Maler streichen mehr Geld ein
Donnerstag, 28. Juni 2012, 13:21 Uhr
Maler streichen mehr Geld ein: In den rund 70 Malerbetrieben und Lackierereien im Landreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis gilt ab diesem Monat wieder ein Mindestlohn. Auch Leiharbeiter profitieren davon. Darauf hat die IG BAU Nordthüringen hingewiesen...
Kein Maler oder Lackierer darf weniger als 9,75 Euro pro Stunde verdienen. Das gilt selbst für Hilfsarbeiter ohne Gesellenbrief, sagt Wilfried Grams. Der IG BAU-Bezirksvorsitzende appelliert an die Beschäftigten des Maler- und Lackiererhandwerks im Kreis Nordhausen, ihre Abrechnung am Monatsende genau zu kontrollieren.
Gerade bei der Maler- und Lackiererbranche sieht die IG BAU Nordthüringen in Sachen Lohnzahlung oft Rot: Die Betriebe setzen gern Leiharbeiter ein. Anstatt ihnen den Branchenlohn zu zahlen, werden sie dann aber mit dem deutlich niedrigeren Leiharbeiterlohn abgespeist. Unterm Strich gehen die Beschäftigten so am Monatsende mit rund 250 Euro weniger in der Tasche nach Hause, so Wilfried Grams. Dieser Lohn-Trickserei habe die IG BAU durch den neuen Mindestlohn jetzt einen Riegel vorgeschoben.
Autor: nnzKein Maler oder Lackierer darf weniger als 9,75 Euro pro Stunde verdienen. Das gilt selbst für Hilfsarbeiter ohne Gesellenbrief, sagt Wilfried Grams. Der IG BAU-Bezirksvorsitzende appelliert an die Beschäftigten des Maler- und Lackiererhandwerks im Kreis Nordhausen, ihre Abrechnung am Monatsende genau zu kontrollieren.
Gerade bei der Maler- und Lackiererbranche sieht die IG BAU Nordthüringen in Sachen Lohnzahlung oft Rot: Die Betriebe setzen gern Leiharbeiter ein. Anstatt ihnen den Branchenlohn zu zahlen, werden sie dann aber mit dem deutlich niedrigeren Leiharbeiterlohn abgespeist. Unterm Strich gehen die Beschäftigten so am Monatsende mit rund 250 Euro weniger in der Tasche nach Hause, so Wilfried Grams. Dieser Lohn-Trickserei habe die IG BAU durch den neuen Mindestlohn jetzt einen Riegel vorgeschoben.

