Bildungsstammtisch in Roßleben
Mittwoch, 07. März 2012, 22:18 Uhr
Was sind die Ergebnisse des zweiten Bildungsstammtischs in Roßleben? Vom Projekt "Lernen vor Ort" kam dazu folgende Meldung...
Im Rahmen ihrer Teilnahme am Landesprogramm Thüringer Bildungsmodell - Neue Lernkultur in Kommunen (Nelecom) veranstaltete die Stadt Roßleben als eine von drei Nelecom-Kommunen im Kyffhäuserkreis kürzlich ihren zweiten Bildungsstammtisch. Der Einladung des Bürgermeisters Rainer Heuchel (SPD) in das Mehrgenerationenhaus folgten zahlreiche Akteure, u. a. der Landeskoordinator des Thüringer Bildungsmodells, Dr. Bodo Krug, der Erste Kreisbeigeordnete, Georg Schäfer, sowie Vertreter und Vertreterinnen aus den verschiedenen Bildungseinrichtungen.
Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister präsentierte Matthias Leuschel, Projektmitarbeiter bei Lernen vor Ort im Bereich Bildungsmonitoring, wichtige Ergebnisse des ersten Bildungsberichtes für den Kyffhäuserkreises. In der anschließenden Gesprächsrunde stellten die Anwesenden den aktuellen Stand und wichtige Ergebnisse der Kommune Roßleben im Rahmen des Thüringer Bildungsmodells vor.
So wurde u. a. im November 2011 der erste Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige in Roßleben durchgeführt und die Kooperation zwischen der Bibliothek Roßleben und der Grundschule Bottendorf wurde weiter ausgebaut. Die Grundschule Bottendorf führte zudem mit dem Roßlebener Maler Hans-Joachim Tempel ein interessantes Buchprojekt durch. Hierbei konnten sich die beteiligten Kinder in Büchergrafik und -design üben. Unter Anleitung gestalteten die Schüler und Schülerinnen ihr eigenes Märchenbuch. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung diskutierten alle Teilnehmer darüber, welche Herausforderungen es aktuell im lokalen Bildungsbereich gibt. Laut Dr. Krug nähmen sprachliche Defizite von Kindern im Vor- und Grundschulalter immer mehr zu - sowohl in der Kali-Stadt als auch landesweit. Diese These bestätigten zahlreiche fachkundige Anwesende.
Mögliche Ansatzpunkte zur Verbesserung der Bildungsarbeit in Roßleben wurden vorgeschlagen. Hierbei entstand u.a. die Idee, verschiedene Leseprojekte zu organisieren. Zum Abschluss der Veranstaltung äußerten sich alle Anwesenden positiv über den Erfahrungsaustausch. Bürgermeister Heuchel forderte die beteiligten Akteure auf, sich nicht auf den bisher erreichten Ergebnissen auszuruhen, sondern sich weiterhin aktiv an der Verbesserung der lokalen Bildungsarbeit zu beteiligen.
Autor: khhIm Rahmen ihrer Teilnahme am Landesprogramm Thüringer Bildungsmodell - Neue Lernkultur in Kommunen (Nelecom) veranstaltete die Stadt Roßleben als eine von drei Nelecom-Kommunen im Kyffhäuserkreis kürzlich ihren zweiten Bildungsstammtisch. Der Einladung des Bürgermeisters Rainer Heuchel (SPD) in das Mehrgenerationenhaus folgten zahlreiche Akteure, u. a. der Landeskoordinator des Thüringer Bildungsmodells, Dr. Bodo Krug, der Erste Kreisbeigeordnete, Georg Schäfer, sowie Vertreter und Vertreterinnen aus den verschiedenen Bildungseinrichtungen.
Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister präsentierte Matthias Leuschel, Projektmitarbeiter bei Lernen vor Ort im Bereich Bildungsmonitoring, wichtige Ergebnisse des ersten Bildungsberichtes für den Kyffhäuserkreises. In der anschließenden Gesprächsrunde stellten die Anwesenden den aktuellen Stand und wichtige Ergebnisse der Kommune Roßleben im Rahmen des Thüringer Bildungsmodells vor.
So wurde u. a. im November 2011 der erste Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige in Roßleben durchgeführt und die Kooperation zwischen der Bibliothek Roßleben und der Grundschule Bottendorf wurde weiter ausgebaut. Die Grundschule Bottendorf führte zudem mit dem Roßlebener Maler Hans-Joachim Tempel ein interessantes Buchprojekt durch. Hierbei konnten sich die beteiligten Kinder in Büchergrafik und -design üben. Unter Anleitung gestalteten die Schüler und Schülerinnen ihr eigenes Märchenbuch. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung diskutierten alle Teilnehmer darüber, welche Herausforderungen es aktuell im lokalen Bildungsbereich gibt. Laut Dr. Krug nähmen sprachliche Defizite von Kindern im Vor- und Grundschulalter immer mehr zu - sowohl in der Kali-Stadt als auch landesweit. Diese These bestätigten zahlreiche fachkundige Anwesende.
Mögliche Ansatzpunkte zur Verbesserung der Bildungsarbeit in Roßleben wurden vorgeschlagen. Hierbei entstand u.a. die Idee, verschiedene Leseprojekte zu organisieren. Zum Abschluss der Veranstaltung äußerten sich alle Anwesenden positiv über den Erfahrungsaustausch. Bürgermeister Heuchel forderte die beteiligten Akteure auf, sich nicht auf den bisher erreichten Ergebnissen auszuruhen, sondern sich weiterhin aktiv an der Verbesserung der lokalen Bildungsarbeit zu beteiligen.
