Verletzungsmisere echtes Problem
Montag, 05. März 2012, 22:10 Uhr
Das Pech klebt Sondershausens Handballmännern buchstäblich an den Fersen. Die Verletzungssorgen werden immer größer - vor allem oder eigentlich ausschließlich im Rückraum. So beginnt der Spielbericht des Spiels HSV Sömmerda gegen Einheit Sondershausen, der kn so eben erreichte...
Matthias Bornemeier und Tobias Kästner nehmen in dieser Saison keinen Ball mehr in die Hand. Nach dem Gastspiel in Sömmerda reiht sich nun auch noch Michael Döhrer ( Fußverletzung) mit ein und auch Christian Gerlach beschwerte sich am Sonntag über Schmerzen in der Hand.
Am Samstag gab es dann erneut eine Niederlage, doch das lag nicht an den Verletzungen! Die gastgebenden Sömmerdaer fertigten die Sondershäuser im zweiten Durchgang ab und schickten sie mit 33:21 wieder in den Norden. Dabei stach der Mittelmann der Sömmerdaer Sonnabend mit seinen 15 Treffern hervor. Die rund 130 Zuschauer freute es, zumal es Mitte der ersten Halbzeit nicht so aussah. Sömmerda lag leicht vorn, ehe sich die Gastgeber mit den Schiedsrichtern anlegten.
Es regnete reihenweise Zeitstrafen wegen Fouls oder Meckerei. Die Gäste konnten die Unstimmigkeiten der Gastgeber nutzen und gingen mit 9:6 in Front. "Hauptsache ruhig bleiben" verordneten sich die Sondershäuser Spieler selbst, diese Devise sollte eigentlich nur gegenüber den Schiedsrichtern gelten. Eigentlich! Nach und nach legten sie das Motto auch auf die eigene Spielweise um und Sömmerda kämpfte sich wieder heran und zog sogar noch mit zwei Toren davon. Bis zum Halbzeitpfiff schafften die Sondershäuser wenigstens den Anschluss - 12:13. Einige gute Szenen zeigte bis dahin Robert Raupach, der öfters gefährlich vorm Tor auftauchte.
Im zweiten Spielabschnitt hielten die Sondershäuser für drei Minuten noch mit - 14:13 - ehe Sömmerda anzog und sich davon spielte. Innerhalb von 18 Minuten gelang den Gästen kein Treffer. Die Gastgeber hingegen spielten und konterten davon - 23:13. Der nächste Schreck folgte als sich Michael Döhrer verletzte. Ohne gegnerische Einwirkung knickte er um und konnte das Spielfeld nur gestützt verlassen. In den letzten Minuten bissen die verbliebenen Spieler noch einmal und fanden auch das Tor wieder. Die 33:21-Niederlage konnte dennoch nicht verhindert werden.
Im Moment fehlt der Mannschaft das Selbstvertrauen, dass müssen sie sich erst wieder erspielen. Die Deckung steht relativ gut aber im Angriff fehlt die Durchschlagskraft von fast allen Positionen.
Die Sorgenfalten werden größer. An das kommende Derby gegen den HV 90 Artern (Samstag 17:30 Uhr) mag man im Moment nicht denken. Sollten vom Verband her keine Strukturänderungen anstehen, dürfte der Abstieg der Sondershäuser Handballer aus der Landesliga wohl kaum noch zu vermeiden sein! Dennoch heißt es Kopf hoch und weiter kämpfen.
Statistik
HSV Sömmerda - Einheit Sondershausen 33:21
Einheit Sondershausen spielte mit: Barth, Jakob – Weise, Gerlach (1), Graw (2), Bischoff (6), Hohlbein (1), Raupach (3), Döhrer (6), Lenk, Kohl (1), Herrlich (1); Strafwürfe: Sömmerda 4 (4) / Einheit 3 (3); Zeitstrafen: Sömmerda 6 / Einheit 3; Rote Karte: Sömmerda 1 / Einheit 0; Zuschauer: 130.
David Barth
Autor: khhMatthias Bornemeier und Tobias Kästner nehmen in dieser Saison keinen Ball mehr in die Hand. Nach dem Gastspiel in Sömmerda reiht sich nun auch noch Michael Döhrer ( Fußverletzung) mit ein und auch Christian Gerlach beschwerte sich am Sonntag über Schmerzen in der Hand.
Am Samstag gab es dann erneut eine Niederlage, doch das lag nicht an den Verletzungen! Die gastgebenden Sömmerdaer fertigten die Sondershäuser im zweiten Durchgang ab und schickten sie mit 33:21 wieder in den Norden. Dabei stach der Mittelmann der Sömmerdaer Sonnabend mit seinen 15 Treffern hervor. Die rund 130 Zuschauer freute es, zumal es Mitte der ersten Halbzeit nicht so aussah. Sömmerda lag leicht vorn, ehe sich die Gastgeber mit den Schiedsrichtern anlegten.
Es regnete reihenweise Zeitstrafen wegen Fouls oder Meckerei. Die Gäste konnten die Unstimmigkeiten der Gastgeber nutzen und gingen mit 9:6 in Front. "Hauptsache ruhig bleiben" verordneten sich die Sondershäuser Spieler selbst, diese Devise sollte eigentlich nur gegenüber den Schiedsrichtern gelten. Eigentlich! Nach und nach legten sie das Motto auch auf die eigene Spielweise um und Sömmerda kämpfte sich wieder heran und zog sogar noch mit zwei Toren davon. Bis zum Halbzeitpfiff schafften die Sondershäuser wenigstens den Anschluss - 12:13. Einige gute Szenen zeigte bis dahin Robert Raupach, der öfters gefährlich vorm Tor auftauchte.
Im zweiten Spielabschnitt hielten die Sondershäuser für drei Minuten noch mit - 14:13 - ehe Sömmerda anzog und sich davon spielte. Innerhalb von 18 Minuten gelang den Gästen kein Treffer. Die Gastgeber hingegen spielten und konterten davon - 23:13. Der nächste Schreck folgte als sich Michael Döhrer verletzte. Ohne gegnerische Einwirkung knickte er um und konnte das Spielfeld nur gestützt verlassen. In den letzten Minuten bissen die verbliebenen Spieler noch einmal und fanden auch das Tor wieder. Die 33:21-Niederlage konnte dennoch nicht verhindert werden.
Im Moment fehlt der Mannschaft das Selbstvertrauen, dass müssen sie sich erst wieder erspielen. Die Deckung steht relativ gut aber im Angriff fehlt die Durchschlagskraft von fast allen Positionen.
Die Sorgenfalten werden größer. An das kommende Derby gegen den HV 90 Artern (Samstag 17:30 Uhr) mag man im Moment nicht denken. Sollten vom Verband her keine Strukturänderungen anstehen, dürfte der Abstieg der Sondershäuser Handballer aus der Landesliga wohl kaum noch zu vermeiden sein! Dennoch heißt es Kopf hoch und weiter kämpfen.
Statistik
HSV Sömmerda - Einheit Sondershausen 33:21
Einheit Sondershausen spielte mit: Barth, Jakob – Weise, Gerlach (1), Graw (2), Bischoff (6), Hohlbein (1), Raupach (3), Döhrer (6), Lenk, Kohl (1), Herrlich (1); Strafwürfe: Sömmerda 4 (4) / Einheit 3 (3); Zeitstrafen: Sömmerda 6 / Einheit 3; Rote Karte: Sömmerda 1 / Einheit 0; Zuschauer: 130.
David Barth
