Mehr "aus-" als "eingewandert"
Donnerstag, 12. Juli 2012, 10:47 Uhr
Die Wanderungsbilanz Thüringens wies nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2011 einen Verlust von 4 209 Personen auf, resultierend aus 38 968 Zuzügen und 43 177 Fortzügen über die Landesgrenze. Es gibt aber auch positiven Zeichen...
Gegenüber 2010 verringerte sich die Nettoabwanderung um 1 532 Personen bzw. 26,7 Prozent. Damit setzt sich der seit 2007 anhaltende Trend der Reduzierung des Wanderungsdefizits weiter fort. Noch deutlicher fiel der Rückgang der Wanderungsverluste in den Jahren 2009 mit 36,8 Prozent und 2010 mit 28,5 Prozent aus.
Hauptgrund für die Reduzierung der Nettowanderung im Jahr 2011 war der deutlich erhöhte Wanderungsgewinn aus dem Ausland um 924 Personen bzw. 51,2 Prozent. Der weitere Rückgang des negativen Wanderungssaldos mit den anderen Bundesländern um 608 Personen bzw. 8,1 Prozent trug ebenfalls zu dieser positiven Entwicklung bei. Im Jahr 2011 beträgt die positive Bilanz der Zu- und Fortzüge aus dem Ausland 2 727 Personen und die negative Bilanz mit den anderen Bundesländern
- 6 936 Personen.
Im Jahr 2011 ist die Entwicklung der Zuzüge aus dem Ausland auf eine stärkere Zuwanderung von ausländischen Personen zurückzuführen: Von insgesamt 10 170 Zuwanderern waren 8 758 ausländische Personen, das waren 2 202 Personen (34 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Zuzüge deutscher Personen – dazu zählen Spätaussiedler und Deutsche, die aus dem Ausland zurückkehren – hat im Jahr 2011 gegenüber 2010 leicht abgenommen (145 Personen; 9 Prozent).
Bei der Bilanzierung der Zu- und Fortzüge gegenüber den anderen Bundesländern (-6 936 Personen) zeigt sich ein weiterer Rückgang des negativen Wanderungssaldos gegenüber den alten Bundesländern. Mit - 5 080 Personen fiel er im Jahr 2011 um 12,2 Prozent bzw. 705 Personen im Vergleich zum Jahr 2010 niedriger aus. Im Gegensatz dazu stieg er gegenüber den neuen Bundesländern mit - 1 856 Personen wieder leicht an (2010: - 1 759 Personen).
Die größten Nettoverluste entfielen auf Bayern (2011: - 1 573 Personen; 2010: - 1 732 Personen) und Sachsen (2011: - 1 474 Personen; 2010: - 1 111 Personen). Danach folgt Hessen (2011: - 964 Personen; 2010: - 1 309 Personen) im Verlustranking.
Autor: nnzGegenüber 2010 verringerte sich die Nettoabwanderung um 1 532 Personen bzw. 26,7 Prozent. Damit setzt sich der seit 2007 anhaltende Trend der Reduzierung des Wanderungsdefizits weiter fort. Noch deutlicher fiel der Rückgang der Wanderungsverluste in den Jahren 2009 mit 36,8 Prozent und 2010 mit 28,5 Prozent aus.
Hauptgrund für die Reduzierung der Nettowanderung im Jahr 2011 war der deutlich erhöhte Wanderungsgewinn aus dem Ausland um 924 Personen bzw. 51,2 Prozent. Der weitere Rückgang des negativen Wanderungssaldos mit den anderen Bundesländern um 608 Personen bzw. 8,1 Prozent trug ebenfalls zu dieser positiven Entwicklung bei. Im Jahr 2011 beträgt die positive Bilanz der Zu- und Fortzüge aus dem Ausland 2 727 Personen und die negative Bilanz mit den anderen Bundesländern
- 6 936 Personen.
Im Jahr 2011 ist die Entwicklung der Zuzüge aus dem Ausland auf eine stärkere Zuwanderung von ausländischen Personen zurückzuführen: Von insgesamt 10 170 Zuwanderern waren 8 758 ausländische Personen, das waren 2 202 Personen (34 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Zuzüge deutscher Personen – dazu zählen Spätaussiedler und Deutsche, die aus dem Ausland zurückkehren – hat im Jahr 2011 gegenüber 2010 leicht abgenommen (145 Personen; 9 Prozent).
Bei der Bilanzierung der Zu- und Fortzüge gegenüber den anderen Bundesländern (-6 936 Personen) zeigt sich ein weiterer Rückgang des negativen Wanderungssaldos gegenüber den alten Bundesländern. Mit - 5 080 Personen fiel er im Jahr 2011 um 12,2 Prozent bzw. 705 Personen im Vergleich zum Jahr 2010 niedriger aus. Im Gegensatz dazu stieg er gegenüber den neuen Bundesländern mit - 1 856 Personen wieder leicht an (2010: - 1 759 Personen).
Die größten Nettoverluste entfielen auf Bayern (2011: - 1 573 Personen; 2010: - 1 732 Personen) und Sachsen (2011: - 1 474 Personen; 2010: - 1 111 Personen). Danach folgt Hessen (2011: - 964 Personen; 2010: - 1 309 Personen) im Verlustranking.
