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Zeit für klare Worte (2)

Mittwoch, 18. April 2012, 20:06 Uhr
Die SPD-Kandidatin für das Amt des Landrates, Antje Hochwind, äußert sich bei kn zu einigen aktuellen Problemen. Heute: Wirtschaft

Beschreibung des IST-Zustandes:

Vergleich von einigen Kennziffern der Jahre 2005 und 2010 des Thüringer Landesamts für Statistik:
  • Gewerbeanmeldungen: Rückgang von 29,7 % im Lankreis1
  • · Gästeankünfte: Rückgang von 0,2 % im Kyffhäuserkreis, Zuwachs von 27,3 % im gleichen Zeitraum im Unstrut-Hainich-Kreis und Zuwachs von 12,6 % im Land Thüringen1

Der Kyffhäuserkreis ist der Kreis mit der höchsten Arbeitslosigkeit in Thüringen. Stand März 2012: 13,5 %1
Im Landkreis gibt es einen hohen Anteil Arbeitsloser im Alter zwischen 15 und 25. Stand Jan. 2011: 9,6 %1

1:Quelle: alle Zahlen laut Thüringer Landesamt für Statistik


Was muss sich ändern: Meine konkreten Ziele:
  • Vorantreiben der Fertigstellung der Industriegroßfläche Artern/Unstrut mit gleichzeitiger aktiver Bewerbung dieser IGF bei Firmen und Investoren.
  • Zügige Fertigstellung der A 71 als wichtige Straßenverbindung.
  • Als wichtiges Bindegliedzwischen den Gewerbestandorten des Landkreises und der A 38 ist der weitere Ausbau der Bundesstraße B 4, insbesondere im Bereich der "Sundhäuser Berge", vorrangig umzusetzen. Hier bietet sich eine enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis Nordhausen an.
  • Kaliabbau in Roßleben: Erarbeiten von Lösungsansätzen für die Wiederinbetriebnahme und aktive Begleitung dieser Prozesse. Und verstärkter Abbau in Sondershausen.
  • Der sich im Aufwind befindende Natur- und wellnessbezogene Tages- und Kurzzeittourismus muss als große Chance für den Kyffhäuserkreis begriffen und nachhaltig gefördert werden. Die starke Konkurrenzsituation und der strukturelle Entwicklungsbedarf zwingen uns dazu, eine Zielgruppenorientierung vorzunehmen, die Kräfte im Landkreis zu bündeln und die Servicementalität zu fördern.
  • Wir spüren schon heute einen Fachkräftebedarf, der sich in der nächsten Zeit noch verstetigen wird. Für die Problemgruppe der Langzeitarbeitslosen brauchen wir aber neue Formen der Fort- und Weiterbildung. Hier muss man eine Einbeziehung der berufsbildenden Schulen prüfen.

Antje Hochwind
Autor: khh

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