Schwierig für Unternehmen
Montag, 09. Juli 2012, 11:44 Uhr
Die Thüringer Amtsgerichte entschieden von Januar bis April 2012 über 1 240 Insolvenzverfahren. Davon entfielen 15,4 Prozent auf Unternehmen und 84,6 Prozent auf übrige Schuldner. Das sind natürliche Personen als Gesellschafter, ehemals selbständig Tätige, private Verbraucher und Nachlässe...
Damit ging nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 82 Anträge bzw. 6,2 Prozent zurück. 1 157 Verfahren bzw. 93,3 Prozent aller Insolvenzanträge wurden eröffnet. 77 Verfahren bzw. 6,2 Prozent wurden mangels Masse abgewiesen und sechs Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf insgesamt rund 207 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 167.000 Euro aus.
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen stieg in den ersten vier Monaten 2012 im Vergleich zu den ersten vier Monaten 2011 um 17 bzw. 9,8 Prozent auf 191 Unternehmen. Diese insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 1 123 Arbeitnehmer.
Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 41 Verfahren nach wie vor im Baugewerbe, gefolgt vom Bereich Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen mit 35 Verfahren. Während die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen im Baugewerbe um 16,3 Prozent zurückging, blieb sie im Bereich Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (+1 Insolvenz) fast gleich. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg der Zahl der Unternehmensinsolvenzen von Januar bis April 2012 von 19 auf 23 Anträge (21,1 Prozent).
Nach Rechtsformen betrachtet mussten am häufigsten Gesellschaften mit beschränkter Haftung (98) sowie Einzelunternehmen, Freie Berufe und Kleingewerbe (69) Insolvenz anmelden. Bei den übrigen Schuldnern wurden in den ersten vier Monaten diesen Jahres 1 049 Verfahren gemeldet, 99 Verfahren bzw. 8,6 Prozent weniger als von Januar bis April 2011.
Autor: nnzDamit ging nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 82 Anträge bzw. 6,2 Prozent zurück. 1 157 Verfahren bzw. 93,3 Prozent aller Insolvenzanträge wurden eröffnet. 77 Verfahren bzw. 6,2 Prozent wurden mangels Masse abgewiesen und sechs Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf insgesamt rund 207 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 167.000 Euro aus.
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen stieg in den ersten vier Monaten 2012 im Vergleich zu den ersten vier Monaten 2011 um 17 bzw. 9,8 Prozent auf 191 Unternehmen. Diese insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 1 123 Arbeitnehmer.
Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 41 Verfahren nach wie vor im Baugewerbe, gefolgt vom Bereich Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen mit 35 Verfahren. Während die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen im Baugewerbe um 16,3 Prozent zurückging, blieb sie im Bereich Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (+1 Insolvenz) fast gleich. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg der Zahl der Unternehmensinsolvenzen von Januar bis April 2012 von 19 auf 23 Anträge (21,1 Prozent).
Nach Rechtsformen betrachtet mussten am häufigsten Gesellschaften mit beschränkter Haftung (98) sowie Einzelunternehmen, Freie Berufe und Kleingewerbe (69) Insolvenz anmelden. Bei den übrigen Schuldnern wurden in den ersten vier Monaten diesen Jahres 1 049 Verfahren gemeldet, 99 Verfahren bzw. 8,6 Prozent weniger als von Januar bis April 2011.

