Haushalt genehmigt
Montag, 21. Mai 2012, 22:49 Uhr
Bei Einwohnerversammlungen geht Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer traditionell erst mal auf aktuelle Probleme der Stadt ein, so auch heute bei der Einwohnerversammlung des Wohngebietes Stockhausen...
Erstmals war man zur Einwohnerversammlung im Sportlerheim in der Hammatsltraße zu Gast, eine der schönsten Sportanlagen in der Stadt wie Joachim Kreyer (CDU) betonte.
Zuerst aber ging es aber ums Geld. In der nächsten Ausgabe des Heimatechos wird der Haushalt abgedruckt werden und die Stadt sei wieder finanziell besser handlungsfähig. Es sei aber kein Grund da, sich zufrieden zurückzulehnen. Grund ist der noch nicht bestätigte Haushalt des Landkreises.
Der dortige Entwurf sieht vor, die Kreisumlage auf 47,5 Prozent zu erhöhen, was zur Folge hätte, dass die Stadt rund 790.000 mehr an den Kreis abführen müsste, als nach der alten Kreisumlage. Das ist nicht zu akzeptieren, so Kreyer, da sei er sich auch mit anderen Bürgermeistern einig. Notfalls müsse er dagegen stimmen. Das muss mit dem Kreis nachverhandelt werden, so Kreyer.
Auch so laufen die Einnahmen nicht gerade günstig. In diesem Jahr gibt es bereits ein Minus von 480.000 Euro, die verkraftet werden müssen.
Kreyer sprach die Bitte an die Bürger aus, sich für den Thüringentag einzubringen. Der Thüringentag ist ein Aushängeschild und wir können uns damit nicht nur thüringenweit ins rechte Licht rücken. Wir wollen nicht immer als Schlusslicht dargestellt werden.
Zum Thema Residenzfest sagte Kreyer, das Fest wird dieses Jahr etwas üppiger ausfallen. Grund dafür, die Stadtwerke Sondershausen bringen sich stärker ein, weil es zwei Jubiläen zu begehen gilt, 20 Jahre Stadtwerke und 100 Jahre Strom in Sondershausen.
Bauamtsleiter Manfred Kucksch informierte, dass zu den archäologischen Grabungen auf dem Frauenberg noch durch das Landesamt eine Studie erarbeitet wird, die noch in diesem Jahr vorgestellt werden soll.
Als weitere Schwerpunktaufgaben in der Stadt bezeichnete er den vorgesehenen Abschluss des 4. Bauabschnittes Cruciskirche, den Beginn des Umbaus des Marktes in Schernberg und des grundhaften Ausbaus der Ringweidenstraße in Stockhausen, der Mühlgasse in Großfurra und der Gartenstraße in der Innenstadt, wenn die Maßnahmen mit dem TAZ abgestimmt sind.
Für 2013 kündigte Kucksch die Sanierung des Café unter der Regie der Wippertal. Für den Planplatz soll es ab 2013 ernst werden, wenn die Wohnungsgenossenschaft Glückauf den Block mit behindertengerechten Wohnungen baut und die Wippertal mit einem Partner die Seniorenresidenz und das Pflegeheim.
Wann für den Kreisel Franzberg Baubeginn sein könnte sagte Kucksch noch nichts, aber er zeigte bereits den Plan der jetzt vorliegt.
Autor: khhErstmals war man zur Einwohnerversammlung im Sportlerheim in der Hammatsltraße zu Gast, eine der schönsten Sportanlagen in der Stadt wie Joachim Kreyer (CDU) betonte.
Zuerst aber ging es aber ums Geld. In der nächsten Ausgabe des Heimatechos wird der Haushalt abgedruckt werden und die Stadt sei wieder finanziell besser handlungsfähig. Es sei aber kein Grund da, sich zufrieden zurückzulehnen. Grund ist der noch nicht bestätigte Haushalt des Landkreises.
Der dortige Entwurf sieht vor, die Kreisumlage auf 47,5 Prozent zu erhöhen, was zur Folge hätte, dass die Stadt rund 790.000 mehr an den Kreis abführen müsste, als nach der alten Kreisumlage. Das ist nicht zu akzeptieren, so Kreyer, da sei er sich auch mit anderen Bürgermeistern einig. Notfalls müsse er dagegen stimmen. Das muss mit dem Kreis nachverhandelt werden, so Kreyer.
Auch so laufen die Einnahmen nicht gerade günstig. In diesem Jahr gibt es bereits ein Minus von 480.000 Euro, die verkraftet werden müssen.
Kreyer sprach die Bitte an die Bürger aus, sich für den Thüringentag einzubringen. Der Thüringentag ist ein Aushängeschild und wir können uns damit nicht nur thüringenweit ins rechte Licht rücken. Wir wollen nicht immer als Schlusslicht dargestellt werden.
Zum Thema Residenzfest sagte Kreyer, das Fest wird dieses Jahr etwas üppiger ausfallen. Grund dafür, die Stadtwerke Sondershausen bringen sich stärker ein, weil es zwei Jubiläen zu begehen gilt, 20 Jahre Stadtwerke und 100 Jahre Strom in Sondershausen.
Bauamtsleiter Manfred Kucksch informierte, dass zu den archäologischen Grabungen auf dem Frauenberg noch durch das Landesamt eine Studie erarbeitet wird, die noch in diesem Jahr vorgestellt werden soll.
Als weitere Schwerpunktaufgaben in der Stadt bezeichnete er den vorgesehenen Abschluss des 4. Bauabschnittes Cruciskirche, den Beginn des Umbaus des Marktes in Schernberg und des grundhaften Ausbaus der Ringweidenstraße in Stockhausen, der Mühlgasse in Großfurra und der Gartenstraße in der Innenstadt, wenn die Maßnahmen mit dem TAZ abgestimmt sind.
Für 2013 kündigte Kucksch die Sanierung des Café unter der Regie der Wippertal. Für den Planplatz soll es ab 2013 ernst werden, wenn die Wohnungsgenossenschaft Glückauf den Block mit behindertengerechten Wohnungen baut und die Wippertal mit einem Partner die Seniorenresidenz und das Pflegeheim.
Wann für den Kreisel Franzberg Baubeginn sein könnte sagte Kucksch noch nichts, aber er zeigte bereits den Plan der jetzt vorliegt.
