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Ministerbesuch in Ebeleben

Sonntag, 29. April 2012, 17:58 Uhr
Wenn schon mal ein Minister aus Erfurt kommt und Lottomittel mitbringt, kann man ihn nicht einfach ziehen lassen, ohne weitere Probleme angesprochen zu haben. Dazu erreichte kn folgender Bericht aus Ebeleben...

Ministerbesuch in Ebeleben (Foto: Jörg Esser) Ministerbesuch in Ebeleben (Foto: Jörg Esser)

Mit Matthias Machnig (SPD), dem Wirtschaftsminister Thüringens, besuchte zum ersten Mal ein Kabinettsmitglied der Regierung Lieberknecht die Helbestadt. Begrüßte wurde der Minister vom frisch wiedergewählten SPD-Bürgermeister Uwe Vogt (li.).

Ministerbesuch in Ebeleben (Foto: Jörg Esser) Ministerbesuch in Ebeleben (Foto: Jörg Esser)

Hauptanliegen des Ministers war es, dem Ebelebener Feuerwehrverein einen Lottomittelbescheid in Höhe von 1000 Euro zu übergeben. Aus diesem Anlass waren ca. 35 Mitglieder der Ebelebener Feuerwehr von der Jugendfeuerwehr, über die aktive Wehr bis hin zu den Alterskameraden erschienen, um die freudige Botschaft in Empfang zu nehmen.

Ministerbesuch in Ebeleben (Foto: Jörg Esser) Ministerbesuch in Ebeleben (Foto: Jörg Esser)

Im Beisein der SPD- Landratskandidatin Antje Hochwind und des frisch wiedergewählten Bürgermeisters Uwe Vogt übergab Minister Machnig (SPD) den Bescheid an den Wehrleiter und Stadtbrandinspektor Andreas Sorber. Im Anschluss an die Übergabe ließ es sich Herr Machnig nicht nehmen, eine Fahrt im historischen Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr H3A zu machen. das Fahrzeug wurde in den fünfziger Jahren durch den VEB IFA im damaligen Horch- Werk in Werdau gebaut und ist heute ein absolutes Liebhaberstück, auf das die Kameraden sehr stolz sind und es liebevoll pflegen.

Im Anschluss verwies Bürgermeister Vogt darauf, dass die Stadt Ebeleben sehr enttäuscht sei, dass es für die Streckensanierung des Gleises von Hohenebra nach Ebeleben trotz vielfacher Nachfrage keine Förderung gegeben habe. Auf Wunsch des Wirtschaftsministeriums sei dafür 2004 sogar eine Kommunale Infrastrukturgesellschaft "Ebelebener Netz" gegründet worden. Nach dem letztmaligen Versuch 2010, die Qualität des Gleises für das Ebelebener Industriegebiet zu verbessern, habe man nun resigniert aufgegeben und das Gleis an den ehemaligen Geschäftsbesorger weitergegeben. Damit bleibt aber das Problem:

Am Bahnübergang an der B 249 zwischen Thalebra und dem Grass schleichen die Güterzüge mit 10 km/h entlang, was zu langen Schlangen am beschrankten Bahnübergang führt.
Minister Machnig versprach, das Thema noch einmal in sein Ministerium mitzunehmen.
Uwe Vogt

Bilder: Jörg Esser
Autor: khh

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