Diabetes-Test für Schwangere
Donnerstag, 29. März 2012, 13:03 Uhr
Neu: Krankenkassen übernehmen Diabetes-Test für Schwangere. Dazu erreichte kn folgende Meldung..
Insgesamt 544 Babys sind 2010 im Kyffhäuserkreis zur Welt gekommen. In etwa vier Prozent der Schwangerschaften entwickeln werdende Mütter einen Diabetes – oft unbemerkt. Und das ist tückisch, denn zu viel Zucker im Blut gefährden Mutter und Kind. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) hin. Deshalb übernehmen ab sofort die gesetzlichen Kassen die Kosten für einen Diabetes-Test.
Das Screening führt der Arzt in der Regel zwischen 24. und 28. Schwangerschaftswoche durch. "Dafür trinken werdende Mütter eine Zuckerlösung und nach einer Stunde verrät eine Blutprobe, wie es um den Stoffwechsel steht. Liegt ein Verdacht auf Schwangerschaftsdiabetes vor, wird der Arzt zu einer weiteren Untersuchung, dem Glukose-Toleranztest, raten", erklärt Teresa Urban, Sprecherin der TK im Kyffhäuserkreis.
Schwangere sollten ihre Erkrankung auf jeden Fall ernst nehmen. Denn für die Mutter kann sich daraus eine lebensbedrohliche Krankheit entwickeln: die sogenannte Schwangerschaftsvergiftung. Und auch für das Ungeborene bedeutet zu viel Zucker eine Gefahr. Oft werden solche Säuglinge sehr schwer, was zu Komplikationen bei der Geburt führen kann.
Schwangerschaftsdiabetes lässt sich leicht behandeln. Schon eine gesunde Ernährung – dazu gehören Gemüse, Fisch und Vollkornprodukte – hilft den Zucker in Schach zu halten. Nur etwa 15 Prozent der Frauen müssen zusätzlich Insulin spritzen. Nach der Geburt verschwindet diese Zuckerkrankheit meist von selbst.
Autor: khhInsgesamt 544 Babys sind 2010 im Kyffhäuserkreis zur Welt gekommen. In etwa vier Prozent der Schwangerschaften entwickeln werdende Mütter einen Diabetes – oft unbemerkt. Und das ist tückisch, denn zu viel Zucker im Blut gefährden Mutter und Kind. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) hin. Deshalb übernehmen ab sofort die gesetzlichen Kassen die Kosten für einen Diabetes-Test.
Das Screening führt der Arzt in der Regel zwischen 24. und 28. Schwangerschaftswoche durch. "Dafür trinken werdende Mütter eine Zuckerlösung und nach einer Stunde verrät eine Blutprobe, wie es um den Stoffwechsel steht. Liegt ein Verdacht auf Schwangerschaftsdiabetes vor, wird der Arzt zu einer weiteren Untersuchung, dem Glukose-Toleranztest, raten", erklärt Teresa Urban, Sprecherin der TK im Kyffhäuserkreis.
Schwangere sollten ihre Erkrankung auf jeden Fall ernst nehmen. Denn für die Mutter kann sich daraus eine lebensbedrohliche Krankheit entwickeln: die sogenannte Schwangerschaftsvergiftung. Und auch für das Ungeborene bedeutet zu viel Zucker eine Gefahr. Oft werden solche Säuglinge sehr schwer, was zu Komplikationen bei der Geburt führen kann.
Schwangerschaftsdiabetes lässt sich leicht behandeln. Schon eine gesunde Ernährung – dazu gehören Gemüse, Fisch und Vollkornprodukte – hilft den Zucker in Schach zu halten. Nur etwa 15 Prozent der Frauen müssen zusätzlich Insulin spritzen. Nach der Geburt verschwindet diese Zuckerkrankheit meist von selbst.
