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nnz/kn-doku: Keine Kreisgebietsreform

Freitag, 13. April 2012, 16:01 Uhr
Wir hatten heute über eine kuriose Meldung in einigen Thüringer Medien berichtet, in denen behauptet wurde, dass Nordhausen künftig den Kreiststadt-Status verliert und Sondershausen behält. Und das alles sind Informationen, die Landrat Peter Hengstermann verbreitet und bestätigt haben soll...


Gemeinsame Erklärung der CDU Kandidaten für das Amt des Landrates in den Kreisen Kyffhäuserkreis, Landkreis Nordhausen und Unstrut-Hainich Kreis zu Spekulationen über neue Kreisstrukturen in Thüringen.

Zu den heute in den Medien verbreiteten Darstellungen über mögliche neue Kreisstrukturen in Nordthüringen erklärte Peter Hengstermann: "Ich distanziere mich ausdrücklich von den gemachten Spekulationen. Das ist Wahlkampf-Getöse und unredlich. Ich stehe für den Kyffhäuser-Kreis ohne Wenn und Aber."

Gemeinsam erklären Landrat Peter Hengstermann, die CDU-Landratskandidaten Egon Primas und Dr. Jürgen Ziegenfuß sowie Klaus Zeh, Oberbürgermeisterkandidat von Nordhausen: „Die CDU steht konsequent und ohne wenn und aber für bürgernahe Landkreise. Ein Landrat muss seine Bürger kennen und die Bürger ihren Landrat. Anonyme Großkreise, wie sie die SPD will, lehnen wir ab. Alle im Raum stehenden Vorstellungen zu möglichen neuen Kreisstrukturen und künftigen Kreisstädten in Nordthüringen sind pure Spekulationen und werden von uns politisch nicht getragen. Wir stehen zu unseren Landkreisen in ihren bisherigen Strukturen und wollen sie zukunftsfähig weiterentwickeln. Bei uns können sich die Bürger darauf verlassen.“

Die CDU-Politiker erklärten weiterhin: „Selbstverständlich müssen wir darüber reden, wie wir die Landkreise und insbesondere die Verwaltung noch effizienter machen können. Die in der Staatskanzlei eingerichtete Stabsstelle wird dafür wichtige Impulse liefern. In diesen Denkprozess wollen und werden wir uns einbringen. Dabei steht die Überprüfung notwendiger Aufgaben und Standards im Mittelpunkt. Die Erarbeitung einer notwendigen Verwaltungsreform steht aber nicht im Zusammenhang mit Überlegungen für eine Kreisgebietsreform. Verwaltungsreform und Kreisgebietsreform sind zwei paar Schuhe. Den Schuh Kreisgebietsreform ziehen wir uns ausdrücklich nicht an.“
Autor: nnz

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