Mehr eingenommen als ausgegeben
Donnerstag, 08. März 2012, 10:19 Uhr
Die Thüringer Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften und Landkreise hatten im Jahr 2011 Ausgaben in Höhe von 4,78 Milliarden Euro. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 52,7 Millionen Euro bzw. 1,1 Prozent mehr als im Jahr 2010. Und wie sah es mit den Einnahmen aus? Hier gibt es eine statistische Antwort...
Hauptgründe für diese Entwicklung waren u. a. gewachsene Ausgaben für den laufenden Sachauf-wand, höhere Ausgaben für soziale Leistungen und gestiegene Personalausgaben. Für den laufenden Sachaufwand wurden im Jahr 2011 insgesamt 850,3 Millionen Euro ausgegeben und damit 32,7 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Dieser Anstieg resultierte vor allem aus höheren Ausgaben für die Unterhaltung und Bewirtschaftung der Grundstücke und baulichen Anlagen sowie des sonstigen unbeweglichen Vermögens, aus höheren Mieten und Pachten und aus höheren Ausgaben für die Haltung von Fahrzeugen.
Die Ausgaben für soziale Leistungen fielen im Jahr 2011 mit insgesamt 1,13 Milliarden Euro um 29,6 Millionen Euro höher aus als im Jahr 2010. Von den 1,13 Milliarden Euro waren u. a. 440,2 Millionen Euro für Sozialhilfe (+15,6 Millionen Euro), 162,2 Millionen Euro für die Jugendhilfe (+14,1 Millionen Euro) sowie 313,1 Millionen Euro als aufga-benbezogene Leistungsbeteiligungen an die Arbeitsgemeinschaften (-4,6 Millionen Euro) zu zahlen.
Die Personalausgaben sind gegenüber dem Jahr 2010 um 24,9 Millionen Euro bzw. 1,9 Prozent gestiegen und beliefen sich auf insgesamt 1,31 Milliarden Euro. Ein weiterer großer Ausgabenblock waren die Sachinvestitionen. Hier war ein Rückgang gegenüber dem Jahr 2010 in Höhe von 79,3 Millionen Euro festzustellen. Insgesamt wurden 661,2 Millionen Euro für Sachinvestitionen ausgegeben, davon 580,9 Millionen Euro für Baumaßnahmen und weitere 80,3 Millionen Euro für den Erwerb von Sachvermögen.
Im Jahr 2011 konnten die Kommunen 4,94 Milliarden Euro als Einnahmen verbuchen. Das waren 228,6 Millionen Euro bzw. 4,9 Prozent mehr als im Jahr 2010. Damit wurde in den Kommunen mehr eingenommen als ausgegeben. Bei den Steuereinnahmen setzte sich die positive Entwicklung aus dem Jahr 2010 fort. Die Einnah-men aus Steuern und steuerähnlichen Einnahmen beliefen sich auf 1,19 Milliarden Euro und waren damit um 154,3 Millionen Euro höher als im Jahr 2010.
Hauptgründe hierfür waren die Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer (netto) in Höhe von 76,9 Millionen Euro und aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer in Höhe von 50,1 Millionen Euro. Den größten Anteil der Einnahmen bildeten im Jahr 2011 die laufenden und investiven Finanzzuwei-sungen vom Land mit einem Volumen von 2,82 Milliarden Euro, das entsprach 57,0 Prozent der Ge-samteinnahmen. Die Zuweisungen für Investitionen vom Land betrugen 387,2 Millionen Euro, 7,3 Millionen Euro mehr als im Jahr 2010.
Die Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb stiegen um 11,1 Millionen Euro auf 620,7 Millionen Euro.
Autor: nnzHauptgründe für diese Entwicklung waren u. a. gewachsene Ausgaben für den laufenden Sachauf-wand, höhere Ausgaben für soziale Leistungen und gestiegene Personalausgaben. Für den laufenden Sachaufwand wurden im Jahr 2011 insgesamt 850,3 Millionen Euro ausgegeben und damit 32,7 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Dieser Anstieg resultierte vor allem aus höheren Ausgaben für die Unterhaltung und Bewirtschaftung der Grundstücke und baulichen Anlagen sowie des sonstigen unbeweglichen Vermögens, aus höheren Mieten und Pachten und aus höheren Ausgaben für die Haltung von Fahrzeugen.
Die Ausgaben für soziale Leistungen fielen im Jahr 2011 mit insgesamt 1,13 Milliarden Euro um 29,6 Millionen Euro höher aus als im Jahr 2010. Von den 1,13 Milliarden Euro waren u. a. 440,2 Millionen Euro für Sozialhilfe (+15,6 Millionen Euro), 162,2 Millionen Euro für die Jugendhilfe (+14,1 Millionen Euro) sowie 313,1 Millionen Euro als aufga-benbezogene Leistungsbeteiligungen an die Arbeitsgemeinschaften (-4,6 Millionen Euro) zu zahlen.
Die Personalausgaben sind gegenüber dem Jahr 2010 um 24,9 Millionen Euro bzw. 1,9 Prozent gestiegen und beliefen sich auf insgesamt 1,31 Milliarden Euro. Ein weiterer großer Ausgabenblock waren die Sachinvestitionen. Hier war ein Rückgang gegenüber dem Jahr 2010 in Höhe von 79,3 Millionen Euro festzustellen. Insgesamt wurden 661,2 Millionen Euro für Sachinvestitionen ausgegeben, davon 580,9 Millionen Euro für Baumaßnahmen und weitere 80,3 Millionen Euro für den Erwerb von Sachvermögen.
Im Jahr 2011 konnten die Kommunen 4,94 Milliarden Euro als Einnahmen verbuchen. Das waren 228,6 Millionen Euro bzw. 4,9 Prozent mehr als im Jahr 2010. Damit wurde in den Kommunen mehr eingenommen als ausgegeben. Bei den Steuereinnahmen setzte sich die positive Entwicklung aus dem Jahr 2010 fort. Die Einnah-men aus Steuern und steuerähnlichen Einnahmen beliefen sich auf 1,19 Milliarden Euro und waren damit um 154,3 Millionen Euro höher als im Jahr 2010.
Hauptgründe hierfür waren die Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer (netto) in Höhe von 76,9 Millionen Euro und aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer in Höhe von 50,1 Millionen Euro. Den größten Anteil der Einnahmen bildeten im Jahr 2011 die laufenden und investiven Finanzzuwei-sungen vom Land mit einem Volumen von 2,82 Milliarden Euro, das entsprach 57,0 Prozent der Ge-samteinnahmen. Die Zuweisungen für Investitionen vom Land betrugen 387,2 Millionen Euro, 7,3 Millionen Euro mehr als im Jahr 2010.
Die Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb stiegen um 11,1 Millionen Euro auf 620,7 Millionen Euro.


