Neues aus Berlin (36)
Donnerstag, 22. März 2012, 13:57 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Steffen-Claudio Lemme (SPD) zum Thema "Recht auf mehr!" und ruft auf, gegen Lohnungleichheit kämpfen...
Auch in diesem Jahr macht der SPD-Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme auf den noch bestehenden Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen anlässlich des am 23. März 2012 stattfindenden Equal-Pay-Days aufmerksam und fordert diese Schere endlich zu schließen:
"Es kann nicht sein, dass es immer noch Einkommensunterschiede gibt! Frauen verdienen bei gleicher und gleichwertiger Arbeit in Vollzeit laut OECD rund ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen. In Europa bildet Deutschland seit Jahrzehnten mit Tschechien, Österreich und der Slowakei das Schlusslicht bei der Entgeltgleichheit. Hier sehe ich die Bundesregierung in der Pflicht, denn Selbstverpflichtungen und Freiwilligkeit in der Wirtschaft brachten keine nennenswerte Veränderung.
Wir haben ein Allgemeines Gleichstellungsgesetz, dabei darf das Einkommen nicht außen vor bleiben. Zur konsequenten Umsetzung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Frauen ist der Staat durch das Grundgesetz und durch europäisches Recht verpflichtet!
Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb, dass die Löhne und Gehälter von Frauen und Männern diskriminierungsfrei gestaltet werden und damit der gleiche Verdienst für Mann und Frau ermöglicht wird."
Das Datum des jährlich stattfindenden Equal-Pay-Days markiert den Zeitraum, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen.
Das Ziel des Aktionstages mit den Roten Taschen, die stellvertretend für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen stehen, ist es, die andauernde Problematik in die Öffentlichkeit zu tragen, ein Bewusstsein für diese zu schaffen und die Entscheider zu mobilisieren, damit sich die Lohnschere endlich schließt.
Büro Steffen-Claudio Lemme
Autor: khhAuch in diesem Jahr macht der SPD-Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme auf den noch bestehenden Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen anlässlich des am 23. März 2012 stattfindenden Equal-Pay-Days aufmerksam und fordert diese Schere endlich zu schließen:
"Es kann nicht sein, dass es immer noch Einkommensunterschiede gibt! Frauen verdienen bei gleicher und gleichwertiger Arbeit in Vollzeit laut OECD rund ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen. In Europa bildet Deutschland seit Jahrzehnten mit Tschechien, Österreich und der Slowakei das Schlusslicht bei der Entgeltgleichheit. Hier sehe ich die Bundesregierung in der Pflicht, denn Selbstverpflichtungen und Freiwilligkeit in der Wirtschaft brachten keine nennenswerte Veränderung.
Wir haben ein Allgemeines Gleichstellungsgesetz, dabei darf das Einkommen nicht außen vor bleiben. Zur konsequenten Umsetzung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Frauen ist der Staat durch das Grundgesetz und durch europäisches Recht verpflichtet!
Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb, dass die Löhne und Gehälter von Frauen und Männern diskriminierungsfrei gestaltet werden und damit der gleiche Verdienst für Mann und Frau ermöglicht wird."
Das Datum des jährlich stattfindenden Equal-Pay-Days markiert den Zeitraum, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen.
Das Ziel des Aktionstages mit den Roten Taschen, die stellvertretend für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen stehen, ist es, die andauernde Problematik in die Öffentlichkeit zu tragen, ein Bewusstsein für diese zu schaffen und die Entscheider zu mobilisieren, damit sich die Lohnschere endlich schließt.
Büro Steffen-Claudio Lemme
