Maria, Maria
Montag, 12. März 2012, 11:33 Uhr
Mit diesem Song - gesungen von Marian Kalus - aus der West Side-Story ist am Morgen das zweite Pressefrühstück des Nordhäuser Theaters eingeleitet worden. Doch das ist nicht alles, was der Musentempel im Norden Thüringens in den kommenden Monaten noch zu bieten hat...
Limbarth, Frank
Bernsteins Musical verlangt selbst von Regisseurin Iris Limbarth einiges ab, mit dem sie bislang noch nichts auf der Bühne zu tun hatte. Zum Beispiel mit einem Kampftrainer, der für die Prügelszenen des Musicals verantwortlich zeichnen soll. Alle männlichen Darsteller werden sich mit diesen martialischen Szenen beschäftigen müssen. Am 23. März können sich die Premierengäste davon überzeugen. Im Mittelpunkt aus musikalischer Sicht steht bei diesem Bernstein-Teil das Orchester, dass mehr als die Solisten selbst gefordert wird. Es werde wenig gesungen, dafür mehr getanzt. so Markus L. Frank.
Limbarth hat für den Mittwoch die erste Hauptprobe angesetzt. Das bedeutet komplettes Bühnenbild, Kostüme, Ablauf proben. Anstrengung und Anspannung pur. Angesetzt ist dafür die doppelte Zeit, die für die Aufführung selbst benötigt wird. Die Regisseurin ist in Bernstein "verliebt", gleichermaßen von New York fasziniert. Beides komme in seinen Werken zusammen.
Mit Sinfonischen Meilensteinen werden die Sinfoniekonzerte des Loh-Orchesters fortgesetzt. In der Nummer 6 dieser Spielzeit stehen Sinfonien von Franz Schubert (Unvollendete) und Gustav Mahlers 1. Sinfonie D-Dur zu Gehör gebracht. Die musikalische Leitung obliegt Generalmusikdirektor Markus L. Frank (Foto). Eine Vollendete Noblesse wird den Reigen der Konzerte des Loh-Orchesters abschließen. Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (Jupiter-Sinfonie), Edward Elgar (Cellokonzert) und Richard Strauss (Rosenkavalier Suite). Zu beiden Konzerten wird es in Nordhausen und Sondershausen eine Einführung geben.
Neue Gruppen haben sich mittlerweile auch im Jungen Theater zusammengefunden. Rund 50 Jugendliche wollen sich mit Theater, seiner Umsetzung und seiner Faszination auseinandersetzen wollen. Eine Inszenierung ist bereits über die Bretter im Theater unterm Dach gegangen. Bianca Sue Henne bereitet derzeit ein Schauspiel mit Schlagermusik aus den 50er und 60er Jahren vor. Das Ganze nennt sich Mein Lied ist wie Schokolade. Parallel dazu ist das Tanztheaterstück Elements zu sehen.
Beim Schokoladen-Lied sind 14 junge Frauen und ein junger Mann auf der Bühne zu erleben. Zwei Mädchengruppen wird es geben, von denen eine Clique eine Zeitschachtel findet, die vor 50 Jahren gepackt wurde. Alle Schlager werden live gesungen, die Musik dazu kommt aus der Konserve. Aus der Juke Box, wie es sich zeitgemäß gehört. Premiere ist am 7. April im Großen Haus.
TheaterJugendklub Junior: Hier sind Kinder zwischen neun und 14 Jahren aufgehoben. Mit ihnen wird Aufgedeckt – Bettgeschichten einstudiert. Den Titel haben die Kinder sich selbst ausgesucht. Da wird das meiste improvisiert, angelehnt an Rollenspiele aus der Kindheit, in der sich viele ja noch aufhalten. Zu sehen sind die Bettgeschichten im Juni.
Apropos Junges Theater: Was ist aus dem Projekt Alice im Wunderlandgeworden, das gemeinsam mit dem Tag der Legenden 2010" geworden? Die Jugendlichen, die damals mitmachten, konnten nicht in den TheaterJugendklub integriert werden. Das hat mehrere Ursachen, da die Jugendlichen im TheaterJugendklub vorwiegend aus dem Bildungsbürgertum kommen.
Aber: mit den Kindern und Jugendlichen aus dem Projekt soll weitergearbeitet werden, sagte Bianca Sue Henne. Dies erfolge seitens der Theaterpädagoginnen ehrenamtlich. Von den einst 20 jungen Akteuren sind zehn noch dabei und studieren derzeit eine Gruselgeschichte ein. Geplant ist zudem eine Fotoausstellung mit diesen Kindern, die Erik Fischer umgesetzt hat. Die Exposition ist zu den diesjährigen Schultheatertagen zu sehen.
Autor: nnzLimbarth, Frank
Bernsteins Musical verlangt selbst von Regisseurin Iris Limbarth einiges ab, mit dem sie bislang noch nichts auf der Bühne zu tun hatte. Zum Beispiel mit einem Kampftrainer, der für die Prügelszenen des Musicals verantwortlich zeichnen soll. Alle männlichen Darsteller werden sich mit diesen martialischen Szenen beschäftigen müssen. Am 23. März können sich die Premierengäste davon überzeugen. Im Mittelpunkt aus musikalischer Sicht steht bei diesem Bernstein-Teil das Orchester, dass mehr als die Solisten selbst gefordert wird. Es werde wenig gesungen, dafür mehr getanzt. so Markus L. Frank.
Limbarth hat für den Mittwoch die erste Hauptprobe angesetzt. Das bedeutet komplettes Bühnenbild, Kostüme, Ablauf proben. Anstrengung und Anspannung pur. Angesetzt ist dafür die doppelte Zeit, die für die Aufführung selbst benötigt wird. Die Regisseurin ist in Bernstein "verliebt", gleichermaßen von New York fasziniert. Beides komme in seinen Werken zusammen.
Mit Sinfonischen Meilensteinen werden die Sinfoniekonzerte des Loh-Orchesters fortgesetzt. In der Nummer 6 dieser Spielzeit stehen Sinfonien von Franz Schubert (Unvollendete) und Gustav Mahlers 1. Sinfonie D-Dur zu Gehör gebracht. Die musikalische Leitung obliegt Generalmusikdirektor Markus L. Frank (Foto). Eine Vollendete Noblesse wird den Reigen der Konzerte des Loh-Orchesters abschließen. Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (Jupiter-Sinfonie), Edward Elgar (Cellokonzert) und Richard Strauss (Rosenkavalier Suite). Zu beiden Konzerten wird es in Nordhausen und Sondershausen eine Einführung geben.
Neue Gruppen haben sich mittlerweile auch im Jungen Theater zusammengefunden. Rund 50 Jugendliche wollen sich mit Theater, seiner Umsetzung und seiner Faszination auseinandersetzen wollen. Eine Inszenierung ist bereits über die Bretter im Theater unterm Dach gegangen. Bianca Sue Henne bereitet derzeit ein Schauspiel mit Schlagermusik aus den 50er und 60er Jahren vor. Das Ganze nennt sich Mein Lied ist wie Schokolade. Parallel dazu ist das Tanztheaterstück Elements zu sehen.
Beim Schokoladen-Lied sind 14 junge Frauen und ein junger Mann auf der Bühne zu erleben. Zwei Mädchengruppen wird es geben, von denen eine Clique eine Zeitschachtel findet, die vor 50 Jahren gepackt wurde. Alle Schlager werden live gesungen, die Musik dazu kommt aus der Konserve. Aus der Juke Box, wie es sich zeitgemäß gehört. Premiere ist am 7. April im Großen Haus.
TheaterJugendklub Junior: Hier sind Kinder zwischen neun und 14 Jahren aufgehoben. Mit ihnen wird Aufgedeckt – Bettgeschichten einstudiert. Den Titel haben die Kinder sich selbst ausgesucht. Da wird das meiste improvisiert, angelehnt an Rollenspiele aus der Kindheit, in der sich viele ja noch aufhalten. Zu sehen sind die Bettgeschichten im Juni.
Apropos Junges Theater: Was ist aus dem Projekt Alice im Wunderlandgeworden, das gemeinsam mit dem Tag der Legenden 2010" geworden? Die Jugendlichen, die damals mitmachten, konnten nicht in den TheaterJugendklub integriert werden. Das hat mehrere Ursachen, da die Jugendlichen im TheaterJugendklub vorwiegend aus dem Bildungsbürgertum kommen.
Aber: mit den Kindern und Jugendlichen aus dem Projekt soll weitergearbeitet werden, sagte Bianca Sue Henne. Dies erfolge seitens der Theaterpädagoginnen ehrenamtlich. Von den einst 20 jungen Akteuren sind zehn noch dabei und studieren derzeit eine Gruselgeschichte ein. Geplant ist zudem eine Fotoausstellung mit diesen Kindern, die Erik Fischer umgesetzt hat. Die Exposition ist zu den diesjährigen Schultheatertagen zu sehen.


