Entstehendes Bürgerzentrum besucht
Montag, 19. März 2012, 17:44 Uhr
Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) stattete dem entstehenden Bürgerzenturm Cruciskirche Sondershausen einen Besuch ab. Dieses tolle bürgerschaftliche Engagement wollte sie sich nicht entgehen lassen...
Nach dem Besuch des Frauenhauses (kn berichtete bereits) besuchte Heike Taubert auch das Bürgerzentrum Cruciskirche in dem bereits zahlreiche Veranstaltungen stattfanden, obwohl noch richtig gebaut wird, und noch einiges zu bauen ist. Empfangen wurde die Ministerin vom Vorsitzenden des Wolfgang Wytrieckus, (im Bild bei Erläuterungen) und vom Bürgermeister der Stadt Sondershausen Joachim Kreyer (CDU) und seiner 1. Beigeordneten Cornelia Kraffzick (SPD), sowie Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD).
Für die St. Cruciskirche wurde im Jahr 1392 der Grundstein gelegt. Es ist überliefert, dass die Kirche ihre Entstehung einem Wunder zu verdanken hat, das einem Schäfer mit Namen Kirchberg auf dem nahen Frauenberg widerfahren sein soll. Fast einem Wunder ist es dem Förderverein Cruciskirche Sondershausen e. V. zu verdanken, dass nicht nur die Kirche überlebte, sondern auch dieses Bürgerzentrum entsteht.
Wolfgang Wytrieckus (li.) schaut interessiert zu, wie Monika Schreier (2. von re.), die Leiterin des Mehrgenerationenhauses II, der Ministerin (re.) erläutert, was das Familienzentrum Düne e.V. auf dieser Etage alles machen wird. Es ist übrigens das Sozialministerium welches das Mobiliar für diese Etage bereitstellen wird.
1990 standen nur noch die Außenmauern. Das Dach des Kirchenschiffs und die Turmhaube waren wegen Baufälligkeit abgerissen worden - es bedurfte nur noch wenig Zeit, dann wären auch die meterdicken Mauern verfallen.
1992 machten dann die Denkmalbehörde und das Kulturamt der Stadt ernst, sie veranlassten die Notabdeckung der Mauerkronen und des Turmes, was zumindest die vorläufige Rettung der Ruine bedeutete.
2001 entstand durch bürgerliches Engagement der Förderverein Cruciskirche Sondershausen e. V. mit dem Zweck, das Denkmal Cruciskirche zu sanieren und einer nachhaltigen Verwendung zuzuführen. Dies geschah in der Zeit, in der sich die großen Plattenbauten um die Kirche herum mehr und mehr leerten - in den unsanierten DDR-Neubauten wollte nun kaum noch jemand wohnen.
Hier im untersten Geschoss informiert man sich über das entstehende Bürgercafé. Nicht ohne Grund führte man die Ministerin hierher, wie Cornelia Kraffzick kn verriet. Man will die Ministerin animieren, hier noch etwas Geld locker zu machen, da man ja auch noch ein paar Möbel braucht.
Die Gründungsmitglieder des Fördervereins waren sich einig, dass es so nicht weitergehen konnte, denn ein weiterer Verfall würde der Stadt einen wichtigen Teil seiner Geschichte rauben und außerdem ein Negativbeispiel im Stadtteil erhalten.
Bürgerschaftliches Engagement sollte zum Neuanfang und zur Zukunftsgestaltung anregen. Mitglieder des Fördervereins wurden Bürger, Handwerks- und Industriebetriebe, Bau- und Projektierungsbüros, Verwaltungen, Dienstleistungsbetriebe, Vereine und Clubs, die das gesetzte Ziel durch Geldspenden, ehrenamtliche Arbeitsleistung und moralische Unterstützung beharrlich anstreben.
v.l.n.r. Harriet Hänel vom Familienzentrum Düne, Astrid Wellnowski die Vorsitzende des Vereins Düne e.V. Landratskandidatin Antje Hochwind (SPD), Heike Taubert, Cornelia Kraffzick, Wolfgang Wytrieckus und Dorothea Marx auf dem Turm des Bürgerzentrums.
Der Sanierung des Denkmals Cruciskirche schloss sich der Ausbau zum Bürgerzentrum Cruciskirche an. Der Bau befindet sich zurzeit im 4. von 5 Bauabschnitten. Die Kirche ist in ihrer Gestalt wieder komplett und zeigt damit was möglich ist.
Bisher wurde bereits einiges an Gesamtkosten aufgewendet. Im 1. Bauabschnitt 154.079 Euro, im 2. Bauabschnitt 360.000 Euro, im 3. Bauabschnitt 596.550 Euro im 4. Bauabschnitt werden es 136.640 und im 5. Bauabschnitt 850.700 Euro sein. Wichtig dabei, durch 16. 632 Arbeitsstunden wurden bis 29.2.2012 166.320 Euro ehrenamtlich Leistungen erbracht, Voraussetzung, im den Eigenanteil für viele Fördermittel zu bekommen. Taubert würdigte dieses ehrenamtliche Engagement
Ein notwendige Würdigung erhielten auch Edith Baars (li.) und Friedhelm Verges um BV Architekturbüro Brust und Verges. Der Vorsitzende des Förderverein Cruciskirche Sondershausen e. V., Wolfgang Wytrieckus, sagte ganz klar zur Ministerin (Mitte), ohne dem Engagement dieses Architekturbüros wäre es mit großer Sicherheit nicht mal zur Gründung des Fördervereins gekommen. Anschließend besuchte man das "Heiligtum" der Cruciskirche und erläuterte der Ministerin interessante Einzelheiten aus der Geschichte der Cruciskirche.
Autor: khhNach dem Besuch des Frauenhauses (kn berichtete bereits) besuchte Heike Taubert auch das Bürgerzentrum Cruciskirche in dem bereits zahlreiche Veranstaltungen stattfanden, obwohl noch richtig gebaut wird, und noch einiges zu bauen ist. Empfangen wurde die Ministerin vom Vorsitzenden des Wolfgang Wytrieckus, (im Bild bei Erläuterungen) und vom Bürgermeister der Stadt Sondershausen Joachim Kreyer (CDU) und seiner 1. Beigeordneten Cornelia Kraffzick (SPD), sowie Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD).
Für die St. Cruciskirche wurde im Jahr 1392 der Grundstein gelegt. Es ist überliefert, dass die Kirche ihre Entstehung einem Wunder zu verdanken hat, das einem Schäfer mit Namen Kirchberg auf dem nahen Frauenberg widerfahren sein soll. Fast einem Wunder ist es dem Förderverein Cruciskirche Sondershausen e. V. zu verdanken, dass nicht nur die Kirche überlebte, sondern auch dieses Bürgerzentrum entsteht.
Wolfgang Wytrieckus (li.) schaut interessiert zu, wie Monika Schreier (2. von re.), die Leiterin des Mehrgenerationenhauses II, der Ministerin (re.) erläutert, was das Familienzentrum Düne e.V. auf dieser Etage alles machen wird. Es ist übrigens das Sozialministerium welches das Mobiliar für diese Etage bereitstellen wird.
1990 standen nur noch die Außenmauern. Das Dach des Kirchenschiffs und die Turmhaube waren wegen Baufälligkeit abgerissen worden - es bedurfte nur noch wenig Zeit, dann wären auch die meterdicken Mauern verfallen.
1992 machten dann die Denkmalbehörde und das Kulturamt der Stadt ernst, sie veranlassten die Notabdeckung der Mauerkronen und des Turmes, was zumindest die vorläufige Rettung der Ruine bedeutete.
2001 entstand durch bürgerliches Engagement der Förderverein Cruciskirche Sondershausen e. V. mit dem Zweck, das Denkmal Cruciskirche zu sanieren und einer nachhaltigen Verwendung zuzuführen. Dies geschah in der Zeit, in der sich die großen Plattenbauten um die Kirche herum mehr und mehr leerten - in den unsanierten DDR-Neubauten wollte nun kaum noch jemand wohnen.
Hier im untersten Geschoss informiert man sich über das entstehende Bürgercafé. Nicht ohne Grund führte man die Ministerin hierher, wie Cornelia Kraffzick kn verriet. Man will die Ministerin animieren, hier noch etwas Geld locker zu machen, da man ja auch noch ein paar Möbel braucht.
Die Gründungsmitglieder des Fördervereins waren sich einig, dass es so nicht weitergehen konnte, denn ein weiterer Verfall würde der Stadt einen wichtigen Teil seiner Geschichte rauben und außerdem ein Negativbeispiel im Stadtteil erhalten.
Bürgerschaftliches Engagement sollte zum Neuanfang und zur Zukunftsgestaltung anregen. Mitglieder des Fördervereins wurden Bürger, Handwerks- und Industriebetriebe, Bau- und Projektierungsbüros, Verwaltungen, Dienstleistungsbetriebe, Vereine und Clubs, die das gesetzte Ziel durch Geldspenden, ehrenamtliche Arbeitsleistung und moralische Unterstützung beharrlich anstreben.
v.l.n.r. Harriet Hänel vom Familienzentrum Düne, Astrid Wellnowski die Vorsitzende des Vereins Düne e.V. Landratskandidatin Antje Hochwind (SPD), Heike Taubert, Cornelia Kraffzick, Wolfgang Wytrieckus und Dorothea Marx auf dem Turm des Bürgerzentrums.
Der Sanierung des Denkmals Cruciskirche schloss sich der Ausbau zum Bürgerzentrum Cruciskirche an. Der Bau befindet sich zurzeit im 4. von 5 Bauabschnitten. Die Kirche ist in ihrer Gestalt wieder komplett und zeigt damit was möglich ist.
Bisher wurde bereits einiges an Gesamtkosten aufgewendet. Im 1. Bauabschnitt 154.079 Euro, im 2. Bauabschnitt 360.000 Euro, im 3. Bauabschnitt 596.550 Euro im 4. Bauabschnitt werden es 136.640 und im 5. Bauabschnitt 850.700 Euro sein. Wichtig dabei, durch 16. 632 Arbeitsstunden wurden bis 29.2.2012 166.320 Euro ehrenamtlich Leistungen erbracht, Voraussetzung, im den Eigenanteil für viele Fördermittel zu bekommen. Taubert würdigte dieses ehrenamtliche Engagement
Ein notwendige Würdigung erhielten auch Edith Baars (li.) und Friedhelm Verges um BV Architekturbüro Brust und Verges. Der Vorsitzende des Förderverein Cruciskirche Sondershausen e. V., Wolfgang Wytrieckus, sagte ganz klar zur Ministerin (Mitte), ohne dem Engagement dieses Architekturbüros wäre es mit großer Sicherheit nicht mal zur Gründung des Fördervereins gekommen. Anschließend besuchte man das "Heiligtum" der Cruciskirche und erläuterte der Ministerin interessante Einzelheiten aus der Geschichte der Cruciskirche.























