Chance wird wahrgenommen
Donnerstag, 12. April 2012, 23:55 Uhr
Mit einem Praktikum in Frankreich nehmen Jugendliche der Region ihre Chance wahr. Mehr dazu in einem Bericht des Kreisjugendrings Kyffhäuserkreis...
Gut vorbereitet und motiviert starteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Projekt "LeA - Lernen und Arbeiten in Europa" am 01. April in ihr vierwöchiges Auslandspraktikum nach Bordeaux. Ihr Ziel ist es, ihre Chancen auf die Aufnahme einer Arbeit zu verbessern.
Deutlich wurde bereits nach den ersten Tagen, dass für alle Teilnehmenden insbesondere die Erfahrungen nicht nur in einem fremden Land, sondern auch in einer Großstadt zu arbeiten eine Umstellung erforderte. Dies meistern die acht jungen Menschen mittlerweile bestens und haben bewiesen, dass Flexibilität und Mobilität trainierbar sind.
Für sie alle konnten mit Unterstützung des französischen Kooperationspartners "AFEC Europe" Betriebe gefunden werden, die den erlernten Berufen der jungen Erwachsenen entsprechen. So sind z.B. zwei Gartenbauwerkerinnen im Zoo in Bordeaux für die Pflege der dortigen Grünanlagen verantwortlich, der IT-Kaufmann ist in einer Marketingfirma eingesetzt und die Hauswirtschaftshelferin arbeitet in einem Hotel im Zimmer-, Reinigungs- und Frühstücksservice. Aufbauend auf diesen berufsspezifischen Erfahrungen, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass die jungen Menschen mehr Vertrauen in ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen entwickeln, wird nach der Rückkehr in Deutschland gezielt die berufliche Integration unterstützt.
Dass jeder Teilnehmende in einem anderen Betrieb arbeitet, ist dabei durchaus gewollt, schult es doch die Selbständigkeit der jungen Menschen und erhöht das Lernpotential. Zusätzlich zu ihrer täglichen Arbeit absolvieren sie weiterhin Französisch-Unterricht und knüpfen damit an das Training in der Vorbereitungsphase an. Probleme in der alltäglichen Kommunikation können so direkt bearbeitet und Erlerntes angewendet werden. Das Erlernen der Landessprache trägt wesentlich zum Abbau von Unsicherheiten auf Seiten der Projektteilnehmenden bei.
Am 30.04. kehren die Teilnehmenden nach Deutschland zurück und bereiten ihren Aufenthalt in Frankreich nach. Die feierliche Übergabe der Europässe Mobilität wird Ende Mai im Rahmen des transnationalen Expertenaustausches stattfinden.
Im Herbst 2012 sind im Rahmen des Projektes "LeA" zwei weitere Auslandsaufenthalte - nach Frankreich und Spanien - vorgesehen. Der Projektverbund nimmt bereits Interessensbekundungen entgegen. Weitere Informationen gibt es unter www.lea-europa.eu sowie bei Sabine Meier, Tel.: (03632) 544654.
Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den ESF im Rahmen des Programms "IdA - Integration durch Austausch".
Autor: khhGut vorbereitet und motiviert starteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Projekt "LeA - Lernen und Arbeiten in Europa" am 01. April in ihr vierwöchiges Auslandspraktikum nach Bordeaux. Ihr Ziel ist es, ihre Chancen auf die Aufnahme einer Arbeit zu verbessern.
Deutlich wurde bereits nach den ersten Tagen, dass für alle Teilnehmenden insbesondere die Erfahrungen nicht nur in einem fremden Land, sondern auch in einer Großstadt zu arbeiten eine Umstellung erforderte. Dies meistern die acht jungen Menschen mittlerweile bestens und haben bewiesen, dass Flexibilität und Mobilität trainierbar sind.
Für sie alle konnten mit Unterstützung des französischen Kooperationspartners "AFEC Europe" Betriebe gefunden werden, die den erlernten Berufen der jungen Erwachsenen entsprechen. So sind z.B. zwei Gartenbauwerkerinnen im Zoo in Bordeaux für die Pflege der dortigen Grünanlagen verantwortlich, der IT-Kaufmann ist in einer Marketingfirma eingesetzt und die Hauswirtschaftshelferin arbeitet in einem Hotel im Zimmer-, Reinigungs- und Frühstücksservice. Aufbauend auf diesen berufsspezifischen Erfahrungen, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass die jungen Menschen mehr Vertrauen in ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen entwickeln, wird nach der Rückkehr in Deutschland gezielt die berufliche Integration unterstützt.
Dass jeder Teilnehmende in einem anderen Betrieb arbeitet, ist dabei durchaus gewollt, schult es doch die Selbständigkeit der jungen Menschen und erhöht das Lernpotential. Zusätzlich zu ihrer täglichen Arbeit absolvieren sie weiterhin Französisch-Unterricht und knüpfen damit an das Training in der Vorbereitungsphase an. Probleme in der alltäglichen Kommunikation können so direkt bearbeitet und Erlerntes angewendet werden. Das Erlernen der Landessprache trägt wesentlich zum Abbau von Unsicherheiten auf Seiten der Projektteilnehmenden bei.
Am 30.04. kehren die Teilnehmenden nach Deutschland zurück und bereiten ihren Aufenthalt in Frankreich nach. Die feierliche Übergabe der Europässe Mobilität wird Ende Mai im Rahmen des transnationalen Expertenaustausches stattfinden.
Im Herbst 2012 sind im Rahmen des Projektes "LeA" zwei weitere Auslandsaufenthalte - nach Frankreich und Spanien - vorgesehen. Der Projektverbund nimmt bereits Interessensbekundungen entgegen. Weitere Informationen gibt es unter www.lea-europa.eu sowie bei Sabine Meier, Tel.: (03632) 544654.
Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den ESF im Rahmen des Programms "IdA - Integration durch Austausch".

