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Straff und fest

Donnerstag, 14. Juni 2012, 07:29 Uhr
Der Sicherheitsgurt muss passen, so der Tipp der Deutschen Verkehrswacht...

Berlin, 13. Juni 2012: Der Griff zum Gurt gehört für die allermeisten Autofahrer vor der Fahrt zur Gewohnheit. Im Durchschnitt liegt die Anschnallquote laut Bundesanstalt für Straßenwesen bei 98 Prozent. Doch damit der Gurt seine volle Schutzwirkung entfalten kann, sollten Fahrer und Beifahrer einige Regeln beachten.

Wichtig ist, dass der Gurt eng am Körper anliegt und nicht verdreht ist. Dicke Jacken sollten am besten abgelegt werden. Optimal sitzt der Gurt, wenn er straff über Hüfte und Schulter läuft und nicht am Hals einschneidet.

Bei Kindern sollte darauf geachtet werden, dass sie den Gurt richtig anlegen und sollten gegebenenfalls nachhelfen. Werden noch Kindersitze verwendet, sollte der Gurt auf jeden Fall in die dafür vorgesehen Führungen gelegt werden. Verwenden Sie dafür lieber etwas Zeit , als hektisch loszufahren. Auch sollten Kinder vorher ihren Schulranzen ablegen, selbst wenn die Fahrt nach Hause nur wenige Minuten dauert.

Standard ist heutzutage der Dreipunktgurt. Er erlaubt den Insassen eine hohe Bewegungsfreiheit bei gleichzeitig hoher Schutzwirkung. Die Gurtrolle blockiert erst ab einer bestimmten Rotationsgeschwindigkeit, damit der Gurt nicht bereits beim Anlegen klemmt. Moderne Gurtsysteme verfügen zudem über einen Gurtstraffer, der den Gurt bei einem Aufprall automatisch fest anzieht.
Autor: khh

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