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Vorschau 7. Ebeleber Werkstattlesung

Freitag, 16. März 2012, 06:05 Uhr
In die nun schon 7. Runde geht die Ebelebener Werkstattlesung in der nächsten Woche. Wussten Sie, von wem die Idee zu dieser erfolgreichen Veranstaltung kam? Es war nicht etwa Bürgermeister Uwe Vogt (SPD), wie allgemein angenommen wird. Es war seine Ehefrau wie er jetzt im Gespräch mit kn verriet...

Klaus von Keussler: „Fluchthelfer“

57 Menschen flüchteten im Jahr 1964 durch einen Tunnel in der Bernauer Straße in den Westen. »Tokio!« das war die Parole für die Freiheit. Unter dem Namen »Tunnel 57« ist das spektakulärste Vorhaben der Fluchthelfergruppe um den Jenenser Wolfgang Fuchs in die Geschichte eingegangen. Klaus-M. von Keussler und Peter Schulenburg sind damals 23 Jahre alt und beide Mitglieder der Gruppe. Nach der Vorlesung an der Freien Universität fahren sie zum Tunnelgraben. Woher das Geld nehmen für Werkzeug, Schippen, Kabel, Birnen, Essen? Wie gelangen die Abstützbalken in den Keller? Schießen die Grenzposten, wenn etwas schief geht? Brauchen wir Waffen? Wie erkennt man Spitzel?

Klaus und Peter sind keine Profis. Sie wollen Menschen helfen, die von Deutschland nach Deutschland wollten. Ein Buch, dass die leidenschaftlichen Empfindungen junger Männer nach dem Bau der Mauer eindrucksvoll skizziert, die dramatischen Tunnel-Fluchtaktionen und die Stimmung auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges.

Statt findet sie am 21.3.2012, 19 Uhr im großen Versammlungsraum der Mühlhäuser Werkstätten e.V in Ebeleben, Teichmühlenweg 1a

Über den Autor
Klaus-M. v. Keussler, Jahrgang 1939, war viele Jahre in der Internationalen Zusammenarbeit, unter anderem bei den Vereinten Nationen, tätig.
Autor: khh

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