Wippergärtchen besucht
Dienstag, 03. April 2012, 18:47 Uhr
Kein geringer als Dr. Hartmut Schubert, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, statte der Kindereinrichtung "Wippergärtchen" heute in Bad Frankenhausen einen Besuch ab...
Zu Beginn des Besuchs stand eine Besichtigung der Einrichtung an, in der zur Zeit 174 Kinder betreut werden. Um den Rechtsanspruch für die Betreuung aller Kinder ab 1 Jahr zu gewährleisten, wird an der Kita ein Erweiterungsanbau derzeit errichtet. Der Baustelle die ja unmittelbar an die "alte" Kindereinrichtung angrenzt soll im Juni diesen Jahres fertigstellt werden.
Petra Frenzel, Landtagsmitglied Dorothea Marx, Bürgermeister Matthias Strejc (beide SPD) und Dr. Hartmut Schubert bei der Besichtigung.
Die Leiterin der Einrichtung, Petra Frenzel, informierte den Gast, dass durch den Erweiterungsbau 24 neue Betreuungsplätze entstehen, die auf zwei Gruppen aufgeteilt werden. Von dem über 500.000 Euro kostenden Projekt kommen 260.000 Euro Fördermitteln aus dem Bundesprogramm zum Ausbau der Betreuung unter 3-jähriger Kinder. Petra Frenzel konnte berichten, dass trotz der Bauarbeiten der Kindergartenbetrieb kaum gestört wird. Lärm intensive Arbeiten werden außerhalb der Ruhezeiten durchgeführt. Die Kinder schauen sogar von weitem gern zu, was sich so auf der Baustelle tut.
Natürlich wurden dem Gast die einzelnen Zimmer mit ihren vielfältigen Funktionen. Auch die Sicherheitseinrichtungen, wie hier die Notrutsche, wurden inspiziert.
Zur demografischen Entwicklung sagte Strejc, wir registrieren zurzeit rund 60 bis 70 Geburten im Jahr. Bei einem Bevölkerungsrückgang von rund 11 Prozent nahm die Zahl der Kinder unter sechs Jahren aber um 15 Prozent zu. Wir sind eine Zuzugsstadt für junge Familien mit Kinder, so Strejc. Das liegt sicher an der guten Situation unser Kindereinrichtung, die alle seit 2007 in kommunaler Trägerschaft sind. Seit 2007 wurden rund 1,5 Millionen Euro für die Kindereinrichtungen der Stadt (einschließlich Konjunkturpaket II), so Strejc.
Die Politiker waren sich in der anschließenden Diskussion einig, dass es für die Kinder vorteilhaft ist, in die Kindereinrichtung zu gehen, statt nur zu Hause erzogen zu werden. Die rund 30 Millionen Kindererziehungsgeld für Kinder außerhalb der Kindereinrichtungen könnten wie besser für die Verbesserung von Kindereinrichtungen und Sportstätten ausgeben, so Dr. Schubert.
Ständchen für den Gast
Der Staatssekretär informierte sich auch über das in Bad Frankenhausen funktionierend Familienbündnis. Wir müssen aber trotzdem noch einiges verändern. So sollen zwei Arbeitsgruppen zusammengelegt werden, die ähnliche Aufgaben haben. Mehr Öffentlichkeitsarbeit brauchen wir noch beim Thema Leihoma und Leihopa. Hier läuft das in der Stadt noch nicht so, wie man sich das einfach wünschen würde, ein Problem das nicht nur für Bad Frankenhausen zu trifft.
Autor: khhZu Beginn des Besuchs stand eine Besichtigung der Einrichtung an, in der zur Zeit 174 Kinder betreut werden. Um den Rechtsanspruch für die Betreuung aller Kinder ab 1 Jahr zu gewährleisten, wird an der Kita ein Erweiterungsanbau derzeit errichtet. Der Baustelle die ja unmittelbar an die "alte" Kindereinrichtung angrenzt soll im Juni diesen Jahres fertigstellt werden.
Petra Frenzel, Landtagsmitglied Dorothea Marx, Bürgermeister Matthias Strejc (beide SPD) und Dr. Hartmut Schubert bei der Besichtigung.
Die Leiterin der Einrichtung, Petra Frenzel, informierte den Gast, dass durch den Erweiterungsbau 24 neue Betreuungsplätze entstehen, die auf zwei Gruppen aufgeteilt werden. Von dem über 500.000 Euro kostenden Projekt kommen 260.000 Euro Fördermitteln aus dem Bundesprogramm zum Ausbau der Betreuung unter 3-jähriger Kinder. Petra Frenzel konnte berichten, dass trotz der Bauarbeiten der Kindergartenbetrieb kaum gestört wird. Lärm intensive Arbeiten werden außerhalb der Ruhezeiten durchgeführt. Die Kinder schauen sogar von weitem gern zu, was sich so auf der Baustelle tut.
Natürlich wurden dem Gast die einzelnen Zimmer mit ihren vielfältigen Funktionen. Auch die Sicherheitseinrichtungen, wie hier die Notrutsche, wurden inspiziert.
Zur demografischen Entwicklung sagte Strejc, wir registrieren zurzeit rund 60 bis 70 Geburten im Jahr. Bei einem Bevölkerungsrückgang von rund 11 Prozent nahm die Zahl der Kinder unter sechs Jahren aber um 15 Prozent zu. Wir sind eine Zuzugsstadt für junge Familien mit Kinder, so Strejc. Das liegt sicher an der guten Situation unser Kindereinrichtung, die alle seit 2007 in kommunaler Trägerschaft sind. Seit 2007 wurden rund 1,5 Millionen Euro für die Kindereinrichtungen der Stadt (einschließlich Konjunkturpaket II), so Strejc.
Die Politiker waren sich in der anschließenden Diskussion einig, dass es für die Kinder vorteilhaft ist, in die Kindereinrichtung zu gehen, statt nur zu Hause erzogen zu werden. Die rund 30 Millionen Kindererziehungsgeld für Kinder außerhalb der Kindereinrichtungen könnten wie besser für die Verbesserung von Kindereinrichtungen und Sportstätten ausgeben, so Dr. Schubert.
Ständchen für den Gast
Der Staatssekretär informierte sich auch über das in Bad Frankenhausen funktionierend Familienbündnis. Wir müssen aber trotzdem noch einiges verändern. So sollen zwei Arbeitsgruppen zusammengelegt werden, die ähnliche Aufgaben haben. Mehr Öffentlichkeitsarbeit brauchen wir noch beim Thema Leihoma und Leihopa. Hier läuft das in der Stadt noch nicht so, wie man sich das einfach wünschen würde, ein Problem das nicht nur für Bad Frankenhausen zu trifft.



















