Standort gesucht
Dienstag, 06. März 2012, 14:50 Uhr
Deutscher Wetterdienst sucht geeigneten Standort und Betreuer in Sondershausen. Mit einem Klick gibt es weitere Einzelheiten...
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt in ganz Deutschland ein flächendeckendes Mess- und Beobachtungsnetz mit ca. 2000 Wetter- und Niederschlagsstationen. Davon sind bisher ca. 1020 online - also auch für die Wettervorhersage nutzbar. 181 hauptamtliche Wetterstationen sind zum Teil rund um die Uhr mit DWD-Personal besetzt. Etwa 1.800 Stationen des DWD werden ehrenamtlich von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, häufig seit Jahrzehnten, betreut.
In Sondershausen begannen die ersten Messungen und Beobachtungen bereits 1860 und endeten, mit kleinen Unterbrechungen, am 31.12.2010. Im November 2004 wurde in Sondershausen am Kalkhügel eine automatische Wetterstation mit täglicher Betreuung in Betrieb genommen. Leider musste die Station Ende 2010 abgebaut werden. Da weiterhin großes Interesse an Wetterdaten aus Sondershausen besteht, wird dringend nach einem repräsentativen Ersatzstandort gesucht. Neben der Messung der Niederschlagshöhe, Lufttemperatur, Luftfeuchte ist auch die Registrierung der Sonnenscheindauer, der Windrichtung und Windgeschwindigkeit vorgesehen. Es gibt jedoch strenge fachliche Vorgaben.
Voraussetzungen für die Übernahme dieser verantwortungsvollen Tätigkeit sind ein geeignetes Grundstück, auf dem die Messgeräte des DWD in ausreichendem Abstand zu Gebäuden und Bewuchs aufgestellt werden können, sowie das Vorhandensein eines Computers mit Internetanschluss. Für die Aufstellung der elektrischen Messtechnik ist eine Fläche von 2 x 4,5 m erforderlich. Hindernisse wie Bäume, Häuser, Sträucher etc. müssen mindestens doppelt so weit von den Messgeräten entfernt sein, wie sie selbst hoch sind. Der Höhenunterschied sollte im Umkreis von 200 m nicht mehr als 30 m betragen.
Hindernisse (Gebäude, Bewuchs) müssen so weit von der Hütte entfernt sein, dass der Messplatz - mit Ausnahme der Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten - von der Sonne beschienen werden kann.
Die Windmessung sollte in ebenem und freiem Gelände in 10 m über Grund durchgeführt werden. Das heißt, dass Hindernisse mindestens das Zehnfache ihrer Höhe vom Windmast entfernt sein sollten.
Ehrenamtliche Beobachter müssen im Winter (01.10-30.04.) täglich möglichst um 06.50 Uhr den Schneebedeckungsgrad (d.h. geschlossene Schneedecke, durchbrochene Schneedecke, Flecken, Reste, kein Schnee) und den Wassergehalt der Schneedecke bestimmen sowie die Neu- und Gesamtschneehöhe messen.
Alle erfassten Daten müssen in der Zeit zwischen 07.00 und 08.30 Uhr (08.00 und 09.30 Uhr Sommerzeit) in ein Eingabeterminal / zukünftig in den PC eingegeben werden. Die Übermittlung der Informationen erfolgt dann über ISDN / Internet zur Zentrale nach Offenbach. Die automatisch gewonnen Wetterdaten können jederzeit aufgerufen und angeschaut werden.
Die Kosten für den Aufbau der Station und die Datenübertragung trägt der DWD.
Für die Aufstellung des Automaten auf dem Grundstück erhalten die Betreuer ein jährliches Gestattungsentgelt und für die Messungen und die Betreuung der Wetterstation zahlt der Deutsche Wetterdienst eine jährliche Aufwandsentschädigung.
Zur Umsetzung unseres Projektes sind verschiedene Versorgungsleitungen notwendig. Die kompletten Installationsarbeiten der Messanlage führt eine, vom DWD beauftragte, Fachfirma aus. Die Stromkosten werden pauschal erstattet.
Bei Urlaub oder Krankheit sollte ein geeigneter Vertreter zur Verfügung stehen.
Das Messfeld sollte möglichst nicht mehr als 100m vom nächsten Strom- und Telefonanschluss entfernt sein.
Besteht die Möglichkeit am Aufbau und Betrieb einer Wetterstation unter den genannten Bedingungen, kann der DWD auch gern bei einer Ortsbegehung weitere Fragen klären.
Bei Interesse stehen die Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen (03632/622510) oder der Deutsche Wetterdienst gern zur Verfügung.
Deutscher Wetterdienst
Kärrnerstr. 68
04288 Leipzig
Tel.: 034297- 989-163
Autor: khhDer Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt in ganz Deutschland ein flächendeckendes Mess- und Beobachtungsnetz mit ca. 2000 Wetter- und Niederschlagsstationen. Davon sind bisher ca. 1020 online - also auch für die Wettervorhersage nutzbar. 181 hauptamtliche Wetterstationen sind zum Teil rund um die Uhr mit DWD-Personal besetzt. Etwa 1.800 Stationen des DWD werden ehrenamtlich von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, häufig seit Jahrzehnten, betreut.
In Sondershausen begannen die ersten Messungen und Beobachtungen bereits 1860 und endeten, mit kleinen Unterbrechungen, am 31.12.2010. Im November 2004 wurde in Sondershausen am Kalkhügel eine automatische Wetterstation mit täglicher Betreuung in Betrieb genommen. Leider musste die Station Ende 2010 abgebaut werden. Da weiterhin großes Interesse an Wetterdaten aus Sondershausen besteht, wird dringend nach einem repräsentativen Ersatzstandort gesucht. Neben der Messung der Niederschlagshöhe, Lufttemperatur, Luftfeuchte ist auch die Registrierung der Sonnenscheindauer, der Windrichtung und Windgeschwindigkeit vorgesehen. Es gibt jedoch strenge fachliche Vorgaben.
Voraussetzungen für die Übernahme dieser verantwortungsvollen Tätigkeit sind ein geeignetes Grundstück, auf dem die Messgeräte des DWD in ausreichendem Abstand zu Gebäuden und Bewuchs aufgestellt werden können, sowie das Vorhandensein eines Computers mit Internetanschluss. Für die Aufstellung der elektrischen Messtechnik ist eine Fläche von 2 x 4,5 m erforderlich. Hindernisse wie Bäume, Häuser, Sträucher etc. müssen mindestens doppelt so weit von den Messgeräten entfernt sein, wie sie selbst hoch sind. Der Höhenunterschied sollte im Umkreis von 200 m nicht mehr als 30 m betragen.
Hindernisse (Gebäude, Bewuchs) müssen so weit von der Hütte entfernt sein, dass der Messplatz - mit Ausnahme der Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten - von der Sonne beschienen werden kann.
Die Windmessung sollte in ebenem und freiem Gelände in 10 m über Grund durchgeführt werden. Das heißt, dass Hindernisse mindestens das Zehnfache ihrer Höhe vom Windmast entfernt sein sollten.
Ehrenamtliche Beobachter müssen im Winter (01.10-30.04.) täglich möglichst um 06.50 Uhr den Schneebedeckungsgrad (d.h. geschlossene Schneedecke, durchbrochene Schneedecke, Flecken, Reste, kein Schnee) und den Wassergehalt der Schneedecke bestimmen sowie die Neu- und Gesamtschneehöhe messen.
Alle erfassten Daten müssen in der Zeit zwischen 07.00 und 08.30 Uhr (08.00 und 09.30 Uhr Sommerzeit) in ein Eingabeterminal / zukünftig in den PC eingegeben werden. Die Übermittlung der Informationen erfolgt dann über ISDN / Internet zur Zentrale nach Offenbach. Die automatisch gewonnen Wetterdaten können jederzeit aufgerufen und angeschaut werden.
Die Kosten für den Aufbau der Station und die Datenübertragung trägt der DWD.
Für die Aufstellung des Automaten auf dem Grundstück erhalten die Betreuer ein jährliches Gestattungsentgelt und für die Messungen und die Betreuung der Wetterstation zahlt der Deutsche Wetterdienst eine jährliche Aufwandsentschädigung.
Zur Umsetzung unseres Projektes sind verschiedene Versorgungsleitungen notwendig. Die kompletten Installationsarbeiten der Messanlage führt eine, vom DWD beauftragte, Fachfirma aus. Die Stromkosten werden pauschal erstattet.
Bei Urlaub oder Krankheit sollte ein geeigneter Vertreter zur Verfügung stehen.
Das Messfeld sollte möglichst nicht mehr als 100m vom nächsten Strom- und Telefonanschluss entfernt sein.
Besteht die Möglichkeit am Aufbau und Betrieb einer Wetterstation unter den genannten Bedingungen, kann der DWD auch gern bei einer Ortsbegehung weitere Fragen klären.
Bei Interesse stehen die Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen (03632/622510) oder der Deutsche Wetterdienst gern zur Verfügung.
Deutscher Wetterdienst
Kärrnerstr. 68
04288 Leipzig
Tel.: 034297- 989-163
