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Schließung nicht gleich Kündigung

Mittwoch, 14. März 2012, 16:34 Uhr
Schlecker-Insolvenzverwalter veröffentlicht vorläufige Schließlisten. ver.di intensiviert die Zusammenarbeit mit den Betriebsräten. Von ver.di erreichte kn folgende Meldung...

Nachdem der Insolvenzverwalter die vorläufigen Listen der von Schließung bedrohten Filialen veröffentlicht hat, werden ab morgen bundesweit Betriebsversammlungen und Mitgliederversammlungen stattfinden, um die Beschäftigten über den aktuellen Stand der Verhandlungen zu informieren.

„Es muss jetzt mit Hochdruck daran gearbeitet werden, die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine Transfergesellschaft zu schaffen“, beschreibt Jörg Lauenroth-Mago, zuständiger Fachbereichsleiter für den Handel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die Situation.

„Die vorliegenden Listen geben lediglich Aufschluss über die zu schließenden Filialen, was nicht die Schlussfolgerung impliziert, dass auch die dort beschäftigten Kolleginnen von einer Kündigung bedroht seien“, betont Lauenroth-Mago.

Erst wenn die Verhandlungen über die Kriterien für eine Sozialauswahl abgeschlossen sind, kann der Insolvenzverwalter arbeitsrechtliche Schritte einleiten.


Hinweis Redaktion

Betroffen könnten Artern und Wiehe sein.
Autor: khh

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