Neues aus dem Kreisausschuss (1)
Mittwoch, 09. Mai 2012, 17:28 Uhr
Nach der Stichwahl trat heute erstmals der Kreisausschuss des Kyffhäuserkreises zusammen. Auch kn war unter den Gästen...
Die Leitung der Sitzung führte Vizelandrat Georg Schäfer (SPD) durch. Am Tisch mit dabei, aber natürlich noch ohne Stimmrecht, Kreistagsmitglied und zukünftige Landrätin Antje Hochwind (SPD).
Der Kreisausschuss genehmigte einstimmig eine außerplanmäßige Ausgabe für die Abgeltung einer Stelle zur Förderung eines Projektes der schulbezogenen Jugendsozialarbeit in Höhe von 33.400 € für 2012 und 50.000 € für 2013. Die Finanzierung erfolgt vollständig aus Finanzzuweisungen des Bundes für Leistungen für Bildung und Teilhabe. Im Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2012 und 2013 sind die Haushaltsmittel aufgenommen.
Zur Umsetzung heißt es in der Vorlage:
"Die zusätzliche Fachkraft soll mit den Mitarbeiter/-innen des Projektes 2.Chance eng zusammenarbeiten und beim Jugendhilfe- und Förderverein e.V. angestellt werden.
Das Projekt ist befristet bis vorerst maximal 31.12.2013 und soll möglichst ab 01.05.2012
beginnen. Im Projekt wird durch die Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT) folgende Zielsetzung verfolgt:
Die Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel und die Umsetzung der Schulsozialarbeit
sollen folgenden Rahmen erfüllen:
Die Schulsozialarbeit im Rahmen des BuT soll insbesondere, durch Anregung der Antragsstellung, der Vermittlung der Leistungen aus dem BuT, der Gewinnung von mitwirkenden Vereinen und weiteren Partnern, dem Abbau von Schulmüdigkeit, der ergänzenden beruflichen Orientierung und Begleitung des Übergangs von Schule und Beruf und der Einwerbung zusätzlicher Unterstützungsleistungen, dienen.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 83.400,00 Euro für den Zeitraum vom 01.05.2012 – 31.12.2013. "
Hintergrund ist, dass verhindert werden soll, dass Schüler die Hauptschule ohne Schulabschluss verlassen, letztes Jahr immerhin 40 Schülerinnen und Schüler. Durch Arbeit an den Schulen und mit den Eltern, z.B. durch Organisation von Nachhilfeunterricht (bezahlt aus dem BuT) sollen die Kinder dann den Abschluss der Hauptschule schaffen, so die Zielsetzung.
Die geschaffene Stelle wird allerdings nicht in der Kreisverwaltung angelegt, sondern bei einem Träger, der aber noch nicht benannt wurde, zumindest nicht hier im Kreisausschuss.
Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Cornelia Kraffzick (SPD) informierte, dass der Ausschuss beschlossen hatte, das Jugendamt mit einer Prüfung zu beauftragen, ob nicht auch noch eine zweite Stelle geschaffen werden kann und ob es sinnvoll ist. Alle Stellen sind bis 31.12.2013 befristet. Da die Stellen aus dem BuT finanziert werden, würde der Kreishauhalt nicht belastet werden.
In der Diskussion hatte die Kämmerei (Iris Obijou) darauf aufmerksam gemacht, dass mit diesen Stellen Begehrlichkeiten geweckt werden, wenn das ganze gut funktioniert. Es müsse allen klar sein, dass über das Jahr 2013 hinaus der Kreis finanziell nicht in der Lage sein wird, diese Stellen zu finanzieren. Ob das BuT, dass vom Bund vollfinanziert wird, dann vom Land Thüringen übernommen wird, sei bei der Haushaltslage fraglich.
Autor: khhDie Leitung der Sitzung führte Vizelandrat Georg Schäfer (SPD) durch. Am Tisch mit dabei, aber natürlich noch ohne Stimmrecht, Kreistagsmitglied und zukünftige Landrätin Antje Hochwind (SPD).
Der Kreisausschuss genehmigte einstimmig eine außerplanmäßige Ausgabe für die Abgeltung einer Stelle zur Förderung eines Projektes der schulbezogenen Jugendsozialarbeit in Höhe von 33.400 € für 2012 und 50.000 € für 2013. Die Finanzierung erfolgt vollständig aus Finanzzuweisungen des Bundes für Leistungen für Bildung und Teilhabe. Im Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2012 und 2013 sind die Haushaltsmittel aufgenommen.
Zur Umsetzung heißt es in der Vorlage:
"Die zusätzliche Fachkraft soll mit den Mitarbeiter/-innen des Projektes 2.Chance eng zusammenarbeiten und beim Jugendhilfe- und Förderverein e.V. angestellt werden.
Das Projekt ist befristet bis vorerst maximal 31.12.2013 und soll möglichst ab 01.05.2012
beginnen. Im Projekt wird durch die Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT) folgende Zielsetzung verfolgt:
- · arbeitsmarktliche und gesellschaftliche Integration durch Bildung,
- · Abbau der Folgen von wirtschaftlicher Armut, insbesondere Bildungsarmut und soziale Exklusion.
Die Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel und die Umsetzung der Schulsozialarbeit
sollen folgenden Rahmen erfüllen:
- · Die Umsetzung soll in und im Umfeld von Schulen erfolgen.
- · Die Mittel sind zielgruppenorientiert auf den Personenkreis der bildungs- und teilhabeberechtigten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verwenden. Es wird eine regionale Schwerpunktsetzung auf örtliche Problemschulen erwartet, um die Förderung tatsächlich prioritär den Orten des wirklichen Bedarfes zukommen zu lassen. Es ist sicherzustellen, dass zusätzliche Angebote finanziert werden sollen. Bestehende Angebote der 2.Chance sollen unterstützt werden.
- · Eine enge Vernetzung mit verschiedenen Angeboten ist aufzubauen, vorhandene Strukturen sind zu nutzen.
Die Schulsozialarbeit im Rahmen des BuT soll insbesondere, durch Anregung der Antragsstellung, der Vermittlung der Leistungen aus dem BuT, der Gewinnung von mitwirkenden Vereinen und weiteren Partnern, dem Abbau von Schulmüdigkeit, der ergänzenden beruflichen Orientierung und Begleitung des Übergangs von Schule und Beruf und der Einwerbung zusätzlicher Unterstützungsleistungen, dienen.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 83.400,00 Euro für den Zeitraum vom 01.05.2012 – 31.12.2013. "
Hintergrund ist, dass verhindert werden soll, dass Schüler die Hauptschule ohne Schulabschluss verlassen, letztes Jahr immerhin 40 Schülerinnen und Schüler. Durch Arbeit an den Schulen und mit den Eltern, z.B. durch Organisation von Nachhilfeunterricht (bezahlt aus dem BuT) sollen die Kinder dann den Abschluss der Hauptschule schaffen, so die Zielsetzung.
Die geschaffene Stelle wird allerdings nicht in der Kreisverwaltung angelegt, sondern bei einem Träger, der aber noch nicht benannt wurde, zumindest nicht hier im Kreisausschuss.
Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Cornelia Kraffzick (SPD) informierte, dass der Ausschuss beschlossen hatte, das Jugendamt mit einer Prüfung zu beauftragen, ob nicht auch noch eine zweite Stelle geschaffen werden kann und ob es sinnvoll ist. Alle Stellen sind bis 31.12.2013 befristet. Da die Stellen aus dem BuT finanziert werden, würde der Kreishauhalt nicht belastet werden.
In der Diskussion hatte die Kämmerei (Iris Obijou) darauf aufmerksam gemacht, dass mit diesen Stellen Begehrlichkeiten geweckt werden, wenn das ganze gut funktioniert. Es müsse allen klar sein, dass über das Jahr 2013 hinaus der Kreis finanziell nicht in der Lage sein wird, diese Stellen zu finanzieren. Ob das BuT, dass vom Bund vollfinanziert wird, dann vom Land Thüringen übernommen wird, sei bei der Haushaltslage fraglich.
