Linn High Therm GmbH besucht
Freitag, 27. April 2012, 20:22 Uhr
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) besuchte im Rahmen einer Informationsreise die Firma Linn High Therm in Bad Frankenhausen.
Empfangen wurde die Ministerpräsidentin von Landrat Peter Hengstermann (CDU) und Bürgermeister Matthias Strejc (SPD). Während Lieberknecht Matthias Strejc ganz herzlich zur Wiederwahl gratulierte konnte, bekam Landrat Hengstermann aufmunternde Worte, er werde sich bei der Stichwahl durchsetzen.
Danach ging es gleich zu einem Rundgang über das Firmengelände. Werkleiter Gerd Seydenschwanz (ganz rechts) erläutert hier Jun. Geschäftsführer Horst Linn und der Ministerpräsidentin den in den Hallen befindlichen Auftrag zum Bau von Industrieöfen (Export nach Kasachstan) für die spätere Produktion von seltenen Erden, die für die Produktion u.a. von Chips benötigt werden.
Linn High Therm wurde 1969 als Linn Elektronik von Horst Linn in Hersbruck gegründet. Das Produktionsprogramm umfasste damals Laboröfen und kleine Induktions-Feingussanlagen. 1978 verlagerte sich der Firmenstandort in ein größeres Werk nach Eschenfelden.
Der Firmenname wurde in Linn High Therm geändert und das Produktionsprogramm um elektrisch beheizte Industrie- und Laboröfen, Induktionserwärmungsanlagen, Mikrowellen und Vakuumöfen erweitert.
1991 wird die Produktpalette -speziell für den mittleren Industrieofenbau- durch die Übernahme der VEB Elektro in Bad Frankenhausen, der heutigen Linn High Therm GmbH, Werk 2, nochmals erweitert. Heute ist Linn High Therm spezialisiert in der Fertigung kundenspezifischer Anlagen für Industrie und Labor, elektrisch beheizt, induktionsbeheizt, mikrowellenbeheizt und liefert die gesamte Produktpalette wie z.B. Brennöfen, Probenverarbeitungsanlagen für Spektroskopie, Präzisions-Feingussanlagen, Induktions- und Mikrowellenerwärmungsanlagen, Entbinderungs- und Sinteröfen für Keramik, Vakuumöfen, Hochdrucksinteröfen bis 100 bar, Mikrowellentrocknungsanlagen für Keramik weltweit in 60 Länder. Induktionsanlagen bis 1 MW werden in Slowenien bei der Linn Tochter Induktio gefertigt.
Entspannt geht man bei Linn High Therm mit der jüngsten Geschichte um und konnte der Ministerpräsidentin sogar noch eine Fahne aus DDR-Zeiten zeigen.
Darüber hinaus zählen kundenspezifische Sonderanfertigungen zum Lieferprogramm. Die Exportquote liegt bei 60 %, wobei sich Auslandsaktivitäten aus Osteuropa, Russland, China und Südostasien konzentrieren. In Deutschland sind in beiden Werken über 100 Mitarbeiter beschäftigt. Weltweit gibt es 40 Vertriebs- und Servicevertretungen.
Rund 30 Mitarbeiter zählt das Werk davon in Bad Frankenhausen, davon zwei Auszubildende. Damit zählt das Werk hier in Bad Frankenhausen zu einem der wenigen produzierenden Betriebe in der Kurstadt überhaupt, sieht man mal von den Handwerksbetrieben ab, wie Gerd Seydenschwanz erläuterte.
Nach einigen Problemen in den Jahren 2008 bis 2010 (hier gab es Kurzarbeit) läuft jetzt die Produktion wieder auf vollen Touren. Dafür gibt es Probleme ganz anderer Natur. Sowohl bei den Auszubildenden, als auch beim ingenieurtechnischen Personal fehlt der geeignete Nachwuchs.
Nach Eintragung ins Gästebuch der Firma ging es zum Gruppenfoto vor die Tür. Die Ministerpräsidentin zeigte sich später in einem Gespräch mit kn beeindruckt von der Innovativität der Firma und bezeichnete sie als Leuchtturm im strukturschwachen Kyffhäuserkreis. Weitere Informationen zum Unternehmen gibt es unter www.linn-high-therm.de
Autor: khhEmpfangen wurde die Ministerpräsidentin von Landrat Peter Hengstermann (CDU) und Bürgermeister Matthias Strejc (SPD). Während Lieberknecht Matthias Strejc ganz herzlich zur Wiederwahl gratulierte konnte, bekam Landrat Hengstermann aufmunternde Worte, er werde sich bei der Stichwahl durchsetzen.
Danach ging es gleich zu einem Rundgang über das Firmengelände. Werkleiter Gerd Seydenschwanz (ganz rechts) erläutert hier Jun. Geschäftsführer Horst Linn und der Ministerpräsidentin den in den Hallen befindlichen Auftrag zum Bau von Industrieöfen (Export nach Kasachstan) für die spätere Produktion von seltenen Erden, die für die Produktion u.a. von Chips benötigt werden.
Linn High Therm wurde 1969 als Linn Elektronik von Horst Linn in Hersbruck gegründet. Das Produktionsprogramm umfasste damals Laboröfen und kleine Induktions-Feingussanlagen. 1978 verlagerte sich der Firmenstandort in ein größeres Werk nach Eschenfelden.
Der Firmenname wurde in Linn High Therm geändert und das Produktionsprogramm um elektrisch beheizte Industrie- und Laboröfen, Induktionserwärmungsanlagen, Mikrowellen und Vakuumöfen erweitert.
1991 wird die Produktpalette -speziell für den mittleren Industrieofenbau- durch die Übernahme der VEB Elektro in Bad Frankenhausen, der heutigen Linn High Therm GmbH, Werk 2, nochmals erweitert. Heute ist Linn High Therm spezialisiert in der Fertigung kundenspezifischer Anlagen für Industrie und Labor, elektrisch beheizt, induktionsbeheizt, mikrowellenbeheizt und liefert die gesamte Produktpalette wie z.B. Brennöfen, Probenverarbeitungsanlagen für Spektroskopie, Präzisions-Feingussanlagen, Induktions- und Mikrowellenerwärmungsanlagen, Entbinderungs- und Sinteröfen für Keramik, Vakuumöfen, Hochdrucksinteröfen bis 100 bar, Mikrowellentrocknungsanlagen für Keramik weltweit in 60 Länder. Induktionsanlagen bis 1 MW werden in Slowenien bei der Linn Tochter Induktio gefertigt.
Entspannt geht man bei Linn High Therm mit der jüngsten Geschichte um und konnte der Ministerpräsidentin sogar noch eine Fahne aus DDR-Zeiten zeigen.
Darüber hinaus zählen kundenspezifische Sonderanfertigungen zum Lieferprogramm. Die Exportquote liegt bei 60 %, wobei sich Auslandsaktivitäten aus Osteuropa, Russland, China und Südostasien konzentrieren. In Deutschland sind in beiden Werken über 100 Mitarbeiter beschäftigt. Weltweit gibt es 40 Vertriebs- und Servicevertretungen.
Rund 30 Mitarbeiter zählt das Werk davon in Bad Frankenhausen, davon zwei Auszubildende. Damit zählt das Werk hier in Bad Frankenhausen zu einem der wenigen produzierenden Betriebe in der Kurstadt überhaupt, sieht man mal von den Handwerksbetrieben ab, wie Gerd Seydenschwanz erläuterte.
Nach einigen Problemen in den Jahren 2008 bis 2010 (hier gab es Kurzarbeit) läuft jetzt die Produktion wieder auf vollen Touren. Dafür gibt es Probleme ganz anderer Natur. Sowohl bei den Auszubildenden, als auch beim ingenieurtechnischen Personal fehlt der geeignete Nachwuchs.
Nach Eintragung ins Gästebuch der Firma ging es zum Gruppenfoto vor die Tür. Die Ministerpräsidentin zeigte sich später in einem Gespräch mit kn beeindruckt von der Innovativität der Firma und bezeichnete sie als Leuchtturm im strukturschwachen Kyffhäuserkreis. Weitere Informationen zum Unternehmen gibt es unter www.linn-high-therm.de























