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Neues aus Berlin (29)

Dienstag, 06. März 2012, 13:53 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Steffen-Claudio Lemme (SPD) zum Thema Internationaler Frauentag und stellt fest, Lohn- und Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt sind die größten Herausforderungen

Anlässlich des bevorstehenden Internationalen Frauentags am 8. März unterstützt der Thüringer SPD-Bundestagsabgeordnete und Gewerkschafter Steffen-Claudio Lemme vor allem die Forderung einer Gleichbehandlung der Frauen beim Lohn:

"Noch viel zu oft arbeiten Frauen zu niedrigsten Löhnen, in unfreiwilliger Teilzeit, mit befristeten Arbeitsverhältnissen oder in Minijobs. Lohn- und Chancengleichheit für Frauen in Deutschland gehört noch immer zu den größten Herausforderungen. Dem kann man nur durch verbindliche, gesetzlich garantierte Rechte begegnen. Es ist absolut inakzeptabel, dass Frauen heute so gut ausgebildet sind wie es in noch keiner Generation vorher der Fall war und sie trotzdem in Thüringen ein Drittel weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Hier ist die Bundesregierung gefordert, diese Kluft mit klaren gesetzlichen Regelungen zu schließen. Ein Instrument dafür wäre ein gesetzlicher Mindestlohn. Der ist auch gut für die spätere Rente. Dass Frauen im Alter von ihrer Rente leben können, setzt gute Beschäftigungschancen mit guter Bezahlung voraus. Aber auch eine gesetzliche Mindestquote für Aufsichtsräte und Vorstände spielt eine wichtige Rolle. Obwohl die jungen Frauen die Männer bei den Bildungsabschlüssen hinter sich lassen, sind Führungspositionen in Großunternehmen weitgehend frauenfreie Zonen. Gleichberechtigung ist zwar formal erreicht, faktisch jedoch gibt es immer noch Ungerechtigkeiten, denen wir in einer fortschrittlichen Gesellschaft begegnen müssen."

Büro Steffen-Claudio Lemme
Autor: khh

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