu bieten, die die anderen Kandidaten nicht wählen wollen und am Wahltag zu Hause bleiben würden.
Ich bin 1963 in Sömmerda geboren und lebe seit über 20 Jahren in Sondershausen. Ich bin verheiratet und habe eine erwachsene Tochter.
Ich bin gelernter Wirtschaftskaufmann und Fachkraft Steuern. War viele Jahre arbeitssuchend und kenne die Situation keine Arbeit zu finden. Zurzeit arbeite ich als Betreuer im sozialpädagogischen Bereich, in einem Verein der sich sehr in der Jugendarbeit engagiert. Hier werde ich täglich mit den Problemen und Sorgen der Jugendlichen konfrontiert. Es ist mir ein Anliegen, die gute Jugendbetreuung weiter zu stärken und zu optimieren. Ich sehe es als eine wichtige Aufgabe, solche Einrichtungen zu erhalten und zu fördern, um den Jugendlichen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, helfen und unterstützen zu können.
Die Arbeit des künftigen Bürgermeisters wird nicht einfacher werden.
Sondershausen hat sich seit 1989 enorm entwickelt. Unser Stadtbild hat sich positiv verändert. Wir haben eine gute Ausstattung mit Kitas, Grund-, Regelschulen und Gymnasium, die es zu erhalten gilt. In unserer Stadt gibt es sehr viele engagierte und aktive Vereine deren Arbeit so gut wie möglich gefördert werden muss, denn sie bereichern das Leben in Sondershausen und leisten unbezahlbare Arbeit.
Dennoch ist nicht immer alles in Ordnung, was um uns herum geschieht bzw. geschehen ist. Unsere Stadt hat Wirtschaftskraft verloren, viele Menschen, vor allem junge, haben unsere Stadt verlassen. Dies geschieht nach wie vor. Gleichzeitig haben sich in den letzten Jahren die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen für eine gestaltende Kommunalpolitik verschlechtert.
Die Einleitung von Veränderungen wird sehr schwierig. Dennoch, eine andere Politik ist möglich. Der Druck auf die Bundes- und Landespolitik muss von unten aufgebaut werden.
Ich werde keine Luftschlösser bauen und Wohltaten versprechen, sondern ehrliche, solide und engagierte Arbeit zum Wohle der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger leisten.
Naturgemäß haben Seiteneinsteiger einen anderen Blick für die Bedürfnisse und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger und können daher auf ihre Weise neue Impulse vermitteln. Ich stehe für ein Gläsernes Rathaus, für mehr Bürgerbeteiligung in der Kommune. und eine bürgernahe Verwaltung. Die Entscheidungsprozesse müssen transparent und nachvollziehbar sein.
Für mich muss ein Bürgermeister für alle, vor allem auch für die sog. "kleinen Leute", da sein.
Ich würde mich freuen, von Ihnen Anregungen und Vorschläge zur Umsetzung meiner Wahlziele zu erhalten.
Teilen sie mir mit, wo Ihnen "Schuh drückt damit wir gemeinsame Lösungen finden können
Sigrid Rößner
Tel.: Büro DIE LINKE 03632 / 782795
