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Neues aus Berlin (92)

Donnerstag, 28. Juni 2012, 15:34 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Lichtblick bei DDR-Renten. Petitionsausschuss fordert Nachbesserungen bei der technischen Intelligenz.

Ginge es nach dem Willen des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, dann würde es künftig einem kleinen Teil der Rentner in den ostdeutschen Bundesländern besser gehen. Denn der Ausschuss unter Vorsitz von Kersten Steinke (DIE LINKE.) forderte in seiner Sitzung einstimmig die Bundesregierung dazu auf, einen Teil der Beschäftigten in der ehemaligen DDR in das Zusatzversorgungssystem der technischen Intelligenz bei zukünftigen Gesetzesinitiativen einzubeziehen. Die Petition fußt auf 350 Eingaben von Angehörigen der Rationalisierungsbetriebe in der DDR.

„Unermüdlich wenden sich Bürgerinnen und Bürger an den Petitionsausschuss, um gegen Rentendiskriminierungen anzukämpfen“, sagt Kersten Steinke aus Bad Frankenhausen. „Bekanntlich höhlt steter Tropfen den Stein. Seit mittlerweile 6 Wahlperioden fordert DIE LINKE im Bundestag, die Arbeitsleistung der Beschäftigten in der DDR anzuerkennen.“

Kersten Steinke sieht diese Entscheidung jedoch nur als einen ersten Schritt. Zum einen muss dafür gesorgt werden, dass die DDR-Renten tatsächlich in das Zusatzversorgungssystem übernommen werden. Zum anderen gibt es noch viele andere DDR-Arbeitsverhältnisse, die bei der Rentenberechnung noch unberücksichtigt sind.

Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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