Jubiläum gefeiert
Sonntag, 24. Juni 2012, 00:13 Uhr
Beim gestrigen Fest der Vereine in Großfurra stand zweifelsohne ein wichtiges Jubiläum im Vordergrund. Und es gab noch ein deftiges Geschenk dazu...
Allerdings war der Start anfangs etwas holprig. Wenn hier alle Beteiligten ihre sieben Sachen packten und fluchtartig das Feld räumten so lang das allerdings nicht an den Inhalte der Reden bei der Eröffnung der Veranstaltung am gestrigen Nachmittag. Just zu Beginn der Eröffnungsrede schüttete Petrus erstmal einen Kübel Wasser aus, frei nach dem Motto, wer im Schwimmbad ist, der fürchtet auch kein Wasser, auch wenn es von oben kommt.
So hatten Detlef Wiegel, Vorsitzender des gemeinnützigen Badesportverein Großfurra e. V., und die 1. Beigeordnete des Sondeshäuser Bürgermeisteres, Cornelia Kraffzick, besonders viele fleiße Zuhörer, weil jeder sich erst mal ein trockenes Plätzchen suchte und das Gute dabei war, die trockene Plätze war rund um die Bühne verteilt.
Detlef Wiegel berichtet von den ersten Anfängen, als Franz Laube bereits in den fünfziger Jahren auf die Idee kam ein Schwimmbad muss her. Sogar eine Tombola wurde damals noch zu DDR-Zeiten gestartet, um an Geld zu kommen. Wiegel berichtete von den 70.000 Arbeitsstunden die geleistet wurden, was einem Wert damals von rund zwei Millionen Mark ausmachte.
Auf den Tag genau, am 23. Juni vor 40 Jahren war das Schwimmbad mit seinem 25 x 50 m Becken eingeweiht worden. Im Jahre 1988/89 wurde die PVC-Folie eingebracht, um das becken abzudichten. Wiegel berichtete von der schweren Zeit nach der Wende, als das Bad noch Schulden hatte. Ganz kritisch wurde es vor knapp 10 Jahren.
Im Jahr 2003 verkündete die Stadt Sondershausen, dass das Freibad in Großfurra geschlossen wird, da sich die Stadt drei Freibäder nicht leisten kann. Daraufhin folgten viele Proteste der Bevölkerung gegen die geplante Schließung und Bürgermeister Joachim Kreyer riet damals den Tipp zur Erhaltung des Schwimmbades: Gegründet einen Verein und am 26.5.2003 wurde Jutta Hutmacher (jetzt Jürgens) die erste Vorsitzende des heutigen gemeinnützige Badesportvereins Großfurra e. V..
Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Aufgaben auf den Verein zu, die mit großem Fleiß und vor allem mit Liebe zum Bad gerne erfüllt wurden. Die Vorbereitungen der Badesaisons, die anfallenden Wartungs-, Pflege- und Instandhaltungsarbeiten, die Erfüllung von Dienstleistungen für die Stadt Sondershausen und die und Pflege der Außenanlagen erfolgen durch unseren Vorstand und Beirat, unsere Mitglieder sowie Freunde des Badesportvereins. Einen besondere Dank sprach Wiegel an Paul Klose aus, der unermüdlich für die Reparaturen sorgte, fest täglich 12 Stunden im Bad ist und ausgerechnet heute zum Jubiläum nicht dasein konnte.
Kraffzick betone das wichtige bürgerliche Engagement, dass zum Erhalt des Bades beitrug. Und sie hatte ein Geschenk der Stadt Sondershausen symbolisch im Gepäck. Am Ende der Saison wurde die PVC-Folie ausgetauscht. Der Zahn der Zeit fraß immer wieder Löcher in die Folie und langasm wäre es prekär geworden.
Besonders viel Beifall gab es natürlich für die Kinder des Kindergartens Großfurra. Aber auch alle anderen Teilnehmer des umfangreichen Programms bereiteten viel Freude, ob die Gruppe Cool am Pool oder die Gruppe NMN. Weitere Höhepunkte an diesem Tage waren zahlreiche Attraktionen für Kinder, ein Volleyballturnier, der Auftritt des Pop-Chores aus Sondershausen, die Carl-Schröder Musikcombo, ein Neptunfest, Feuerwehrfahrten, eine kleine Ausstellung mit amerikanischen Oldtimern, der Besuch einer Sondershäuser Bikergruppe, Schnuppertauchen und das abendliche Discofeeling.
Für das leibliche Wohl wurde auch bestens gesorgt sein, von Kuchen über Bratwurst, Langos, Fisch bis hin zum kühlen Blonden ist für jeden etwas dabei. Ein Frisier-Salon zeigte Haarverlängerung und viele Spielemöglichkeiten gab es für die Kinder.
Natürlich wurde auch geschwommen, bei 18 °C sicher nicht das Probleme, obwohl allen gestern mehr zum Feiern der Sinn stand.
Einen Bericht vom Volleyball-Turnier beim Fest der Vereine Großfurra gibt es hier: Gäste räumten ab
Autor: khhAllerdings war der Start anfangs etwas holprig. Wenn hier alle Beteiligten ihre sieben Sachen packten und fluchtartig das Feld räumten so lang das allerdings nicht an den Inhalte der Reden bei der Eröffnung der Veranstaltung am gestrigen Nachmittag. Just zu Beginn der Eröffnungsrede schüttete Petrus erstmal einen Kübel Wasser aus, frei nach dem Motto, wer im Schwimmbad ist, der fürchtet auch kein Wasser, auch wenn es von oben kommt.
So hatten Detlef Wiegel, Vorsitzender des gemeinnützigen Badesportverein Großfurra e. V., und die 1. Beigeordnete des Sondeshäuser Bürgermeisteres, Cornelia Kraffzick, besonders viele fleiße Zuhörer, weil jeder sich erst mal ein trockenes Plätzchen suchte und das Gute dabei war, die trockene Plätze war rund um die Bühne verteilt.
Detlef Wiegel berichtet von den ersten Anfängen, als Franz Laube bereits in den fünfziger Jahren auf die Idee kam ein Schwimmbad muss her. Sogar eine Tombola wurde damals noch zu DDR-Zeiten gestartet, um an Geld zu kommen. Wiegel berichtete von den 70.000 Arbeitsstunden die geleistet wurden, was einem Wert damals von rund zwei Millionen Mark ausmachte.
Auf den Tag genau, am 23. Juni vor 40 Jahren war das Schwimmbad mit seinem 25 x 50 m Becken eingeweiht worden. Im Jahre 1988/89 wurde die PVC-Folie eingebracht, um das becken abzudichten. Wiegel berichtete von der schweren Zeit nach der Wende, als das Bad noch Schulden hatte. Ganz kritisch wurde es vor knapp 10 Jahren.
Im Jahr 2003 verkündete die Stadt Sondershausen, dass das Freibad in Großfurra geschlossen wird, da sich die Stadt drei Freibäder nicht leisten kann. Daraufhin folgten viele Proteste der Bevölkerung gegen die geplante Schließung und Bürgermeister Joachim Kreyer riet damals den Tipp zur Erhaltung des Schwimmbades: Gegründet einen Verein und am 26.5.2003 wurde Jutta Hutmacher (jetzt Jürgens) die erste Vorsitzende des heutigen gemeinnützige Badesportvereins Großfurra e. V..
Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Aufgaben auf den Verein zu, die mit großem Fleiß und vor allem mit Liebe zum Bad gerne erfüllt wurden. Die Vorbereitungen der Badesaisons, die anfallenden Wartungs-, Pflege- und Instandhaltungsarbeiten, die Erfüllung von Dienstleistungen für die Stadt Sondershausen und die und Pflege der Außenanlagen erfolgen durch unseren Vorstand und Beirat, unsere Mitglieder sowie Freunde des Badesportvereins. Einen besondere Dank sprach Wiegel an Paul Klose aus, der unermüdlich für die Reparaturen sorgte, fest täglich 12 Stunden im Bad ist und ausgerechnet heute zum Jubiläum nicht dasein konnte.
Kraffzick betone das wichtige bürgerliche Engagement, dass zum Erhalt des Bades beitrug. Und sie hatte ein Geschenk der Stadt Sondershausen symbolisch im Gepäck. Am Ende der Saison wurde die PVC-Folie ausgetauscht. Der Zahn der Zeit fraß immer wieder Löcher in die Folie und langasm wäre es prekär geworden.
Besonders viel Beifall gab es natürlich für die Kinder des Kindergartens Großfurra. Aber auch alle anderen Teilnehmer des umfangreichen Programms bereiteten viel Freude, ob die Gruppe Cool am Pool oder die Gruppe NMN. Weitere Höhepunkte an diesem Tage waren zahlreiche Attraktionen für Kinder, ein Volleyballturnier, der Auftritt des Pop-Chores aus Sondershausen, die Carl-Schröder Musikcombo, ein Neptunfest, Feuerwehrfahrten, eine kleine Ausstellung mit amerikanischen Oldtimern, der Besuch einer Sondershäuser Bikergruppe, Schnuppertauchen und das abendliche Discofeeling.
Für das leibliche Wohl wurde auch bestens gesorgt sein, von Kuchen über Bratwurst, Langos, Fisch bis hin zum kühlen Blonden ist für jeden etwas dabei. Ein Frisier-Salon zeigte Haarverlängerung und viele Spielemöglichkeiten gab es für die Kinder.
Natürlich wurde auch geschwommen, bei 18 °C sicher nicht das Probleme, obwohl allen gestern mehr zum Feiern der Sinn stand.
Einen Bericht vom Volleyball-Turnier beim Fest der Vereine Großfurra gibt es hier: Gäste räumten ab
















































