Wahlprüfsteine für Kandidaten (2)
Donnerstag, 12. April 2012, 15:18 Uhr
Der Kyffhäuser-Kreissportbund veröffentlichte jetzt die Wahlprüfsteine des Kyffhäuser-Kreissportbundes zur Landratswahl. Einen Nachtrag dazu erreichte kn von der Landratskandidatin Antje Ruppe (FDP)...
Gestern veröffentliche kn die Wahlprüfsteine des Kyffhäuser-Kreissportbundes zur Landratswahl der Landratskandidaten (Wahlprüfsteine für Kandidaten). Aufmerksamen Lesern wird aufgefallen sein, dass gestern noch eine Stellungnahme fehlte, die kn heute erhalten hat.
1. Welche Bedeutung hat für Sie das Sporttreiben der Kinder und Jugendlichen, Frauen, Senioren und der Behinderten? Gibt es Ihrerseits besondere Ideen und Vorstellungen, wie diese Bereiche durch Sie als künftige Landrätin unterstützt werden können?
Sport ist für das Wohlbefinden der Menschen im Kyffhäuserkreis von großer Bedeutung. Ob als Freizeit- oder Leistungssport, körperliche Betätigung beugt Krankheiten vor, stärkt eine gesunde Kondition und stabilisiert psychische Konstitutionen. In den verschiedensten Bereichen leisten Ehrenamtler Großes; für die Bereitstellung ihrer kostbaren Zeit gilt mein Dank. Die Sportstätten sollen für jeden zugänglich und attraktiv sein.
Dies muss gewährleistet werden; dort wurde bereits viel erreicht und muss mindestens erhalten bleiben.
Eine konkrete Unterstützung könnte zudem von Bundesprojekten ausgehen. Das Projekt Lernen vor Ort könnte den Arbeitsauftrag erhalten, den Schulsport genauer unter die Lupezu nehmen und eine sinnvolle Vernetzung mit hiesigen Vereinen prüfen. Durch mehr
Austausch und eine angebotene Ergänzung des Schulsportes könnten junge Menschen (bspw. bei motorischen Schwierigkeiten) eine Förderung erhalten; Lehrer geben gesundheitsfördernde Empfehlungen.
Meiner Meinung nach muss die Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit stärker gewürdigt werden – durch Pressearbeit und Aufklärung kann noch mehr erreicht werden (an Sach-/Geldspenden, Gewinnung von Sponsoren, etc.). Wie soll ich einen Verein unterstützen,
wenn mir die nötigen Informationen fehlen? Dazu muss ein entsprechendes Verständnis vermittelt und etabliert werden – ohne im Ehrenamt Tätige, sähe es schlecht aus.
Jeder kann mithelfen – wir sind ein großes Mehrfamilienhaus: Wo jung und alt Hand in Hand gehen und der Einzelne seine Gaben und Fähigkeiten zur Verfügung stellt, entsteht ein gewinnbringendes Miteinander. (Der Rentner, der die jungen Sportler nicht mehr beaufsichtigen kann, hilft bspw. durch Instandhaltung der Anlage mit.)
2. Wird es mit Ihnen als Landrätin/als Landrat eine finanzielle, materielle bzw. personelle Unterstützung des Kyffhäuser-Kreissportbundes e.V. als Sportdachverband geben? Wie würde diese gegebenenfalls konkret ausgestaltet sein?
Unseriöse Wahlversprechungen wären hier deplatziert. Es gibt im Kyffhäuserkreis zahlreiche Vereine (ländliche Verbände, Theatergruppen, Karnevalsvereine, etc.), die der Unterstützung bedürfen. Hier muss ein ausgewogenes Verhältnis gefunden werden. Nichts desto trotz stehe ich zu meinem Wort aus Frage 1: Sport ist als Ausgleich zur geistigen Tätigkeit ein Muss.
Keinesfalls darf gebilligt werden, dass unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, egal ob alt oder jung, reich oder arm, ob den Sport präventiv nutzend, freudvoll betreibend oder professionell kämpfend diese Möglichkeiten in ihren zahlreichen Facetten erschwert oder gar verwehrt werden. Die Ehrenamtler müssen in ihren Vorhaben aktiv unterstützt werden, wo es nur geht. Sportvereine sind etwas lebendiges, die es zu fördern und zu erhalten gilt. Eine konkrete Ausgestaltung muss nach Lage des Haushaltes geprüft und entsprechend realisiert werden.
3. Wie positionieren Sie sich als Landratskandidatin in der Frage der unentgeltlichen Nutzung der Sporthallen und – anlagen des Landkreises durch die Mitgliedsvereine des Kyffhäuser-Kreissportbundes e. V.?
Maßgebend hierfür ist § 14 des Thüringer Sportförderungsgesetzes. Der Wortlaut, ist in der Regel unentgeltlich zu gewähren. ist gesetzliche Vorgabe, bietet den Vereinen Planungssicherheit und ist wie bisher zu gewährleisten.
4. Werden Sie als künftige Landrätin die finanzielle Unterstützung des Landkreises für Investitionen in die Sportinfrastruktur in gleicher Höhe beibehalten , steigern oder senken? Verfolgen Sie hierbei besondere inhaltliche Schwerpunkte?
In Beantwortung dieser Frage möchte ich nochmals auf die Ausführungen zu Frage 2 verweisen. Die Lage im Kreishaushalt entscheidet über die Realisierung von Investitionen in die Infrastruktur. Ich denke darüber positiv. Denn: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Meine inhaltlichen Schwerpunkte kurz und bündig: Der Erhalt und die Instandhaltung der Sportstätten sowie Unterstützung der Sporttreibenden und ehrenamtlich Tätigen durch konkrete Entlastungen. Dies würde ich umfassend prüfen und transparent mit Ihnen diskutieren. Außerdem denke ich, dass eine Konsolidierung unseres angeschlagenen Haushaltes möglich ist und endlich neue Wege beschritten werden können.
Autor: khhGestern veröffentliche kn die Wahlprüfsteine des Kyffhäuser-Kreissportbundes zur Landratswahl der Landratskandidaten (Wahlprüfsteine für Kandidaten). Aufmerksamen Lesern wird aufgefallen sein, dass gestern noch eine Stellungnahme fehlte, die kn heute erhalten hat.
1. Welche Bedeutung hat für Sie das Sporttreiben der Kinder und Jugendlichen, Frauen, Senioren und der Behinderten? Gibt es Ihrerseits besondere Ideen und Vorstellungen, wie diese Bereiche durch Sie als künftige Landrätin unterstützt werden können?
Sport ist für das Wohlbefinden der Menschen im Kyffhäuserkreis von großer Bedeutung. Ob als Freizeit- oder Leistungssport, körperliche Betätigung beugt Krankheiten vor, stärkt eine gesunde Kondition und stabilisiert psychische Konstitutionen. In den verschiedensten Bereichen leisten Ehrenamtler Großes; für die Bereitstellung ihrer kostbaren Zeit gilt mein Dank. Die Sportstätten sollen für jeden zugänglich und attraktiv sein.
Dies muss gewährleistet werden; dort wurde bereits viel erreicht und muss mindestens erhalten bleiben.
Eine konkrete Unterstützung könnte zudem von Bundesprojekten ausgehen. Das Projekt Lernen vor Ort könnte den Arbeitsauftrag erhalten, den Schulsport genauer unter die Lupezu nehmen und eine sinnvolle Vernetzung mit hiesigen Vereinen prüfen. Durch mehr
Austausch und eine angebotene Ergänzung des Schulsportes könnten junge Menschen (bspw. bei motorischen Schwierigkeiten) eine Förderung erhalten; Lehrer geben gesundheitsfördernde Empfehlungen.
Meiner Meinung nach muss die Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit stärker gewürdigt werden – durch Pressearbeit und Aufklärung kann noch mehr erreicht werden (an Sach-/Geldspenden, Gewinnung von Sponsoren, etc.). Wie soll ich einen Verein unterstützen,
wenn mir die nötigen Informationen fehlen? Dazu muss ein entsprechendes Verständnis vermittelt und etabliert werden – ohne im Ehrenamt Tätige, sähe es schlecht aus.
Jeder kann mithelfen – wir sind ein großes Mehrfamilienhaus: Wo jung und alt Hand in Hand gehen und der Einzelne seine Gaben und Fähigkeiten zur Verfügung stellt, entsteht ein gewinnbringendes Miteinander. (Der Rentner, der die jungen Sportler nicht mehr beaufsichtigen kann, hilft bspw. durch Instandhaltung der Anlage mit.)
2. Wird es mit Ihnen als Landrätin/als Landrat eine finanzielle, materielle bzw. personelle Unterstützung des Kyffhäuser-Kreissportbundes e.V. als Sportdachverband geben? Wie würde diese gegebenenfalls konkret ausgestaltet sein?
Unseriöse Wahlversprechungen wären hier deplatziert. Es gibt im Kyffhäuserkreis zahlreiche Vereine (ländliche Verbände, Theatergruppen, Karnevalsvereine, etc.), die der Unterstützung bedürfen. Hier muss ein ausgewogenes Verhältnis gefunden werden. Nichts desto trotz stehe ich zu meinem Wort aus Frage 1: Sport ist als Ausgleich zur geistigen Tätigkeit ein Muss.
Keinesfalls darf gebilligt werden, dass unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, egal ob alt oder jung, reich oder arm, ob den Sport präventiv nutzend, freudvoll betreibend oder professionell kämpfend diese Möglichkeiten in ihren zahlreichen Facetten erschwert oder gar verwehrt werden. Die Ehrenamtler müssen in ihren Vorhaben aktiv unterstützt werden, wo es nur geht. Sportvereine sind etwas lebendiges, die es zu fördern und zu erhalten gilt. Eine konkrete Ausgestaltung muss nach Lage des Haushaltes geprüft und entsprechend realisiert werden.
3. Wie positionieren Sie sich als Landratskandidatin in der Frage der unentgeltlichen Nutzung der Sporthallen und – anlagen des Landkreises durch die Mitgliedsvereine des Kyffhäuser-Kreissportbundes e. V.?
Maßgebend hierfür ist § 14 des Thüringer Sportförderungsgesetzes. Der Wortlaut, ist in der Regel unentgeltlich zu gewähren. ist gesetzliche Vorgabe, bietet den Vereinen Planungssicherheit und ist wie bisher zu gewährleisten.
4. Werden Sie als künftige Landrätin die finanzielle Unterstützung des Landkreises für Investitionen in die Sportinfrastruktur in gleicher Höhe beibehalten , steigern oder senken? Verfolgen Sie hierbei besondere inhaltliche Schwerpunkte?
In Beantwortung dieser Frage möchte ich nochmals auf die Ausführungen zu Frage 2 verweisen. Die Lage im Kreishaushalt entscheidet über die Realisierung von Investitionen in die Infrastruktur. Ich denke darüber positiv. Denn: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Meine inhaltlichen Schwerpunkte kurz und bündig: Der Erhalt und die Instandhaltung der Sportstätten sowie Unterstützung der Sporttreibenden und ehrenamtlich Tätigen durch konkrete Entlastungen. Dies würde ich umfassend prüfen und transparent mit Ihnen diskutieren. Außerdem denke ich, dass eine Konsolidierung unseres angeschlagenen Haushaltes möglich ist und endlich neue Wege beschritten werden können.
