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Verkehrssicherheitstage

Samstag, 14. Juli 2012, 18:58 Uhr
Kyffhäuser-Verkehrswacht wirbt für mehr Sicherheit. Staatssekretärin Klaan unterstützt Verkehrssicherheitstage mit Lottomitteln. Dazu erreichte kn folgender Bericht...

„Nachdem die Zahl der Verkehrstoten im letzten Jahrzehnt von 294 Personen im Jahr auf 150 halbiert werden konnte, wollen wir sie bis 2020 um weitere 40 Prozent senken. Das Verkehrssicherheitsprogramm 2020 des Freistaats Thüringen setzt hierfür die notwendigen Leitlinien einer modernen Verkehrssicherheitspolitik für die kommenden Jahre. Zum Erreichen unserer Ziele brauchen wir auch die Hilfe der Mitglieder der Verkehrssicherheitswachten.

Sie werben mit Verkehrserziehungsmaßnahmen in den Schulen und anderen Aktionstagen für ein partnerschaftliches und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr“, sagte heute Verkehrsstaatssekretärin Inge Klaan. Für die Verkehrssicherheitsarbeit der Kyffhäuser-Verkehrswacht Artern e.V. übergab Klaan (Foto) in Roßleben einen Lottomittelscheck über knapp 4.000 Euro an die Vereinsvorsitzende Thekla Lottermoser.

Die Kyffhäuser-Verkehrswacht plant nach den Sommerferien Verkehrssicherheitstage unter anderem in Bad Frankenhausen, Artern und Udersleben durchzuführen. Dabei werden ausgebildete Moderatoren der Verkehrswacht, Fahrlehrer und Polizisten für besondere Gefahrensituationen im Straßenverkehr sensibilisieren und für ein rücksichtsvolles Verhalten werben. Unterstützt wird deren Arbeit durch den Einsatz von Fahr- und Bremssimulatoren, Reaktionstestgeräten, einem Rauschbrillenparcours und einer Fahrradwerkstatt.

„Ein verkehrssicher ausgerüstetes Fahrrad ist ein absolutes Muss. Bremsen und Beleuchtung müssen einsatzbereit sein. Darüber hinaus appelliere ich an alle Radfahrer: Seien Sie Vorbild – fahren Sie nicht ohne Kopfschutz!“, sagte die Staatssekretärin. Das Verkehrsministerium wirbt im Rahmen seiner Verkehrssicherheitskampagne ‚Denken.Fahren.Ankommen’ unter dem Motto „Die Birne ist weich!“ für die Nutzung von Radhelmen.

Hintergrund: Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Verkehrsteilnehmer hat sich trotz eines Anstiegs im Vorjahr von 294 im Jahr 2001 auf 150 in 2011 nahezu halbiert. Das Thüringer Verkehrssicherheitsprogramm will bis 2020 diese Zahl um weitere 40 Prozent reduzieren. Für dieses Ziel ist ein Maßnahmebündel vorgesehen, dass von sicheren Verkehrswegen über die Sicherheitstechnik in den Fahrzeugen und einer guten Fahrschulsausbildung (Führerschein mit 17) bis zur Verkehrserziehung reicht.

Fried Dahmen
Autor: khh

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